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Ratgeber Prostata Medikamente

Wissenswertes über Prostata Medikamente
Allen männlichen Säugetieren ist die Prostata, oder auch Vorsteherdrüse, gemein. Beim Menschen liegt sie etwa unterhalb der Blase und vor dem Mastdarm. Sie hat in etwa die Größe einer Kastanie und umfasst einmal komplett die Harnröhre. Die Prostata ist eine Geschlechtsdrüse und ihre Aufgabe liegt in der Sekretproduktion, als Bestandteil des Spermas und der Sekretabgabe während der Ejakulation. Die Abgabe geschieht dabei direkt in die Harnröhre durch mehrere kleine Ausführungsgänge.

Die Prostatitis
Die Prostata kann von mehreren Krankheiten heimgesucht werden. Zu den bekanntesten gehören die Prostatitis, eine Entzündung der Prostata, das Benignes Prostatasyndrom, eine gutartige Prostatavergrößerung, und der Prostatakrebs. Die beiden letzt genannten kommen meist erst in höherem Lebensalter zum Ausbruch. Die Prostatitis wird meist durch verbleibenden Restharn in der Harnblase und den Harnwegen verursacht. Sie äußert sich beispielsweise häufig durch ein Brennen während des Wasserlassens, durch Schmerzen im Bereich des Unterleibs oder durch Schmerzen bei der Ejakulation.

Der Prostatakrebs
Der Prostatakrebs ist ein bösartiger Tumor in der Prostata. Die Erkrankung nimmt hinter dem Lungenkrebs und dem Darmkrebs Platz 3 im Ranking der häufigsten tödlichen Krebserkrankungen ein. Im frühen Stadium ist diese Krankheit absolut frei von jeglichen Symptomen. Später treten Beschwerden beim Wasserlassen, Knochenschmerzen, Blutarmut und Gewichtsverlust auf, jedoch hat der Krebs dann meist schon gestreut. Interessant ist, dass etwa 80% der über 70-jährigen bei einer Obduktion bereits an einem latenten Karzinom in der Prostata erkrankt sind, ohne dass das die Todesursache war.

Die Benigne Prostatahyperplasie (BPH)
Die BHP ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die meist bei Männern im mittleren bis höheren Lebensalter auftritt. Das Erkrankungsrisiko liegt zwischen 10 % bei unter 59-jährigen und 35% bei den bis zu 69-jährigen. Symptome sind meist Schmerzen bei der Blasenentleerung und häufiges oder auch erschwertes Wasserlassen. Es wird vermutet, dass die BHP mit dem Lebenswandel zusammenhängt. Eine unausgewogene Ernährung, wenig Flüssigkeitsaufnahme und übermäßiger Alkoholkonsum sollen für den Ausbruch der Erkrankung eine Rolle spielen. Regelmäßige Bewegung soll dagegen prophylaktisch wirken, genauso wie eine regelmäßige sexuelle Aktivität. Die Durchblutung der Beckenbodenmuskulatur wird dadurch angeregt, jedoch konnte eine direkte Beziehung diesbezüglich noch nicht nachgewiesen werden.

Die unterschiedlichen Prostata Medikamente
Zu den verschiedenen Prostata Medikamenten gehören Phytopharmaka, Alpha-Blocker und die 5-Alpha-Reduktase-Hemmer. Die BHP kann beispielsweise in frühen Stadien noch durch Prostata Medikamente behandelt werden. Bei schwachen Symptomen kommen meist rein pflanzliche Stoffe, so genannte Phytopharmaka, zum Einsatz. Dabei kommen Essenzen der Kürbiskerne, Brennnesselwurzel, Opunzia oder auch der Sägepalme zum Einsatz. Die einzelnen Präparate dieser Prostata Medikamenten sind dabei nicht rezeptpflichtig, weiterhin findet auch keine Kostenübernahme durch Krankenkassen statt. Bei einigen Mitteln steht zudem ein Nachweis einer Wirkung aus. Eine Einnahme von Phytopharmaka bewirkt wohl prinzipiell nur eine Linderung der Symptome nicht aber eine Verkleinerung der Prostata.

Die Prostata Medikamente Alpha-Blocker hemmen die Alpha-1 Rezeptoren. Sie sind zuständig für eventuelle Muskelspannungen in der Vorsteherdrüse sowie im Blasenhals. Die Beschwerden werden damit deutlich gelindert, jedoch findet auch hier keine Verkleinerung der Prostata statt.

Die Wirkungsweise von 5-Alpha-Reduktase-Hemmer beruht auf der Umwandlung von Testosteron in DHT (Dihydrotestosteron). Durch die entstehenden Hemmstoffe kommt es dabei zu einer Linderung der Beschwerden sowie zu einer Verkleinerung der Prostata.