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Ratgeber Potenzmittel

Wissenswertes über Potenzmittel
Potenzmittel helfen gegen Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion), auch Impotenz genannt. Auf dem attraktiven Markt werden sehr viele Mittel angeboten, teilweise sind es Präparate der Industrie, mechanische Lösungen und auch Potenzmittel auf pflanzlicher Basis.

Erektile Dysfunktion
Erektionsstörungen werden erst diagnostiziert, wenn über einen längeren Zeitraum keine ausreichende Erektion für ein befriedigendes Sexualleben erzielt oder erhalten werden kann. Sie treten meist, entgegen der landläufigen Meinung, aufgrund von organischen Erkrankungen (beispielsweise Verkalkung, Leckage in den Venen der Schwellkörper, Nervenschädigungen, Rückenmarksschädigungen, et cetera) auf und sollten zur Vermeidung von eventuellen Langzeitfolgen schnell behandelt werden.

Pharmaindustrielle Produkte
Die Pharmaindustrie bietet diverse Präparate zur sofortigen symptomatischen Behandlung an. Die populärsten sind Viagra, Levitra oder auch Cialis. Leider können hierbei auch Nebenwirkungen bei Einnahme eines solchen Potenzmittels auftreten, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Sehstörungen oder Kreislaufprobleme. Bei einer Dysfunktion, aufgrund nervlicher Defekte, helfen die Medikamente allerdings nicht.

Weiterhin gibt es noch die Möglichkeit einer direkten Schwellkörperinjektion (SKAT). Bei unsachgemäßer Handhabung können jedoch diverse Komplikationen, wie eine schmerzhafte Dauererektion, Schädigung der Nerven und Gefäße oder Penisschmerzen und Narbenbildung auftreten.

Mechanische Mittel
Mechanische Hilfen haben meist auf den ersten Blick weit weniger schädliche Nebenwirkungen. Penispumpen in Verbindung mit so genannten Cockringen ermöglichen eine Erektion. Bei übermäßigem Unterdruck entsteht jedoch ein Schaden an den Gefäßen, die zwingende Operationen nach sich ziehen können.

Als ultima ratio der Potenzmittel wird ein Schwellkörper-Implantat eingesetzt. Bei dieser irreversiblen Operation werden die natürlichen Schwellkörper zerstört und durch 2 künstliche ersetzt. Im Hodensack wird dabei eine Pumpe und in der Bauchhöhle ein Wasserreservoire eingesetzt. So kann man(n) später ganz nach Belieben bewusst auf die Erektion einwirken.

Pflanzliche Mittel
Oft werden auch pflanzliche Potenzmittel beworben. Dabei werden exotische Pflanzen und Wurzeln verarbeitet, denen eine potenzfördernde Wirksamkeit zugeschrieben wird. Am bekanntesten ist wohl der Ginseng. Daneben gibt es aber auch die Butea superba, die Muira puama oder die Yohimbe. Diese sollen, je nach Art, arterienerweiternd und blutdruckfördernd sein und zur Verbesserung der Spermienqualität führen.

Im Allgemeinen sollte bei einer erektilen Dysfunktion immer ein Arzt zur Behandlung aufgesucht werden, um negative Langzeitschäden erfolgreich entgegentreten zu können. Ein langwieriges Herumdoktern auf eigene Faust sollte zum Schutz der Erektionsfähigkeit vermieden werden.