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Dewalt DWP849X

Bewertung:
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ab 154,36

Einhell Bavaria CC-PO 1100/1E

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Eibenstock HBS 120 Betonschleifer

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TecTake Poliermaschine + großes Set 5

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Eibenstock ELP 1300

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Flex XC 3401 VRG

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Skil 9955 MA

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KS Tools Akku-Poliermaschine, 18V 2300 U/min (ohne Akku)

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Proxxon WP/E (28660)

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GMC (Global Machinery Company) GPOL1200

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HP-Autozubehör Auto-Poliermaschine (20362)

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Festool SHINEX RAP 150 FE-Set

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Bernardo PS 250 S

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ab 189,00

Fein WPO14-15E Marine Polierer Set

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Einhell BT-PO 1100/2 E (im Karton)

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Flex L 602 VR

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Varo POW2086

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Mannesmann M 01 700

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Flex L 602 VR Set

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Mirka PS1524 180mm

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Bosch GWS 750 Professional (0 601 394 001)

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Flex L 3403 VRG Set

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Sealey MS900PS

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Mirka ROP2-512NV 125mm 10 000 rpm

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Ryobi R18B-0

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Festool POLLUX 180 E

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Metabo PE 12-175 (6.02175.00)

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Westfalia Akku Poliermaschine 18 V - 12 tlg. Set

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Draper 47616

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Dema PM 180 / 230 E Autopoliermaschine

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KS Tools Akku-Schleifmaschine 515.3548 (ohne Akku)

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Mannesmann Compact Tool Schnellschleifgerät m. 50-tlg.

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TecTake 1600 Watt

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Quantum Maschinen PSM 200 Polish

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Holzmann EZS 150 PRO Profi

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Ratgeber für Poliermaschinen

Poliermaschine wird über eine Auto-Karosserie geführt

 

Lebst du auch getreu dem Motto „Mehr Hubraum als Wohnraum“ und willst, dass dein Liebling stets in seiner schönsten Verfassung seine Runden um die Häuser dreht oder willst du einfach nur ein sauberes und ordentliches Gefährt? Dann wird es Zeit, über eine Poliermaschine nachzudenken, mit der du in Windeseile das längst vergangene Glänzen deines Fahrzeuges zurückholen kannst. Dabei sind die verschiedenen Maschinen nicht nur für Autos zu gebrauchen, sondern eignen sich ebenso für die Oberflächen von Booten und Motorrädern. Mit den passenden Aufsätzen eignen sich die Artikel mancher Hersteller auch für unterschiedliche Bodenbeläge, wie zum Beispiel den Parkettboden. Doch mit welchen Geräten erhält dein Auto die gewünschte Pflege und worauf ist bei der Kaufentscheidung noch alles zu achten? All diese Fragen werden dir hoffentlich in diesem Ratgeber beantwortet. Zusätzlich erhältst du noch ein paar wichtige Tipps und Hinweise für deine nächste oder vielleicht auch erste Politur.

Wichtige Leistungsmerkmale

Wie bei jedem technischen Gerät wirst du bei der Auskunft nach der passenden Poliermaschine mit Zahlen und Fakten, was das jeweilige Modell zu leisten weiß, zugeschüttet. In der folgenden Tabelle sind deshalb die wohl aussagekräftigsten Kriterien kurz zusammengefasst:

 

Kriterium

Beschreibung

Leistungsaufnahme

Über allen Faktoren steht natürlich die Leistung. Dabei sollte dein Polierer mindestens einer Leistungsaufnahme von 650 Watt entsprechen, da darunter liegende Werte oft nicht das notwendige Arbeitsvermögen besitzen, um den gewünschten Glanz zu erreichen.

Anschlusswert

Je nach Anschluss ist hier eine unterschiedliche Angabe von Bedeutung. So kann ein 12-V-Anschluss über den Zigarettenanzünder betrieben werden, während ein 230-V-Wert über das normale Stromnetz läuft. Mittlerweile sind aber auch viele Maschinen mit einem Akku ausgestattet, so dass diese kabellos einsetzbar sind.

Leerlaufdrehzahl

Das zweite entscheidende Kriterium nach der Leistungsaufnahme ist die Anzahl der Umdrehungen pro Minute. Je höher die Drehzahl, desto mehr Power wird dem Polierer zugeführt. Anfänger sollten in einem unteren Bereich anfangen und sich mit wachsender Erfahrung stetig hoch arbeiten. Wichtig ist es, ein Modell zu finden, bei dem die Drehzahl eine hohe Bandbreite abdeckt, um auf jeden Bedarf vorbereitet zu sein.

Gewicht

Das Gewicht spielt für Poliermaschinen in zwei Hinsichten eine Rolle: Zum einen sollten die Modelle einer Last entsprechen, mit der man komfortabel arbeiten kann, zum anderen sind Maschinen mit einem leichteren Gewichten oft nicht kräftig genug, um den benötigten Druck auszuüben.

Polierteller/ Polierkörper

Je nach Größe der zu behandelnden Fläche bedarf es einem anderen Durchmesser des Poliertellers. Für kleine Flächen reicht ein Teller mit 100 mm Durchmesser durchaus aus, derweil sollten größere Lackierungen mit einem Polierteller des Kalibers von 180 mm ausgebessert werden.

 

Die Vielzahl an Herstellern

Da die meisten Autobesitzer eine Poliermaschine benutzen sollten, ist der Markt der Poliermaschinen heiß begehrt. Viele Hersteller stellen hier mehrmals im Jahr ihre neuen Produkthighlights vor, um den Konkurrenzkampf weiter anzukurbeln. Dabei sind viele Produkte der verschiedenen Anbieter durchaus miteinander vergleichbar. Unter den beliebtesten Polierern befinden sich auch die folgenden Hersteller:

Die Artikel der Hersteller Bosch und Flex dienen am ehesten für eine professionelle und gewerbliche Nutzung, während die günstigeren Varianten der Einhell Maschinen für Einsteiger am einfachsten zu bedienen sind.

Unterschiedliche Arten der Poliermaschinen

Im Folgenden werden dir kurz die verschiedenen Ausführungen von Poliermaschinen vorgestellt und ihre Funktionsweisen sowie ihre Verwendungsmöglichkeiten näher gebracht.

 

Der Einsatz einer Exzenter-Poliermaschine an einem auto wird veranschaulichtDer Exzenterpolierer

Für unerfahrene Nutzer dieser Maschinen erweisen sich die Exzenter am geeignetsten, da diese mit ihrer exzentrischen Bewegungen die normalen Abläufe einer Hand simulieren. Allerdings sind diese Maschinen meist nicht sonderlich leistungsstark, weshalb sie vielmehr zur Aufpolierung des Autolacks sowie zur Bereinigung geringer Schäden verwendet werden. Doch besonders ihre Handlichkeit überzeugt den ungeübten Anfänger. Des Weiteren kann man mit den Exzenterpolierern an das Thema herangeführt werden, da auch mögliche Schäden, die durch eine falsche Benutzung von Einsteigern entstehen, ebenfalls geringer ausfallen als mit den Profimaschinen. Doch auch erfahrene Fachmänner greifen auf die Exzenter zurück, beispielsweise um die folgenden Ursachen zu bekämpfen:

  • Bereinigung von Schlieren
  • Versiegelung der Oberflächen
  • Aufpolierung verschiedener Läcke
  • Entfernung von leichten Gebrauchsspuren
  • Hologramme beseitigen

 

Damit deckt ein Exzenter bereits viele der wichtigsten Aufgabenfelder von Poliermaschinen ab. Wenn jedoch ernsthaftere Beschädigungen im Lack vorliegen, ist von diesen Maschinen abzuraten, da sie einfach nicht über eine ausreichende Kraft für diese Fälle verfügt. Ein weiterer Vorteil der Exzenterpolierer ist der kühle Arbeitsvorgang. Während andere Polierer bei ihrer Benutzung heißlaufen und somit eine Gefahr für das behandelnde Material und einen selbst darstellen, entstehen bei einem Exzenter für gewöhnlich keine höheren Temperaturen.

Das Wort „Exzenter“ stammt von dem lateinischen „ex centro“ ab, was soviel bedeutet wie „aus dem Zentrum“. Damit ist die Steuerung dieser Maschinen gemeint, die sich nicht stur in der Mitte hält, sondern wellenförmig aus dem Zentrum herausrückt. Diese Mechanik kommt einer menschlichen Hand näher als ein gleichbleibender, konstanter Krafteinsatz.

 

Maschinen mit rotativem Antrieb

Rotationsmaschinen besitzen in der Regel zwar eine höhere Leistungsfähigkeit, sind dafür aber auch wegen ihrer aggressiven Arbeitsweise nicht für jedermann geschaffen. Durch ihr hohes Kraftvermögen entstehen bereits nach kurzer Zeit sehr hohe Temperaturen, die schädigend für den Autolack sein können. Der Motor eines Rotationspolierers verhilft dem Auto zwar auf die schnellste Weise zum Hochglanz vergangener Tage zurückzukehren, verspricht dafür aber auch eine Menge Übung und Geschick. So sind diese Maschinen besonders für die professionelle Verwendung vorgesehen.

 

Nahaufnahme einer stark verkratzten StoßstangeIm Vergleich zu einem exzentrischen Antrieb erreicht man mit einem Rotationspolierer auch die Ausbesserung von schwerwiegenderen Schäden. Kommen Exzenter noch mit einer Leistungsaufnahme von 600 bis 900 Watt aus, um die Oberflächen entsprechend zu pflegen, benötigt ein rotativer Motor hierfür mindestens 1.200 Watt. Dabei kommt es für eine angenehme Handhabung nicht ausschließlich auf die Watt-Anzah anl, sondern ebenfalls auf die richtige Einstellung der Umdrehungen pro Minute an. Selbst die kräftigsten Maschinen lassen sich bei einer niedrigen Drehzahl sanft über den Lack gleiten. Daher solltest du unbedingt auf die Informationen des Spektrums der Leerlaufdrehzahl achten. Je niedriger dieses beginnt, desto leichter fällt einem auch der Start eines Poliervorganges, ehe man sich bei tiefen Kratzern und einem geübten Umgang immer weiter annähert.

 

Der Druckluftpolierer

Sollten die elektrischen Varianten Schäden nicht beseitgen können, dann lohnt der Griff zu einem Druckluftpolierer. Anstelle von Strom werden diese Polierer mit Druckluft betrieben, welche den vibrationsarmen Motor effizient mit einer hohen Leerlaufdrehzahl arbeiten lässt. Viele dieser Geräte kommen in einem kompakten Gehäuse daher, was ihre Handhabung deutlich erleichtert. Dadurch kannst du Stellen an deinem Fahrzeug erreichen, die die bisherigen Maschinen nicht richtig bearbeiten konnten.

Die kompakten Maße der Poliermaschine resultieren auch durch die relativ kleinen Polierteller, von denen die wenigsten einen Durchmesser von über 100 Millimeter aufweisen. Mit diesen Polierkörpern ist die Aufbereitung von größeren Flächen äußerst langwierig, weshalb sich die Druckluftpolierer nur für kleinere Reparaturen anbieten.

 

Große Druckluftflaschen stehen aufgereiht nebeneinander

Vorsichtsmaßnahmen und Durchführung

Bevor du mit dem Polieren deines Fahrzeuges anfängst, ist es zuallererst von hoher Bedeutung, dass du dich auf die Werkarbeit entsprechend vorbereitest. Beim Polieren geht es vorrangig darum, das eigene Auto wieder auf Vordermann zu bringen. Doch dabei solltest du deinen eigenen Schutz nicht aus den Augen verlieren und dein Verletzungsrisiko minimieren. Dafür wird besonders ungeübten Polierern empfohlen, die folgende Dinge zu berücksichtigen:

  • Gehörschutz: Zwar arbeiten viele Poliermaschinen mit einem vergleichsweise geringeren Lärmpegel, doch sollten längere Arbeiten am Fahrgestell anstehen, ist ein Schutz für die Ohren äußerst empfehlenswert, da auch eine Geräuschentwicklung von über 100 Dezibel keine Seltenheit ist. Es gilt zu beachten, dass sich auch leisere Geräte stets in unmittelbarer Gehörnähe befinden, weshalb bei einer längeren Dauer der entsprechende Schutz auch hier notwendig wird.
  • Schutzbrille: Je nach Material oder Verschmutzung können Funkenflüge aufkommen. Das gefährliche ist hier, ähnlich wie bei der Geräuschentwicklung, dass diese direkt vor deinem Gesicht auftreten können. Da das Auge eines der empfindlichsten Stellen des Körpers ist und ein Funke ausreichend für eine schlimmere Verletzung sein kann, ist auch die Verwendung einer schützenden Brille zu empfehlen.
  • Staubmaske: Abhängig von den polierten Materialien ist auch eine Staubentwicklung nicht auszuschließen. Kleinere Staubkörner finden immer einen Weg in die Atemwege der Menschen. Um dem entgegenzutreten gibt es zwei Möglichkeiten: Während der Arbeitszeit die Luft anhalten oder mit einer Maske den Mund und die Nase zu verdecken. Besonders wichtig ist die Maßnahme allerdings für das Arbeiten mit Holzmaterialien, da hier meist eine hohe Staubentwicklung entsteht.

 

Mechaniker mit Handschuhen poliert kniend den Kotflügel eines AutosTipps für eine gelungene Politur

Bevor das Polieren losgehen kann, solltest du zuerst Mängel und Schäden einschätzen, die es zu beheben gilt. Wenn Kratzer am Lack vorliegen, ist eine vorläufige Körnung des Materials vorzunehmen, um den Arbeitsvorgang der Politur maßgeblich zu erleichtern. Nach dieser Vorbereitung kann das eigentliche Polieren beginnen. Hierfür ist es ausschlaggebend, sich einen systematischen Vorgang zu überlegen. Beispielsweise gehst du von oben nach unten vor, indem du zunächst das Dach in Angriff nimmst und dich fortan herunter arbeitest. Dieser Vorgang kann aber auch von vorne nach hinten oder andersherum erfolgen, solange du dir darüber im Klaren bist, welche Stellen bereits behandelt worden sind und welche noch ausstehen. 

Zum richtigen Umgang mit der Poliermaschine ist es bedeutend, diese mit den entsprechenden Bewegungen einzusetzen. Um eine glatte und ebene Oberfläche zu schaffen, sollte das Gerät mit einem gleichbleibenden Druck über das Fahrzeug gleiten. Aufpassen solltest du hingegen, dass du nicht zu lange van der selben Stelle arbeitest. Verharrt die Maschine zu lange auf einem Punkt, steigt die Gefahr, dass der Lack mit zu hohen Temperaturen in Berührung kommt, wodurch langfristige Schäden entstehen können.

 

 

 

 

Damit die Politur nachhaltig wirkt und sofort zur Geltung kommt, sollte der Lack nach dem Poliervorgang nochmals am besten mit einem Mikrofasertuch gereinigt werden. Mögliche Rückstände oder Unklarheiten verschwinden somit und das Auto glänzt wie in alten Tagen. Für zusätzliche und kleinere Behandlungen bieten viele Hersteller zudem auch weiteres Zubehör an, mit dem sich die Autopflege erleichtert.

 

Feinschliff mit einem Tuch nach der Politur

Worauf sollte ich bei dem Kauf einer Poliermaschine achten?

Die erste Frage, die du dir beantworten musst, ist die nach der passenden Art einer Poliermaschine. Für Unerfahrene ist es durchaus empfehlenswert, sich mit einem Exzenterpolierer an die Bewegungen und die Verwendung der Polierer heranzuführen. Durch die exzentrischen Abläufe ist es weitaus leichter den Druck auf die korrekte Weise zu erhöhen und wieder zu verringern.

Für schlimmere oder tiefere Lackschäden ist der Weg eine leistungsfähige Rotationsmaschine zu kaufen fast schon unumgänglich. Allerdings sollte diese nur von Heimwerkern verwendet werden, die schon Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnten. Die Gefahr auf wesentliche Schäden durch die Kraft und die Hitze ist ansonsten zu hoch. Der Polierer deiner Wahlsollte nicht unter einem gewissen Leistungsniveau liegen, was die Drehzahl und die Endleistung angeht.

Neben den Angaben der Leerlaufdrehzahl, zahlt sich ein Gerät mit einer stufenlosen Schaltung aus, damit sich nicht kurze, störende Unterbrechungen in die Arbeit einschleichen. Des Weiteren spielt ein angenehmes Handling eine große Rolle in der Kaufentscheidung. So sollte die Maschine über einen längeren Zeitraum gut in der Hand liegen können. Im besten Fall verfügt der Griff des Polierers über einen Softgrip, der die Ergonomie in der Hand fördert und nicht nach wenigen Augenblicken erste Schmerzen hervorruft.

Bei vielen Arbeitsvorgängen kann sich das Kabel als weiterer Störfaktor erweisen. Durch die fortschreitende Technologie können Geräte mit einem Akku inzwischen gut mit kabelgebundenen Modellen mithalten. Dadurch verschwindet nicht nur das Stromkabel bei der Arbeit, ein Akkugerät kann auch an Orten ohne Stromzufuhr genutzt werden, wie dies zum Beispiel bei vielen Einfahrten oder Parkplätzen der Fall ist.

 

 

 

Bildquellen:

  • Bigstock/ Bhakpong
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  • Bigstock/ Grisha Bruev
  • Bigstock/ kaarsten
  • Bigstock/ NejroN Photo
  • Bigstock/ Bhakpong

 


Für diesen Ratgeber brachte Malte sein eigenes Gefährt wieder auf Hochglanz, in dem er auf die vielen Tipps und Tricks genauestens achtete.