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Ratgeber Prosecco

Diese Prosecco-Arten gibt es:
WeinsorteBezeichnung
SchaumweinProsecco Spumante
PerlweinProsecco frizzante
StillweinProsecco spento oder tranquillo
Prosecco - was zeichnet ihn aus?

ProseccoProsecco war ursprünglich eine Rebsorte, die nur in Italien in einer kleinen Region im Nordosten in mehr als 300 Anbaugebieten in Venetien gewachsen ist. Schon früher war der Prosecco als "vinum Pucinum" bekannt und sehr hoch geschätzt. Seit dem Jahr 2010 ist der Prosecco jedoch nicht mehr Name einer Traubensorte, sondern ausschließlich eine Herkunftsbezeichnung. Die Unterscheidung erfolgt nach den Weinsorten Schaumwein, Perlwein und Stillwein.

Der Schaumwein - Prosecco Spumante

Diese Sorte von Prosecco darf sich nur dann Sekt nennen, wenn die Kohlensäure durch Tank- oder Flaschengärung entstanden ist. Letzteres ist aber viel häufiger und wird auch als Méthode Charmant bezeichnet. Der Schaumwein "schäumt", wie der Name schon verrät, und weist besonders kurz nach dem Öffnen einen hohen prickelnden Kohlensäuregehalt auf. Dadurch ist der Druck beim Entfernen des Korkens besonders hoch. Bekannte Schaumwein-Marken sind unter anderem Freixenet oder Chardonnay.

Der Perlwein - Prosecco frizzante

Der Perlwein weist nur einen geringen Kohlensäuregehalt auf, der vom optischen Eindruck im Glas an kleine Perlen erinnert. Für die Herstellung von Perlwein wird meist einem Stillwein durch Druck und Kühlung Kohlensäure hinzugesetzt, selten erfolgt auch eine Tankgärung. Der Nachteil beim Perlwein: Die Kohlensäure wird nach dem Öffnen der Flasche schnell an die Umgebung abegegeben, sodass er nach einiger Zeit schal schmeckt. Deshalb sollte der Perlwein besonders frisch genossen werden. Bekannte Perlwein-Marken sind unter anderem Lambrusco, Prosecco Blu oder Azzurro.

Der Stillwein - Prosecco tranquillo

Prosecco gibt es ebenfalls als Stillwein, allerdings verlässt dieser selten die Landesgrenzen, ist also fast nur in Frankreich bekannt. Die Bezeichnung still bedeutet in dem Falle, dass der Wein weder perlend noch schäumend ist und somit keinen Kohlensäuregehalt aufweist. Es handelt sich um einen Wein, der nach der ersten alkoholischen Gärung fertig ist und nur noch mit Zusätzen wie Zucker verfeinert wird.

Wie und wann trinkt man den Prosecco?

Prosecco Prosecco ist ein sehr vielseitiges alkoholisches Getränk, das seit dem Jahr 2010 eine echte Revolution in Deutschland erlebt hat. Doch wie trinkt man den Prosecco richtig und zu welchem Anlass überhaupt? Wie sollte er gelagert werden und bei welcher Temperatur in welchem Glas getrunken werden? Hier eine kleine Übersicht dazu:

Die Lagerung

Im Gegensatz zu Wein sollte man Prosecco nicht unbedingt lange lagern, weil er eher zum sofortigen Verzehr gedacht sind. Wenn der Prosecco jedoch nicht gleich getrunken wird, sollte er trocken, dunkel und kühl gelagert werden. Durch UV- Licht und Wärme wird die Haltbarkeit nämlich deutlich beeinträchtigt. Dafür gibt es bestimmte Kühlschränke, alternativ ist ein kühler Weinkeller genau das Richtige. Auf jeden Fall sollte man den Prosecco stehend lagern, da er liegend an Kohlensäure verlieren kann. Generell sollte man den Prosecco nicht länger als zwei Jahre lagern.

Die Temperatur

Prosecco genießt man am besten sehr kalt, ungefähr mit einer Temperatur von 6 bis 8 Grad. Um diese Trinktemperatur zu erreichen, sollte man die Flasche allerdings vorher noch kälter stellen (zum Beispiel bei 4 Grad), weil der Prosecco im Glas sehr schnell an Temperatur und somit an seiner prickelnden Frische verliert. Noch ein kleiner Tipp, wenn spontan Besuch vor der Tür steht: Den Prosecco nicht ins Eisfach legen, sondern zusammen mit Eis und normalem Salz in einen Eiskühler oder Eimer geben! Durch das Salz tauen die Eiswürfel schneller und es entsteht eine größere Kälte, wodurch der Prosecco schon innerhalb weniger Minuten kalt wird. Das kann man genauso mit Sekt oder Champagner machen.

Das richtige GlasSektflöte

Prosecco trinkt man gewöhnlich aus einem dafür vorgesehenen Glas, das man Sektflöte nennt. Aus diesem Glas wird, wie der Name schon verrät, nicht nur Prosecco, sondern auch Sekt getrunken. Sehr hochwertige Sektflöten haben einen sogenannten Störpunkt - eine kleine aufgeschliffene Stelle, an dem sich die Kohlensäure sammelt und aufsteigt. Selten wird Prosecco auch aus einem Weinglas getrunken.

Der Anlass

Einen richtigen Anlass gibt es für den Prosecco eigentlich immer. Schon zum Brunch ist er ein absoluter Genuss, ebenso zum Picknick oder als Aperitif zu kleinen Gerichten und Häppchen. Auf Partys ist er ebenso beliebt wie zum Nachtisch mit süßem Kuchen. Am besten eignet er sich aufgrund seiner Leichtigkeit auch zu leichten Speisen. Bei Weihnachtsgans und Rotkohl wäre er dagegen wohl eher fehl am Platz.

Wenn ihr all das beachtet, wird das Trinken des Proseccos ein absoluter Genuss für euch sein! Wenn ihr noch mehr Infos wollt, fragt doch einfach bei einem Fachhändler nach. Wollt ihr mehr über Wein und Spirituosen im Allgemeinen wissen, gibt euch unser Preisvergleich jede Menge Informationen.

Bildquellen:

  • Bigstock / Rob Stark
  • Bigstock / AlexStar

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