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Ratgeber Polstermöbel

 

Polstermöbel, was sind das eigentlich? Was gehört alles in den Bereich der Polstermöbel und welche Unterschiede gibt es? In diesem Ratgeber will ich dir ein kleinen Überblick über die verschiedenen Bauarten und Materialien des gepolsterten Mobiliars geben. Neben dem Sofa und dem Sessel, gehören auch weniger übliche Möbel wie die Récamière oder der Fußhocker in die Kategorie der Polstermöbel.

Das Sofa

Das Sofa ist ein Symbol der Entspannung, ein Ort der Gemütlichkeit und viele fühlen sich an keinem Ort so zu Hause, wie auf dem eigenen Sofa. Nach der Arbeit nach Hause kommen, kurz auf die Couch setzen und Fernsehen schauen. Abends mit Freunden gemütlich bei einem Bierchen oder einem schönen Glas Wein im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen und über die wichtigen und unwichtigen Dinge des Lebens reden. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr verschiedene Bauformen, Größen, Formen und Farben entwickelt und so kannst du in der heutigen Zeit aus einem großen Angebot von Sofas das passende Modell für dein Zuhause auswählen. Das ideale Sofa zu finden ist natürlich gar nicht so einfach. Die Entscheidung sollte ja auch nicht leichtfertig getroffen werden, da eine Couch einen in der Regel viele Jahre begleitet.

 

Am Anfang deiner Suche solltest du dir einige Fragen stellen:

  • Welche Bauform/Größe möchtest du gerne haben?
  • Aus welchem Material soll das Möbelstück sein?
  • Wieviel willst du maximal ausgeben?


In der Kategorie Sofa findest du bei uns die gängigen und auch die etwas besondereren  Bauformen. Unter anderem finden sich hier die normalen 2-Sitzer und 3-Sitzer Sofas und die Big Sofas. Die Ledersofas, sowie die Polstergarnituren und die Ecksofas haben eine eigene Kategorie bekommen.

 

2-Sitzer und 3-Sitzer - der Klassiker unter den Sofas

Die kompakten Modelle unter den Sofas sind die 2-Sitzer und 3-Sitzer. Diese einzelnen und schlichten Sofas bieten sich einzeln für kleinere Räume an. Wenn du keine Polstergarnitur oder ein Ecksofa möchtest, dann kannst du aber auch wunderbar einen 2-Sitzer mit einem 3-Sitzer kombinieren und dir so eine ganz individuelle Wohnzimmerlandschaft gestalten. Diese Bauform findet sich neben dem klassischen Stellplatz im Wohnzimmer auch häufig in Jugendzimmern, WG-Zimmern oder aber in Wartezimmern. Diese klassische Bauform ist in allen Farben und Materialien erhältlich und kaum ein anderes Sofa ist in so vielen verschiedenen Räumlichkeiten und an so vielen unterschiedlichen Stellplätzen gut unterzubringen wie die gerade Form der 2-Sitzer und 3-Sitzer.

Das Big Sofa - die Liegewiese unter den Polstermöbeln

Der Gigant unter den Polstermöbeln ist mehr paradiesische Liegewiese als Sofa. Ein Big Sofa zeichnet sich durch eine besonders tiefe und in der Regel auch sehr breite Sitzfläche aus. Wenn du ein Sofa suchst, welches nicht nur für das gemütliche Zusammensitzen gedacht ist, sondern vielmehr als gemütliche Liegeecke für Filmabende, dann kann ein Big Sofa durchaus eine gute Wahl sein. Die Grundvoraussetzung für die Anschaffung eines Big Sofas ist natürlich ausreichend verfügbarer Platz in deinem Wohnzimmer. Nicht selten erreichen die großen Polstermöbel nahezu die doppelte Größe eines normalen Sofas. Vor der Anschaffung solltest du dich allerdings auch mit dem Gedanken auseinander setzen, dass ein Big Sofa tatsächlich eher zum Liegen und Rumlümmeln geeignet ist, als zum gemeinsamen beisammen Sitzen. Durch die Tiefe des Möbelstücks fehlt dir eine Rückenlehne beim normalen, aufrechten Sitzen.

Das Ledersofa

Ein Zeichen von Exklusivität, ein Hauch von Eleganz und ein echter Blickfang - das ist das Ledersofa. Ledersofas gibt es wie auch ihre nahen Verwandten mit Stoffbezügen in so ziemlich allen Varianten.Besonders beliebt sind Ledersofas allerdings als Sitzmöbel und so kommen Bauformen, die eher zum Liegen gedacht sind, wie Schlafcouches und Big Sofas eher selten mit Lederbezügen in die Geschäfte. Durch die Tatsache, dass Ledersofas ein eher kaltes Sitz- und Liegegefühl haben, bieten sich diese Möbel eher weniger als bequeme Liegemöbel an. Neben Lounge-Sesseln findet man in Wartebereichen auch häufig Ledersofas. Diese vermitteln einen seriösen Eindruck und lassen sich durch einfaches Abwischen leichter reinigen als Sofas mit Stoffbezügen.

Die Polstergarnitur und das Ecksofa

Die Polsterecke ist in deutschen Wohnzimmern besonders häufig anzutreffen und das hat auch seine Gründe. Sie ist besonders multifunktional und für viele Zwecke geeignet. Die meisten Polstergarnituren sind L-förmig angeordnet, aber auch die U-Form findet sich ab und zu in den Möbelhäusern wieder. Die großen Couches eignen sich für eine offene und ansprechende Raumgestaltung des Wohnzimmers und können entweder mitten im Raum stehen oder in einer Raumecke ihren Platz finden. Eine Polsterecke bietet dabei sowohl ausreichend viele Sitzplätze für Gäste als auch die Möglichkeit, sich nach einem anstrengenden Arbeitstag gemütlich lang zu machen. Die besonders praktischen Modelle unter den Polsterecken können mit wenigen Handgriffen sogar noch zu einer Schlafgelegenheit umgebaut werden.

Der Sessel

Der Sessel an sich definiert sich als Sitzmöbelstück für eine Person. Im Gegensatz zu einem Stuhl ist der Sessel mit einer guten Polsterung versehen und bietet einen hohen Sitzkomfort. Ein Sessel ist zudem in der Regel mit Armlehnen ausgestattet und wird häufig mit anderen Polstermöbeln zu einer Wohnzimmerlandschaft kombiniert. Ein Sessel kann aber auch durchaus allein in einer Ecke positioniert werden und als Lesesessel oder Relaxsessel genutzt werden. In Kombination mit einem Wohnzimmertisch und einem Sofa ergibt sich jedoch das klassische, schöne Gesamtbild eines deutschen Wohnzimmers. Welche Formen von Sesseln es gibt und wo und wie sie am Liebsten genutzt werden, möchte ich dir im Folgenden erläutern.

 

 

Relaxsessel und Fernsehsessel

Der Name spricht für sich - der Relaxsessel hat nur eine Aufgabe und zwar dir die größtmögliche Entspannung verschaffen. Ein Relaxsessel zeichnet sich durch eine ausgesprochen bequeme und dicke Polsterung aus. Zudem ist ein Relaxsessel in der Regel mit einer verstellbaren Rückenlehne ausgestattet und bietet dir die Möglichkeit bequem darin zu sitzen aber auch darin zu liegen. Viele nennen die bequemen und zur Entspannung einladenden Sessel auch Fernsehsessel, da sie sich auch für die besonders gemütlichen Stunden vor dem heimischen Fernsehgerät anbieten. Häufig werden sie mit passenden Fußhockern verkauft, um die perfekte Liegeposition zu ermöglichen. Die meisten Modelle werden aus Kunstleder oder Echtleder angeboten, da ein Relaxsessel auch immer irgendwo einen Hauch eines Statussymbols mit sich bringt.

Schlafsessel

Schlafsessel sind eine moderne kleine Randerscheinung und nicht wirklich in breiter Masse vertreten. Sie stellen eine Kreuzung aus Sitzsack und Sessel dar und können häufig von ihrer Sesselform in eine Liegefläche umgebaut werden. Sie zeichnen sich durch sehr weiche Polsterung aus und haben in den Regel gar kein festes Gestell oder Grundgerüst, sondern bestehen nur aus einer Polsterung, die in verschiedener Art und Weise in Sesselform zusammengehalten werden kann.

 

Loungesessel und Cocktailsessel

Die Bezeichnungen Loungesessel und Cocktailsessel - manchmal auch Clubsessel - werden im Allgemeinen für kleinere Sessel genutzt, die häufig in Wartebereichen, Cafés und anderen öffentlichen Orten als bequeme Sitzgelegenheiten genutzt werden. Häufigerweise sind diese in der Form eher schlicht und elegant gehaltenen Sessel aus Leder beziehungsweise Kunstleder gefertigt. Modelle mit Stoffbezügen sind eher selten, werden aber auch angeboten. Insbesondere für Bistros, Cafés und andere stark frequentierte Orte bietet es sich allerdings an auf Modelle aus Leder zurückzugreifen, da diese sich schnell und leicht abwischen lassen.   

Récamière

Die Récamière ist in der heutigen Zeit zu einer Art moderner Relaxliege geworden. Häufig wird für den Begriff der Récamière auch der Begriff Chaiselongue synonym verwendet. Ursprünglich ging die Récamière aus der Chaiselongue hervor.  Die beiden Möbelstücke sind eine Mischung aus Liege- und Sitzmöbel und stellen eine Art Sofa beziehungsweise Liege dar, die nur eine Teillehne haben. Diese Möbel wurden in früheren Tagen gerne für einen Mittagsschlaf benutzt, in der heutigen Zeit findet man diese Möbel - auch gern in Hollywoodfilmen - als Liegemöbel bei Therapeuten und Psychiatern.

Durch moderne Designs und Abwandlungen von den Standardformen entstehen immer wieder neue Formen von Polstermöbeln. Da der historische Begriff Récamière einigen relativ schwerfällig erscheinen mag, haben sich für gleiche oder ähnliche Bauformen auch Begriffe wie Relaxsessel, Relaxliege und Schlafliege etabliert.

Das ergänzende Möbelstück - der Hocker

Der Hocker an sich ist ein wenig beachtetes und eher ergänzendes Möbelstück, dabei haben die Kleinen unter den Möbeln doch ordentlich was zu bieten und sind vielseitig einsetzbar. Sitzhocker als kleine Not-Sitzgelegenheit, die man leicht bei Nichtgebrauch verstauen kann oder Fußhocker, die als Ergänzung zu einem Sessel dienen, beides kann eine sinnvolle Anschaffung sein. Viele Modelle lassen sich zusätzlich als Staufach nutzen, um beispielsweise Wolldecken darin zu verstauen. Hocker gibt es auch in kleineren Ausführungen, die nicht zum Sitzen oder Beine ablegen gedacht sind, sondern als kleine Abstellflächen dienen. Gebräuchlich ist unter anderem diese kleinen Modelle zum Abstellen von Blumentöpfen oder anderen Dekorationsgegenständen zu verwenden. Die unterschiedlich nutzbaren Hocker sind von einfachen Holzhockern, die nicht zu den Polstermöbeln zählen, bis hin zu den gepolsterten Sitz- und Fußhockern in den verschiedensten Preisklassen zu finden.

Das Oberflächenmaterial

Egal welche Art von Polstermöbeln du dir anschaffen möchtest, die Frage nach dem Material stellt sich in jedem Fall. Soll es ein Loungesessel aus Leder werden, soll die Polstergarnitur mit Microfaserbezug gekauft werden oder sollst du bei deinem Fernsehsessel auf einen klassischen Stoffbezug zurückgreifen, weil er dieses altertümliche Gefühl von Gemütlichkeit vermittelt? Die einzelnen Materialien haben alle ihre Vorteile und ihre Nachteile, die ich dir in dem nachfolgenden Abschnitt kurz erläutern will.

 

Stoffbezüge

Der Großteil von Polstermöbeln ist mit unterschiedlichen Stoffbezügen bespannt. Stoffbezüge sind günstig, robust und in der Regel auch abnehmbar und damit bietet sich die Möglichkeit sie zu reinigen oder reinigen zu lassen. Heutzutage sind Stoffbezüge in allen möglichen Farben erhältlich. Modern sind insbesondere gedeckte Farben wie Brauntöne und Grautöne und die beiden extremen Lager der dunklen und hellen Farben. Töne wie schwarz und anthrazit oder cremefarben und weiß erfreuen sich großer Beliebtheit, da sich mit ihnen tolle Akzente und Kontraste setzen lassen. Immer häufiger setzen sich aber auch gewagte Muster und knallige Farben durch und finden besonders in den Zimmern der jüngeren Generationen ihren Platz.

Zu den Vorzügen von Stoffbezügen zählt das warme und weiche Gefühl. Eine Couch mit  Stoffbezug eignet sich durch das warme, kuschelige Gefühl als Sitzgelegenheit aber eben auch zum Liegen. Big Sofas, die in der Regel eher zum Liegen genutzt werden, sind deshalb auch in den meisten Fällen mit Stoff bezogen.

 

Leder- und Kunstlederbezüge

Bei Leder als Bezug für Sitz- und Liegemöbel gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Zunächst steht Leder bei Menschen, die einer veganen Lebensweise nachgehen, natürlich kompromisslos als Material nicht zur Debatte. Allerdings gibt es ja auch Kunstleder, dass keine tierische Herkunft hat und daher ohne moralischen Konflikt genutzt werden kann. Leder gilt auch heute noch in vielen Kreisen als Zeichen von Exklusivität und Wohlstand, hierbei ist zwar eher das Echtleder im Fokus, allerdings hat Kunstleder nahezu die gleichen Eigenschaften.  

Ledersofas halten sich in der Regel an die natürlichen Farben, die durch unterschiedliche Verfahren beim Gerben erzielt werden. Dazu gehören insbesondere viele verschiedene Brauntöne und Grautöne. Allerdings können sowohl Kunstleder als auch Echtleder eingefärbt werden, wodurch die Farbpalette kaum eingeschränkter ist als bei den Stoffbezügen. Lediglich in der Wahl der Musterung gibt es weniger Möglichkeiten. Ledersofas sind in der Regel einfarbig gestaltet. Die Struktur unterscheidet sich von fein bis grob in Glattleder, Semianilinleder und Anilinleder.

Häufig als Argument gegen Ledermöbel wird das kalte Sitzgefühl aufgeführt. Viele finden Ledersofas ungemütlich und kalt und können Leder und Kunstleder als Material nichts abgewinnen. Insbesondere als Möbelstück zum Liegen wird eher selten auf Leder zurückgegriffen. Als Schlafsofa und als Big Sofa werden daher fast ausschließlich Stoff- und Microfaserbezüge verwendet.

 

Microfaserbezüge

Die Microfaserbezüge gehören zu den etwas neueren Entwicklungen in der Geschichte der Polstermöbel. Der Begriff “Microfaser” bezeichnet kein spezielles Material, sondern eine ganze Gruppe von Geweben, die eine sehr hohe textile Feinheit aufweisen. Die Definition als Microfaser erhalten Fasern, die einen Wert von einem Gramm pro 10.000 Meter nicht überschreiten. Microfasergewebe können aus synthetischen und aus natürlichen Fasern bestehen, solange sie die Anforderungen an den Feinheitsgrad erfüllen. Der Microfaserbezug im Bereich der Polstermöbel hat sich insbesondere ab den 2000er Jahren etabliert und das hat auch sein Gründe. Die Microfaserbezüge bieten  ebenso wie die Stoffbezüge ein warmes Sitzgefühl, sind zudem allerdings durch ihre Feinheit noch weicher. Außerdem sind viele Microfasergewebe flüssigkeitsabweisend und fusselfrei und bieten so gegenüber dem herkömmlichen Stoffgewebe weitere Vorteile.

 

 

 

Bildquellen:

  • Bigstock/ warrengoldswain
  • Bigstock/ debr7k
  • Bigstock/ Yastremska
  • Bigstock/ alenkasm
  • Bigstock/ vichie81
  • Bigstock/ ppaa
  • Bigstock/ telnyawka

 


Diesen Ratgeber für entspannte Stunden auf deinen bequemen Sitzgelegenheiten hat Max für dich verfasst, dein Kategoriemanager für Polstermöbel.