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Quads - Wissen, Tipps & Infos
Wissenswertes über Quads
Das Wort „Quad“ stammt aus dem Lateinischen und steht für das Wort „quadri-“ vier oder einfach ATV, was für die englische Abkürzung All Terrain Vehicle steht. Zu Deutsch „All-Gelände-Fahrzeug“. Das klassische Quad ist ein kleines Kraftfahrzeug für ein bis zwei Personen und ist ausgestattet mit vier Rädern, auf denen Ballonreifen aufgezogen sind. Diese Ballonreifen verleihen dem Quad eine besondere Geländefähigkeit. Auch existieren Gefährte, die anstatt mit Rädern mit Gleisketten ausgerüstet sind und so ein geländefähiges Fortbewegen in Tiefschnee ermöglichen. Sport- und Freizeitfahrzeuge werden in Deutschland als Quad bezeichnet, Arbeits- und Nutzfahrzeuge für den Geländeeinsatz, beispielsweise Bergrettungsfahrzeuge mit Allradantrieb eher als ATV. In den Vereinigten Staaten und in Kanada existiert eine solche Unterscheidung nicht.
Bauform
Bei den meisten Quads oder ATVs existiert ein Fahrersitz, ähnlich dem eines Motorrads. Gesteuert werden sie über eine Lenkstange, die genau wie bei Motorrädern zur Lenkung des Fahrzeuges dient. Auch das Militär zeigte in der Vergangenheit bedeutendes Interesse an den geländefähigen Quads. Dort werden sie zur Personen-, als auch Materialbeförderung eingesetzt.
Geschichte
Das im Jahre 1962 durch die Firma Faun in Deutschland erfundene Kraka (Kurzwort für Kraftkarren) gilt neben dem für die amerikanische Armee gebautem M274 (Mechanical Mule) als das sogenannte „Ur-Quad“. Diese Fahrzeuge wurden bei den Teileinheiten der Luftlandetruppen eingesetzt und fungierten als luftlastbarer Waffenträger. Die Vorläufer der Quads wurden ursprünglich von der Firma Honda entwickelt. Dabei handelte es sich um dreirädrige All-terrain Motorcycles. Auch die Konkurrenzfirmen Yamaha und Kawasaki brachte ähnliche Modelle von All-terrain Motorcycles auf den Markt.
Technik
Quads besitzen eine starre, zum Rahmen hin, verwindungssteife, an einer Schwinge geführte Hinterachse. Diese Konstruktion hat sich in den vergangenen Jahren eindeutig durchgesetzt, da sie für eine gute Kurvenstabilität sorgt. Die Vorderräder des Quades werden durch einen Doppelquerlenker geführt, welcher für eine optimale Steuerung nicht nur im Gelände sorgt, sondern das Quad zu einem Bezwinger von nahezu jedem Gelände macht. Die Fahrwerksdämpfung übernehmen Stoßdämpfer an Vorder- und Hinterachse, welche in der Zug- und Druckstufe voll verstellbar sind. Das Fahrwerk und dessen Dämpfung ist die eindeutig wichtigste Systemgruppe am Quad, weit vor der Motorleistung. Denn wenn das Fahrwerk nicht richtig angepasst ist, beziehungsweise nicht richtig funktioniert, kann die Motorleistung nicht vollständig genutzt werden. Auch leidet die Kondition des Fahrers erheblich.
Die Motorisierung der Quads liegt derzeitig zwischen 50 cm³ und 1000 cm³ (und etwa 50 kW). Auf dem Markt befinden sich auch einige Sonderanfertigungen mit bis zu 1150 cm³ oder einem Turbolader. Bei den Motoren, mit denen die Quads ausgestattet sind, handelt es sich in der Regel um Viertakt-Einzylinder. Die Kraftübertragung zum Antrieb erfolgt beim Quad in der Regel durch eine Kette, während bei den mit Allradantrieb ausgerüsteten ATVs überwiegend ein wartungs- und weniger erschleißanfälliger Kardanantrieb eingesetzt.
Straßenzulassung
Quads werden als reines Geländefahrzeug nach Europa importiert und müssen hierzu Lande umgerüstet werden, damit man mit ihnen die zulässige Straßenzulassung erhält. Dies wird von Importeuren oder Händlern aufwändig betrieben. Bei der Umrüstung werden Bauteile wie Scheinwerfer, Blinker, Bremslicht, um hier nur einige Teile zu nennen, angepasst. In Deutschland sind Quads per Definition keine „Zweiräder“, somit ist wie für Autos die Fahrerlaubnis Klasse B erforderlich. Das Mindestalter von 18 Jahren muss gegeben sein zum Erwerb als auch zum Fahren auf öffentlichen Strassen, gleich welchen Hubraum oder welche Leistung das Quad besitzt.
Das Wort „Quad“ stammt aus dem Lateinischen und steht für das Wort „quadri-“ vier oder einfach ATV, was für die englische Abkürzung All Terrain Vehicle steht. Zu Deutsch „All-Gelände-Fahrzeug“. Das klassische Quad ist ein kleines Kraftfahrzeug für ein bis zwei Personen und ist ausgestattet mit vier Rädern, auf denen Ballonreifen aufgezogen sind. Diese Ballonreifen verleihen dem Quad eine besondere Geländefähigkeit. Auch existieren Gefährte, die anstatt mit Rädern mit Gleisketten ausgerüstet sind und so ein geländefähiges Fortbewegen in Tiefschnee ermöglichen. Sport- und Freizeitfahrzeuge werden in Deutschland als Quad bezeichnet, Arbeits- und Nutzfahrzeuge für den Geländeeinsatz, beispielsweise Bergrettungsfahrzeuge mit Allradantrieb eher als ATV. In den Vereinigten Staaten und in Kanada existiert eine solche Unterscheidung nicht.
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Bei den meisten Quads oder ATVs existiert ein Fahrersitz, ähnlich dem eines Motorrads. Gesteuert werden sie über eine Lenkstange, die genau wie bei Motorrädern zur Lenkung des Fahrzeuges dient. Auch das Militär zeigte in der Vergangenheit bedeutendes Interesse an den geländefähigen Quads. Dort werden sie zur Personen-, als auch Materialbeförderung eingesetzt.
Geschichte
Das im Jahre 1962 durch die Firma Faun in Deutschland erfundene Kraka (Kurzwort für Kraftkarren) gilt neben dem für die amerikanische Armee gebautem M274 (Mechanical Mule) als das sogenannte „Ur-Quad“. Diese Fahrzeuge wurden bei den Teileinheiten der Luftlandetruppen eingesetzt und fungierten als luftlastbarer Waffenträger. Die Vorläufer der Quads wurden ursprünglich von der Firma Honda entwickelt. Dabei handelte es sich um dreirädrige All-terrain Motorcycles. Auch die Konkurrenzfirmen Yamaha und Kawasaki brachte ähnliche Modelle von All-terrain Motorcycles auf den Markt.
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Die Motorisierung der Quads liegt derzeitig zwischen 50 cm³ und 1000 cm³ (und etwa 50 kW). Auf dem Markt befinden sich auch einige Sonderanfertigungen mit bis zu 1150 cm³ oder einem Turbolader. Bei den Motoren, mit denen die Quads ausgestattet sind, handelt es sich in der Regel um Viertakt-Einzylinder. Die Kraftübertragung zum Antrieb erfolgt beim Quad in der Regel durch eine Kette, während bei den mit Allradantrieb ausgerüsteten ATVs überwiegend ein wartungs- und weniger erschleißanfälliger Kardanantrieb eingesetzt.
Straßenzulassung
Quads werden als reines Geländefahrzeug nach Europa importiert und müssen hierzu Lande umgerüstet werden, damit man mit ihnen die zulässige Straßenzulassung erhält. Dies wird von Importeuren oder Händlern aufwändig betrieben. Bei der Umrüstung werden Bauteile wie Scheinwerfer, Blinker, Bremslicht, um hier nur einige Teile zu nennen, angepasst. In Deutschland sind Quads per Definition keine „Zweiräder“, somit ist wie für Autos die Fahrerlaubnis Klasse B erforderlich. Das Mindestalter von 18 Jahren muss gegeben sein zum Erwerb als auch zum Fahren auf öffentlichen Strassen, gleich welchen Hubraum oder welche Leistung das Quad besitzt.

06.02.12 20:57;


