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Ratgeber Poker

 

Poker ist ein Begriff mit dem eigentlich jeder etwas anfangen kann, ein Spiel, das nicht nur jeder kennt, sondern welches heute auch zu den beliebtesten Glücksspielen und zu den bekanntesten Kartenspielen der Welt gehört. Dabei bezeichnet “Poker” allerdings nicht ein einzelnes Kartenspiel, sondern eine ganze Reihe von Kartenspielen aus einer Familie. Alle Poker-Varianten haben ein paar Dinge gemeinsam. Poker wird mit Spielkarten des anglo-amerikanischen Blatts, seltener des französischen Blatts, also mit einem Kartendeck zu 52 Karten in den traditionellen Spielfarben Kreuz, Herz, Pik und Karo gespielt. Ziel des Spiels ist es am Ende eine bessere Hand mit fünf Karten zu bilden, als die Mitspieler am Tisch. Die Anzahl der Spieler kann dabei sehr unterschiedlich sein. Generell reichen zwei Spieler aus für ein Pokerspiel, üblicherweise sind es zu Beginn einer Runde aber mehr Spieler - in der Regel maximal 10 Spieler an einem Tisch. Die Spieler halten je nach Spielvariante zwei, vier oder fünf Karten auf der Hand.

Bei einigen Varianten gibt es Gemeinschaftskarten, häufig Community Cards oder Board Cards genannt, die für alle Spieler gleichermaßen zählen und zusammen mit den eigenen Karten die komplette Hand bilden. Die Spieler kennen nur ihre eigenen Karten und gegebenenfalls die Community Cards und müssen nun in mehreren Setzrunden ihre Chancen gegen die Hand ihrer Gegner einschätzen und einen Einsatz bringen. Der Einsatz sind entweder Pokerchips mit vorgegebenen Werten, die der Spieler vor dem Spiel erwirbt oder in sogenannten Cash-Games auch einfach Bargeld. Das Ziel beim Pokern ist es, den Gegnern so viele Chips beziehungsweise Bargeld wie möglich abzunehmen oder als letzter Spieler mit Chips übrig zu bleiben.

Die Regeln und Spielvarianten

Unabhängig davon welche Variante von Poker gespielt wird, ist die Rangfolge der Hände stets gleich. Der Royal Flush stellt in allen Pokerspiel-Varianten das bestmögliche Blatt dar. Halten zwei Spieler eine gleichwertige Hand beim Showdown, dann wird der Pot auf die beiden Spieler aufgeteilt - hier spricht man dann von einem Split-Pot. In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Hände aufgeführt mit ihrer Wahrscheinlichkeit sie in der Poker-Variante Texas Hold’em zu bekommen. Texas Hold’em ist die mit Abstand am weitesten verbreitete und beliebteste Variante der Pokerspiels heutzutage.

 

Die Hände

 

Bezeichnung der Hand

Beschreibung

Beispiel

Wahrscheinlichkeit bei Texas Hold’em

Royal Flush

Die Straße 10 bis Ass in der gleichen Spielfarbe

10, Bube, Dame, König, Ass in der Spielfarbe Kreuz

0,003232 %

Straight Flush

Fünf aufeinanderfolgende Karten mit der gleichen Spielfarbe

Die Folge 5, 6, 7, 8, 9 der Spielfarbe Kreuz

0,027851 %

Four of a kind (Poker, Vierling)

Vier Karten mit gleichem Wert

Vier Asse

0,168067 %

Full House

Ein Drilling und ein Paar

Drei Asse + Zwei Könige

2,596102 %

Flush

Fünf beliebige Karten mit der gleichen Spielfarbe

5 Karten der Spielfarbe Kreuz

3,025494 %

Straight (Straße)

Fünf aufeinander folgenden Karten

Die Folge 5, 6 ,7 ,8 ,9

4,619382 %

Three of a kind (Drilling)

Drei Karten mit gleichem Wert

Drei Buben

4,829870 %

Two pair (Zwei Paare)

Zwei Kartenpaare mit gleichem Wert

Zwei Asse + Zwei Könige

23,495536 %

One pair (Ein Paar)

Zwei Karten mit gleichem Wert

Zwei Damen

43,832255 %

High Card (Höchste Karte)

Höchste Einzelkarte

Ein Ass

17,411920 %

 

Die bekanntesten Varianten

Texas Hold’em

Bei allen Hold’em Varianten des Pokerspiels bekommen die Spieler am Anfang der Spielrunde eigene Karten ausgeteilt und im im späteren Verlauf des Spiels werden mehrere Gemeinschaftskarten offen in der Mitte desTisches aufgedeckt. Der Spieler bildet mit den fünf besten Karten eine Hand, hierfür kann er sowohl seine eigenen Handkarten, auch Hole Cards genannt, verwenden als auch die Gemeinschaftskarten. Speziell bei Texas Hold’em bekommt am Anfang der Runde jeder Spieler zwei Hole Cards ausgeteilt, die er verdeckt vor sich ablegt. Dann werden nach und nach fünf Gemeinschaftskarten ausgeteilt, die Community Cards. Zunächst werden 3 Karten aufgedeckt, diese Karten nennt man den Flop. Danach wird eine weitere Karte aufgedeckt, diese Karte nennt man Turn. Die letzte Karte die aufgedeckt wird, nennt man den River. Bereits vor dem Aufdecken der ersten Community Cards dürfen die Spieler das erste Mal einen Einsatz bringen, diese Setzrunde nennt man den Pre-Flop. Danach findet jeweils zwischen dem Aufdecken weiterer Karten eine Setzrunde statt und nach dem Aufdecken des Rivers darf ein letztes Mal ein Einsatz gebracht werden. Am häufigsten wird die Variante No Limit Texas Hold’em gespielt. Das bedeutet die Spieler können bei jeder Setzrunde so viel setzen wie sie möchten. Weitere Varianten sind Pot-Limit und Fixed-Limit. Bei der Fixed-Limit Spielvariante darf maximal ein vorher festgelegter Wert pro Setzrunde geboten werden, bei Pot-Limit darf der maximale Einsatz den des bereits bestehenden Pots in der Runde nicht übersteigen.

Omaha Hold’em

Omaha Hold’em, gehört so wie das Texas Hold’em ebenso zu den beliebten Hold’em Pokervarianten und ist im gesamten Spielaufbau und -ablauf sehr ähnlich. Auch hier bekommt der Spieler zu Beginn eigene Hole Cards ausgeteilt und im weiteren Spielverlauf werden in der Mitte für alle Spieler die Community Cards aufgedeckt. Die Community Cards setzen sich ebenso wie beim Texas-Hold’em aus Flop, Turn und River zusammen. Der wesentliche Unterschied zum Texas Hold’em liegt beim Omaha in den Hole Cards. Bei Omaha bekommt jeder Spieler 4 verdeckte Hole Cards, von denen er aber genau 2 Karten benutzen muss. Der Spieler kann also nicht wie bei Texas Hold’em die Karten verwenden die er möchte, sondern ist gezwungen 3 Community Cards und 2 Hole Cards zu verwenden. Durch die höhere Gesamtzahl von 7 Karten aus denen der Spieler sich bedienen kann kommen im Vergleich zu Texas Hold’em häufiger Hände mit hoher Rangfolge zustande, das macht den Reiz bei Omaha aus. 

Stud Poker

Neben dem Hold’em Zweig der Pokerfamilie, gibt es noch die Stud-Varianten. Stud Poker wird heute nicht mehr viel gespielt, einige Spielbanken bieten allerdings noch die Variante des Seven Card Stud an. Bei Stud Poker bekommt jeder Spieler offene und verdeckte Karten. Die verdeckten Karten werden erst am Ende der Setzrunden beim Showdown umgedreht. Die Spieler kennen also nur einen Teil der Karten ihres Gegners, ähnlich wie bei den Hold’em Varianten. Die ältere Stud Variante “Five Card Stud” wurde fast vollkommen vom Seven Card Stud verdrängt. Seven Card Stud wird in der Regel mit Fixed Limit und Ante gespielt. Bevor Texas Hold’em nach dem Pokerboom immer beliebter wurde, war Seven Card Stud lange Zeit die Pokervariante, die in Casinos angeboten wurde.

Five Card Draw

Das klassische Five Card Draw ist die Muttervariante des Poker. Beim Five Card Draw erhält jeder Spieler fünf eigene, verdeckte Karten. Bei dieser Pokervariante gibt es keine Community Cards, der Spieler kennt also nur seine eigenen Karten, die er in der Regel auch in der Hand hält und nicht wie bei den anderen Pokervarianten vor sich auf den Tisch legt. Die Spieler können nach dem Erhalt ihrer Karten Einsätze bringen und in mehreren Runden eine beliebige Anzahl ihrer Karten tauschen. Das Kartentauschen ist dabei natürlich reine Glückssache, durch das Tauschen, kann der Spieler sein Blatt auch verschlechtern. Wenn ein Spieler sehr viele Karten tauscht, kann der Gegner außerdem in der Regel davon ausgehen, dass sein Gegenüber zumindest vor dem Tauschen kein allzu gutes Blatt in der Hand hielt. Schaut man sich alte Filme und insbesondere klassische Western an, dann wird in der Regel Five Card Draw gespielt. Diese Pokervariante war sehr lange Zeit die beliebteste und am weitesten verbreitete Pokervariante. Heute wird sie in der Regel nur noch im privaten Bereich bei einigen Homegames genutzt.

Das Poker-Equipment

Für einen Poker-Abend in den eigenen vier Wänden benötigst du eigentlich gar nicht allzu viel. Du brauchst geeignete Spielkarten und einen Satz Spielchips mit unterschiedlichen Werten, damit könnte es zur Not schon losgehen. Diese Ausstattung bekommst du in der heutigen Zeit meistens in einem Pokerkoffer als Set zu kaufen und kannst direkt loslegen zu spielen. Wenn es etwas professioneller zur Sache gehen soll, dann kannst du auch noch eine Auflage für deinen Tisch kaufen, auf dem Markierungen für die Karten etc. aufgedruckt sind. Wenn du das Spiel noch eine Stufe weiter steigern willst, kannst du auch in einen richtigen Pokertisch investieren. In einem Pokertisch sind je nach Anfertigung an jedem Platz Mulden für die Spielchips und in die Tischplatte Getränkehalterungen eingelassen.

 

Spielkarten

Pokerkarten sind im Wesentlichen normale Spielkarten, die in der Rangfolge und in der Bezeichnung den üblichen Kartenwerten des französischen Blatts entsprechen. Ein Satz Pokerkarten besteht dementsprechend aus 52 Karten, die in den Spielfarben Kreuz, Pik, Herz und Karo in den Werten 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - Bube - Dame - König - Ass gestaltet sind. Moderne Pokerkarten sind zwar in diesem traditionellen Blatt gestaltet, tragen jedoch die  anglo-amerikanische Beschriftung des Blatts. Der Bube trägt im Index das “J” für Jack und die Dame das “Q” für Queen.

 

Unterschiede zu handelsüblichen Spielkarten

Pokerkarten unterscheiden sich in einigen Punkten von normalen Spielkarten, die für Spiele wie Rommé oder Canasta verwendet werden. Mit den Unterschieden soll gewährleistet werden, dass die einzelnen Karten leicht zu unterscheiden sind und der Betrug beim Glücksspiel soll unterbunden werden. Hierfür wurden für Pokerkarten folgende Unterschiede eingeführt:

 

  • Vergrößerter Index 

Pokerkarten verfügen über einen größeren Index als die normalen Spielkarten im Handel, damit die Spieler leicht erkennen können, um welche Karte es sich handelt. Der Index ist die Zahl beziehungsweise der Buchstabe, der sich in den vier Ecken der Spielkarte befindet. Da beim Pokern auch die Hole Cards ausgeteilt werden, die der Spieler vor sich verdeckt auf dem Tisch liegen hat, ist es besonders wichtig, dass der Spieler schnell und einfach erkennen kann, welche Karten er hat, auch wenn er die Karten nur kurz an einer Ecke anhebt.

 

  • Breites Format

Handelsübliche Pokerkarten haben in Abgrenzung zu normalen Spielkarten ein breiteres Format. Während Spielkarten im Format 88×56 mm gestaltet sind, sind Pokerkarten mit 88×62 mm breiter und somit wiederum besser zu erkennen und griffiger. Da die Karten des Spielers nicht auf der Hand gehalten werden müssen und die Gemeinschaftskarten ebenfalls auf dem Tisch liegen, stört das breitere Format auch nicht in der Handhabung.

 

  • Material

Der entscheidendste Unterschied zwischen Spielkarten und Pokerkarten ist allerdings das Material. Spielkarten sind in der Regel aus einfachem Karton gefertigt, hochwertige Pokerkarten hingegen sind aus Plastik gefertigt. Die Herstellung aus Plastik bringt den enormen Vorteil mit sich, dass die Karten nicht einfach beschädigt und somit von Spielern nicht markiert werden können. Die Karten reißen nicht ein, sie knicken nicht, vergilben nicht, quellen nicht auf und behalten ihre Ursprungsform bei. Es ist einem Spieler kaum möglich sich Karten zu irgendeiner Art von Vorteil zu verändern. Abgesehen davon, dass Spieler die Karten nicht zinken können, ist es natürlich auch ein genereller Vorteil, dass die Karten länger halten als ihre Verwandten aus Pappkarton. In preisgünstigen Komplett-Sets und Pokerkoffern sind meistens relativ einfache Karten enthalten, diese bestehen lediglich aus kunststoffbeschichtetem Karton. Also Vorsicht beim Kauf vor der Bezeichnung “plastic coated” oder “kunststoffbeschichtet”. Wenn du wirklich hochwertige Plastikkarten erwerben möchtest, dann muss auf der Packung “100 % Plastic” stehen.

 

Pokerchips

Während man in einem klassischen Casino bei den ausgegeben Wertmarken meistens von Jetons spricht, ist beim Pokern von Chips die Rede. Da Poker ursprünglich hauptsächlich im englischsprachigen Raum, insbesondere in den USA gespielt wurde und sich auch dort heute noch der größten Beliebtheit erfreut, sind die wesentlichen Begriffe alle dem Englischen entlehnt, daher hat sich auch für die Spielmarken der Begriff Pokerchips etabliert.

In einem amerikanischen Casino hat ein Pokerchip/Jeton in der Regel ein Gewicht zwischen 8,5 und 10 Gramm, der maximal zulässige Wert sind 11,5 Gramm. In den Pokerkoffern, die für den privaten Gebrauch angeboten werden beträgt das Gewicht teilweise bis zu 13,5 Gramm. Der Casino-Standard von 39 mm für den Durchmesser der Chips, hat sich auch für den privaten Bereich durchgesetzt, da der Spieler zu Hause natürlich ein möglichst realistisches Casino-Erlebnis erleben möchte.

Beim Kauf hast du die Wahl, ob du preisgünstige Pokerchips aus Kunststoff erwirbst oder etwas mehr Geld in die Hand nimmst und in qualitativ hochwertigere Chips aus einer Tonmischung beziehungsweise Keramik investierst. Die günstigeren Pokerchips aus Kunststoff haben im Inneren einen Metallkern, damit sie auf das gewünschte Gewicht kommen. Die hochwertigen Chips aus Ton oder Keramik sind aus einem Guss. Bei den schönen Pokerchips aus dem Tongemisch/Keramik ist allerdings auch eine gewisse Behutsamkeit empfehlenswert, da bei unsachgemäßer Behandlung ein Chip zerbrechen kann.

Pokerchips sind zur Unterscheidung in verschiedenen Farben gestaltet und teilweise durch andere Verzierungen verschönert. Im privaten Bereich sind die Pokerchips nicht genormt und somit stehen bei unterschiedlichen Poker-Sets die Farben für andere Werte. Außerdem sind bei einigen Pokerchips die Werte auf dem Chip angegeben, während andere Anbieter die Werte nur anhand der Farbe unterscheiden und auf eine Angabe des Wertes verzichten.

 

Pokerkoffer

Wenn du nicht nur online oder im Casino pokern möchtest, sondern auch bei dir zu Hause, dann brauchst du Karten und Pokerchips. Das einfachste in diesem Fall ist es, sich direkt mit einem Pokerkoffer auszurüsten. Pokerkoffer sind von günstig bis teuer und von geringer Ausstattung bis hin zum Rundum-Sorglos Paket, in ganz unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Pokerchips und Karten gehören bei so ziemlich jedem Pokerkoffer zur Grundausstattung. Hier gilt es darauf zu achten, ob es sich bei den enthaltenen Karten um hochwertige Plastikkarten handelt oder lediglich um Papierkarten, die mit Plastik ummantelt sind. 

Abgesehen von dem Qualitätsaspekt ist der Umfang des enthaltenen Zubehörs ebenso entscheidend. Die kleineren Pokerkoffer enthalten häufig 300 Pokerchips, mittlere Koffer und damit die häufigsten Ausführungen bieten 500 Pokerchips und große Profi-Modelle verfügen teilweise über 1000 Pokerchips. Neben den Karten und den Chips ist häufig noch Zusatzausstattung im Koffer enthalten. Hierzu zählt in einigen Fällen eine Tischauflage, rote Casino-Würfel oder der Dealer-Button und die Blind Buttons. Die Pokerkoffer selbst sind in den meisten Fällen Alu-Pokerkoffer, in seltenen Fällen sind sie aus Holz gefertigt.

 

Die wichtigsten Pokerbegriffe - Das kleine ABC

Das ABC der Pokerbegriffe ist in den letzten Jahren mit der zunehmenden Beliebtheit enorm gewachsen und setzt sich aus vielen Begriffen zusammen, die teilweise auch einen eigenen Poker-Jargon bilden. Da das Pokerspiel aus den Vereinigten Staaten zu uns herüber geschwappt ist, sind die meisten geläufigen Begriffe in der Pokersprache aus dem Englischen. Für viele der Begriffe hat man vollständig auf eine deutsche Übersetzung verzichtet und die englischen Vokabeln einfach übernommen. Während einige andere Bezeichnungen wie “folden und passen” oder “Straße und Straight” beide verwendet werden. Mittlerweile sind selbst für alle möglichen Starthände, die der Spieler mit seinen beiden Karten halten kann, eigene Bezeichnungen entstanden. Im folgenden Poker-ABC sollen nur die wichtigsten und geläufigsten Begriffe erläutert werden.

 

A

  • All In

Der Spieler setzt all seine verbliebenen Chips, verliert er scheidet er aus.

  • Anna Kurnikowa

Die Bezeichnung Anna Kurnikowa wird für die Starthand Ass - König (AK) verwendet. Die Verwendung ist in der Pokergemeinde etwas spöttischerweise mit dem Zusatz “Sieht gut aus, gewinnt aber nicht allzu oft” entstanden.

  • Ante

Die “Ante” ist ein erzwungener Einsatz, den alle Spieler am Tisch erbringen müssen. Findet häufig zu späteren Zeitpunkten in einem Turnier Anwendung.

 

B

  • Blind

Die sogenannten Blinds sind die Mindesteinsätze, die die beiden Spieler links vom Kartengeber leisten müssen. Links vom Kartengeber sitzt der Small Blind und links vom Small Blind sitzt der Big Blind. Der Big Blind ist doppelt so hoch wie der Small Blind. Die Blinds müssen schon vor Erhalt der Karten geleistet werden. Die Höhe der Blinds variiert je nach Spielart und Zeitpunkt innerhalb des Spiels oder Turniers.

  • Bluff

Bei einem Bluff gibt der Spieler durch hohe Einsätze vor, er hätte eine starke Hand, obwohl er nur eine schwache Hand hält. Das Ziel eines Bluffs ist es die Mitspieler zum Aussteigen zu bewegen, um mit der schwachen Hand gewinnen zu können.

  • Burn Cards

Vor dem Aufdecken der ersten drei Gemeinschaftskarten (Flop) wird ein Karte verdeckt abgelegt. Dieser Vorgang wird vor dem Aufdecken der vierten Gemeinschaftskarte (Turn) und vor dem Aufdecken der fünften Gemeinschaftskarte (River) jeweils wiederholt. Diese verdeckt aus dem Spiel genommenen Karten nennt man Burn Cards.

 

C

  • Call

Wenn ein Spieler, der vor einem an der Reihe ist einen Einsatz bringt, dann kannst du dich entscheiden aus dem Spiel auszusteigen (zu folden), den gebrachten Einsatz zu überbieten (raisen) oder den gebrachten Einsatz mitzugehen. Wenn du den gebrachten Einsatz in gleicher Höhe bringst, nennt man das einen Call.

  • Check

Wenn ein Spieler keinen Einsatz bringen möchte, aber auch nicht aus dem Spiel aussteigen will, dann kann er checken. In anderen deutschen Kartenspielen nennt man diesen Vorgang auch häufig “schieben”. Der Spieler gibt also ohne Einsatz an den nächsten Spieler weiter.

  • Chipleader

Als Chipleader bezeichnet man den Spieler am Tisch, der die meisten Chips hat.

  • Community Cards

die Community Cards, setzen sich bei Hold’em Varianten aus dem Flop, dem Turn und dem River zusammen. Insgesamt sind es 5 Karten, von denen mindestens 3 und höchstens 5 Karten von jedem Spieler verwendet werden können.

 

D

  • Dealer

Der Dealer ist derjenige Spieler, der die Karten austeilt. Bei Turnieren wird für diese Tätigkeit häufig ein Croupier gestellt. Dennoch gilt ein Spieler in diesem Fall als Dealer und erhält einen Button, damit klar geregelt ist, welche beiden Spieler Small Blind und Big Blind erbringen müssen.

  • Draw

Von einem Draw spricht man, wenn einer Hand noch eine Karte fehlt, um zu einer starken Hand zu werden. Häufigerweise ist dies bei einer Straße oder einem Flush der Fall. Hier spricht man dann auch von einem Straight Draw oder einem Flush Draw.

 

F

  • Final Table

Bei einem großen Turnier wird in der Regel an mehreren Tischen gleichzeitig gespielt. Von jedem Tisch kommen je nach Spielmodus nur einige oder gar nur der beste Spieler weiter. Dies wird solange fortgesetzt, bis nur noch ein Tisch vorhanden ist - das ist dann der sogenannte Final Table.

  • Fish (Fisch)

Unter professionellen Pokerspielern nennt man unerfahrene und schlechte Spieler etwas geringschätzig und gehässig einen Fisch - leichte Beute.

  • Flop

Bei der Texas Hold’em Variante im Poker gibt es insgesamt 5 Community Cards, die ersten drei davon werden zeitgleich aufgedeckt - diese drei Karten nennt man den Flop.

  • Fold (Passen)

Die Aktion “Fold” oder auch das sogenannte “folden” nennt man das Aussteigen aus dem Spiel. Im Deutschen spricht man hier auch häufig vom Passen.

 

H

  • Heads-Up

Das Heads-Up kann leicht in der Bedeutung variieren. Verbleiben bei einem Spiel am Tisch nur noch zwei Spieler oder treten von vornherein nur zwei Spieler gegeneinander an, spricht man von einem Heads-Up. Von einem Heads-Up ist allerdings auch innerhalb einer einzelnen Spielrunde die Rede, wenn bei einem Blatt nur noch zwei Spieler gegeneinander setzen und alle anderen Spieler ihr Blatt gefolded haben.

  • Hole Cards

Als Hole Cards werden die verdeckten Karten (bei Texas Hold’em 2 Stück) eines Spielers bezeichnet.

 

K

  • Kicker

Die Hole Card(s) des Spielers, die nicht mit zu den Karten gehören, die den Rang des Blattes bestimmen, aber dennoch mitgezählt werden. Als Beispiel: Der Spieler hält eine 7 und einen König als Hole Cards. Die Community Cards sind 7, 7, 9, Bube, 5. Der Spieler kann mit seinen Karten einen 7er Drilling bilden. Der König spielt im Rang selbst keine Rolle, zählt aber als Kicker. Sollte ein anderer Spieler ebenfalls einen 7er Drilling haben, gewinnt derjenige mit dem höheren Kicker.

 

N

  • Nuts

Die “Nuts” bezeichnen die beste Hand am Tisch.

 

O

  • Offsuit

Von unpassenden Karten oder eben einer “Offsuit-Hand” spricht man, wenn die beiden Hole Cards eine unterschiedliche Spielfarbe haben.

  • Open Ended Straight Draw

Wann man von einem Straight Draw spricht, wurde unter dem Punkt Draw ja bereits erläutert. Ein Open Ended Straight Draw ist die Besonderheit, dass die Straße von beiden Seiten mit nur einer Karte vervollständigt werden kann. Es besteht also eine doppelte Chance die Straße zu treffen. Beispiel: 6, 7, 8, 9  Die Straße kann sowohl mit einer 5 als auch mit einer 10 vervollständigt werden.

  • Outs

Als Outs werden jene Karten bezeichnet, die dem Spieler zu einer wesentlich besseren beziehungsweise siegreichen Hand verhelfen. Man könnte die Outs auch als Chancen bezeichnen.

 

P

  • Pocket Cowboys

Die Bezeichnung “Pocket Cowboys” haben sich passionierte Pokerspieler für die Starthand König - König (KK) ausgedacht, die zweitbeste mögliche Starthand beim Texas Hold’em Poker. Von einigen Spielern wird sie auch als “King Kong” bezeichnet.

  • Pocket Pair

Von einem “Pocket Pair” spricht ein Pokerspieler, wenn er ein Pärchen als Hole Cards, also als Starthand hält.

  • Pocket Rockets

Glücklicher kann ein Pokerspieler zu Beginn einer Spielrunde wohl nicht sein, als wenn er zwei Asse als Starthand aufdeckt. Das Ass-Pärchen als Hole Cards wird unter Spielern “Pocket Rockets” genannt. Das Ass-Pärchen ist die bestmögliche Starthand, die vor dem Aufdecken der ersten Gemeinschaftskarten die statistisch höchste Gewinnwahrscheinlichkeit aufweist.

  • Poker

Die Bezeichnung Poker steht nicht nur das Spiel selbst, sondern auch für einen Vierling, eine der bestmöglichen Hände im Spiel.

  • Pokerface

Das gute alte Pokerface. Dieser Begriff wird schon seit langer Zeit nicht mehr nur beim Pokern verwendet, sondern hat seine Anwendung auch im Alltag gefunden. Als Pokerface bezeichnet man in der Regel jemanden, der in seinem Gesicht keine Emotionen verrät und keine Miene verzieht. So ist dieser Begriff auch entstanden, denn genau diese Eigenschaft versucht sich ein Pokerspieler anzueignen, um beim Spielen nicht zu verraten, ob er tatsächlich ein gutes Blatt hat oder eventuell doch nur blufft.

  • Pot

Der Pot bezeichnet die Gesamtzahl der gesetzten Chips aller Spieler am Tisch in einer Spielrunde. Ist ein Blatt zu Ende gespielt, erhält der Gewinner alle Chips aus dem Pot und eine neue Runde beginnt, in der ein neuer Pot gebildet wird.

 

R

  • Raise

Bei einem Raise erhöht der Spieler den Einsatz und zwingt seine Mitspieler damit zu der Entscheidung den Einsatz zu callen oder auszusteigen. Wenn einer der nachfolgenden Spieler in derselben Runde den Einsatz noch einmal erhöht, dann spricht man von einem Re-Raise.

  • River

Der River stellt die fünfte und letzte Community Card im Spiel dar.

 

S

  • Shortstack

Der Spieler, der die wenigsten Chips im Spiel hat, wird als Shortstack bezeichnet. Er bildet das Gegenbild zum Chipleader, der die meisten Chips besitzt.

  • Showdown

Der Showdown kommt nach dem in der letzten Setzrunde alle Spieler ihre letzte Aktion ausgeführt haben. Alle Spieler, die noch nicht ausgestiegen sind, müssen ihre Karten aufdecken und der Sieger wird ermittelt.

  • Side Pot 

Eine Art zweiter Pot, der entsteht, wenn ein Spieler all in ist. Dieser Spieler kann nur den ersten Pot gewinnen – wenn er gewinnt, geht der Side Pot an den Spieler mit dem zweitbesten Blatt.

  • Split Pot

Wenn nach dem Showdown, also am Ende einer Spielrunde, zwei Spieler eine absolut gleichwertige Hand vorweisen, dann wird der Gewinn, also der Pot geteilt. In diesem Fall spricht man von einem Split-Pot

  • Stack

Der Stack bezeichnet die Summe aller Chips, die ein einzelner Spieler besitzt.

  • Suited

Wenn Spieler die Bezeichnung “Suited” verwenden, dann meinen sie damit, dass ihre beiden Hole Cards die gleiche Spielfarbe haben. “Ass - Zehn - Suited” bedeutet demnach einfach nur, dass ein Spieler zum Beispiel Ass und Zehn beide in der Farbe Herz auf der Hand hält. Anfänger verwechseln gern mal Farbe mit Spielfarbe, also hier der wichtige Hinweis: Für einen Flush reicht es nicht aus, wenn 5 Karten rot sind. Bei einem Flush müssen 5 Karten einer Spielfarbe vorhanden sein, also beispielsweise 5 Karten in der Spielfarbe Herz.

  • Suited Connectors

Suited Connectors sind zwei direkt aufeinanderfolgende Karten in der gleichen Spielfarbe. Beispiel: Die Karten 7 und 8 beide in der Spielfarbe Pik. Suited Connectors sind eine gute Ausgangslage sowohl für eine Straight als auch für einen Flush und dementsprechend auch für einen Straight Flush.

 

T

  • Tell

Ein sogenannter Tell ist genau das, was jeder Pokerspieler gern vermeiden möchte. Ein Tell ist ein Zeichen, durch welches ein Spieler sich unbeabsichtigt verrät und zeigt, dass er entweder blufft oder unsicher ist oder ein wirklich gutes Blatt hat und die anderen Spieler gern weiter im Spiel halten möchte, um mehr Chips zu gewinnen. Ein Tell kommt zustande, wenn das Pokerface versagt. Einige Spieler verwenden allerdings auch auf clevere Weise vermeintliche Tells, um geschickt zu bluffen - also Vorsicht. 

  • Turn

Der Turn ist die vierte Community Card, die ausgeteilt wird. Der Turn kommt also nach dem Flop und vor dem River. Solltest du zu Hause mit Freunden pokern und als Dealer an der Reihe sein, dann vergiss zwischem dem Austeilen nicht, dass du immer bevor die nächste Community Card aufdeckst, eine Burn Card weglegst.

World Series of Poker - Die inoffizielle Weltmeisterschaft

Die World Series of Poker, kurz auch WSOP genannt, ist vergleichbar mit einer Weltmeisterschaft und stellt das weltweit größte Pokerturnier dar. Dabei handelt es sich bei der WSOP allerdings nicht um eine einzelne Veranstaltung beziehungsweise ein einzelnes Turnier, sondern eine ganze Reihe von Pokerturnieren, die seit 1970 jährlich ausgetragen werden. Die Turnierreihe, die seit ihrer Entstehung in Las Vegas, der inoffiziellen Welthauptstadt des Glücksspiels stattfindet, erstreckt sich mittlerweile auf mehr als 50 Einzelveranstaltungen, die im sogenannten Main Event gipfeln. In diesem Hauptturnier wird im Modus No-Limit Texas Hold’em gespielt. Die Teilnehmer müssen ein Startgeld von 10.000 Dollar entrichten. Damit ist die WSOP das Pokerturnier mit dem weltweit größten Medieninteresse, dem größten Prestige und den höchsten Preisgeldern, die es bei einem Live-Turnier zu gewinnen gibt. Obwohl es offiziell nicht direkt eine Weltmeisterschaft ist, wird der Sieger des Main-Events geläufigerweise als Pokerweltmeister bezeichnet.

Bei der World Series of Poker dürfen Teilnehmer ab 21 Jahren teilnehmen, da in den Vereinigten Staaten erst mit 21 Jahren die Volljährigkeit erlangt wird. Bei der WSOP Europe, dem europäischen Pendant zu den eigentlichen WSOP, dürfen bereits Spieler ab 18 Jahren teilnehmen. Die WSOP Europe finden erst seit 2007 und seit 2013 hat auch der asiatisch-pazifische Raum ein eigenes Event, die World Series of Poker Asia Pacific (WSOP APAC). Ursprünglich wurde die World Series of Poker von 1970 bis 2004 jährlich in dem Casino Binion’s Horseshoe ausgetragen. Insbesondere aufgrund der seit 2003 stark gestiegenen Teilnehmerzahlen finden die Veranstaltungen seit 2005 im Rio All-Suite Hotel and Casino statt.

Chris Moneymaker hat 2003 die Welt des Poker erschüttert und trägt einen wesentlichen Anteil daran, dass Poker eine wahre Renaissance erlebt hat. Der bis dato unbekannte Amateur-Spieler hat sich über ein Event mit einem Startgeld von nur 40 Dollar für die Teilnahme an der WSOP qualifiziert. Er setzte sich durch und sicherte sich den Sieg im Main Event. Sein Preisgeld für den Sieg lag bei 2,5 Millionen Dollar. Dieser unfassbare Triumph eines Amateurs verbreitete sich schnell und löste einen wahren Poker-Hype aus. Die Teilnehmerzahl steigerte sich von 839 im Jahr 2003 auf 2576 Teilnehmer im Jahr 2004 und verdoppelte sich im Folgejahr erneut auf mehr als 5600 Teilnehmer.

 

Entwicklung der Teilnehmerzahlen

 

Teilnehmerzahlen bei der World Series of Poker (WSOP)

Jahr

Teilnehmer

1970

7

1975

21

1980

73

1985

140

1990

194

1995

273

2000

512

2003

839

2004

2576

2005

5619

2010

7319

2015

6420

 

 

 

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