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Kauftipps für Rasenmäher

Sörens Rasenmäher Highlights vom September 2016

 

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Ratgeber Rasenmäher

Das Pflegen von Rasenflächen war früher eine äußerst zeitintensive und schweißtreibende Arbeit. Mit einer Sense musste das Kürzen des Rasens äußerst aufwändig und kräftezehrend erledigt werden. In der heutigen Zeit kann sich kaum noch jemand vorstellen, wie anstrengend diese Tätigkeit ist, denn kaum jemand bestellt heute noch auf diese Weise seine Grünflächen. Die Rasenmäher und Rasentraktoren erleichtern unseren Alltag ungemein und haben die Sense größtenteils zu einem Museumsstück degradiert. Die Auswahl und die Unterschiede unter den Rasenmähern, die es heute auf dem Markt gibt, sind enorm. Von umweltfreundlichen, handbetriebenen Spindelrasenmähern bis hin zu leistungsstarken Benzinrasenmähern und hochmodernen Rasenmäh-Robotern hat der Markt so einiges zu bieten. In dem folgenden Ratgeber will ich dir die technischen Unterschiede und die Vor- und Nachteile der einzelnen Rasenmäher-Typen vorstellen und erläutern, welche Merkmale einen Rasenmäher ausmachen.

Rasenmäher-Typen

Benzin-Rasenmäher

Die Benzin-Rasenmäher sind nach den Rasenmäh-Traktoren definitiv die leistungsstärksten Modelle. Die kraftvollen Benzinmotoren arbeiten selbst unter erschwerten Bedingungen wie bei nassem oder extrem hochgewachsenem Gras. Neben der sehr hohen Leistungsfähigkeit hat der Benzin-Rasenmäher noch einen weiteren großen Vorteil - er ist kabelungebunden und kann somit quasi überall eingesetzt werden. Damit ist er besonders prädestiniert für Orte wie Schrebergärten, in denen es häufig kein Stromnetz gibt. Hier kann der von Kraftstoff angetriebene Rasenmäher seine Leistung voll entfalten und seine Vorteile ausspielen. Die Kabelfreiheit bringt außerdem den Vorteil mit sich, dass du nicht permanent das Kabel hinter dir her schleifen musst und darauf achten musst, nicht aus Versehen über das Kabel zu mähen. Allerdings bringen die mit Benzin betriebenen Mäher auch ihre Nachteile mit sich. Der starke Motor hat im Vergleich zu den Elektro-Rasenmähern eine deutlich höhere Geräuschemission. Die Lautstärke eines Benzin-Rasenmähers hat schon so manch eine Nachbarschaft belastet, hier sollte im Idealfall die Sonntagsruhe und die Mittagsstunde beachtet werden, damit keine Klagen kommen.

 

Elektro-Rasenmäher

Die Rasenmäher, die neben den Benzin-Rasenmähern am weitesten verbreitet sind, sind die Elektro-Rasenmäher. Sie sind immer auf eine Steckdose angewiesen, dafür kann es dir mit so einem Modell nicht passieren, dass dir der Kraftstoff ausgeht. Ein weiterer Vorteil ist die deutlich geringere Lautstärke und das geringere Gewicht eines Elektro-Rasenmähers. Das wahrt den Nachbarschaftsfrieden und sorgt für eine leichtere Handhabung. Allerdings solltest du nicht vernachlässigen, dass die ganz großen Herausforderungen eventuell mehr Leistung erfordern, als ein Elektromotor liefern kann. Außerdem fordert die Abhängigkeit vom Kabel auch ihren Tribut - das Kabel muss ständig hinterher getragen werden und es wird dir stets Vorsicht abverlangt, dass du nicht aus Versehen über das Kabel mähst und somit das Rasenmähen jäh beendest.

 

Akku-Rasenmäher

Der Akku-Rasenmäher verbindet in gewisser Weise die großen Vorteile von Elektro-Rasenmähern und Benzin-Rasenmähern. Die akkubetriebenen Modelle sind kabelungebunden und dennoch arbeiten sie im Vergleich zu den Benzin-Modellen deutlich geräuschärmer. Der Akkubetrieb bringt allerdings auch Nachteile mit sich. Zunächst ist die Leistung im Vergleich zu den kabelgebundenen und den mit Benzin betriebenen Rasenmähern deutlich geringer und durch die limitierte Akku-Kapazität ist der Akku-Rasenmäher auch nur für kleine bis mittlere Rasenflächen geeignet, zumindest wenn du in einem Durchgang die komplette Fläche bewerkstelligen möchtest. Für die kleineren Aufgaben ist das Akku-Modell aber durchaus eine lohnenswerte Überlegung und sicherlich eine gute Wahl.

 

SpindelrasenmäherSpindel-Rasenmäher/Hand-Rasenmäher

Wenn du ganz unabhängig von jeder Energiequelle und Kraftstoffen sein willst, dann kannst du auch zur guten alten Muskelkraft greifen. Die Handrasenmäher und Spindelmäher sind nach wie vor beliebt und arbeiten ganz ohne nervige Kabel, Benzingeruch in der Luft und natürlich auch sehr geräuscharm. Der einzige Nachteil bei dieser Art von Rasenmäher ist natürlich der, dass das Mähen nach einer gewissen Zeit sehr kräftezehrend wird. Diese Art von Rasenmäher ist das Non-Plus-Ultra an Umweltfreundlichkeit aber sicherlich nicht für große Rasenflächen geeignet, es sei denn, du möchtest dein komplettes Sportprogramm durch Rasenmähen ersetzen.

 

 

Rasenmäher-Roboter

Wenn du das genaue Gegenteil von einem Spindelrasenmäher suchst, dann brauchst du definitiv einen Rasenmäh-Roboter. Die kleinen fleißigen Helfer mähen deine Rasenflächen ganz ohne dein Eingreifen. Du stellst einfach eine Station auf, an dieser kann sich der Roboter dann jederzeit eigenständig wieder aufladen und je nach Programmierung macht sich der kleine Kamerad dann auf den Weg deinen Rasen zu pflegen. Da der Roboter quasi unermüdlich immer wieder seinen Dienst antritt und sich regelmäßig in kurzen Abständen aufmacht den Rasen zu mähen, kommt es nicht mehr vor, dass du dich über zu langes Gras ärgern musst. Und die Nachbarn freuen sich ebenfalls, denn der Roboter verrichtet sein Werk nahezu geräuschlos.

 

Rasentraktoren und Aufsitzmäher

Für die ganz großen Herausforderungen ab ca. 1000 Quadratmetern Rasenfläche empfiehlt es sich über die Anschaffung eines Aufsitzmähers oder gar eines Rasentraktors nachzudenken. Bei diesen Rasenmähern musst du nur noch aufsteigen, die Zündung betätigen und losfahren. Damit wird das Rasenmähen fast zu einer Art Vergnügen. Die kraftvollen Maschinen erledigen selbst große Rasenflächen in kurzer Zeit und ohne Anstrengung. Hohes Gras? Nasser Rasen? Alles kein Problem für die Giganten unter den Rasenmähern. Der Unterschied zwischen Aufsitzmäher und Rasentraktoren lässt sich vereinfacht so zusammenfassen, dass Aufsitzmäher kleinere Versionen von Rasentraktoren sind. Sie haben eine geringere Motorleistung, eine kleinere Schnittfläche und sind meist nicht so vielseitig einsetzbar, dafür aber auch deutlich günstiger. Rasentraktoren lassen sich häufig mit dem passenden Zubehör auch für Schneeräumarbeiten einsetzen. Der Nachteil der großen Rasenmäher liegt zum einen in der sehr hohen Arbeitslautstärke und zum anderen auch darin, dass sich die leistungsstarken Geräte wirklich nur für große Grundstücke und große Flächen eignen. Kleine und verwinkelte Flächen sind schwierig zu mähen.

Technische Merkmale

Motorisierter Radantrieb

Je nachdem was für Rasenflächen du bei dir zu Hause hast, kann es lohnenswert sein darauf zu achten, ob dein nächster Benzin-Rasenmäher über einen Radantrieb verfügt. Dieser kann bei steilen Hanglagen und auch bei normalen großen Flächen durchaus eine willkommene Unterstützung sein. Durch das hohe Eigengewicht eines Benzin-Rasenmähers wird das Schieben nach einer Weile zum Kraftaufwand, den du dir mit diesem Feature sparen kannst. Ein Modell mit Radantrieb verbraucht zwar etwas mehr Benzin als ein Modell ohne unterstützenden Antrieb, für die enorme ersparte Mühe ist das vergleichsweise aber ein zu vernachlässigender Faktor.

 

Der Elektrostart

Eine Innovation, die seit einigen Jahren nach und nach den Markt durchdringt ist der komfortable Elektrostart mittels Knopfdruck oder durch einen Zündschlüssel. Dieses Feature betrifft logischerweise nur die Benzin-Rasenmäher, die in der Regel mit einem Seilzug in Verbindung mit einem hohen Kraftaufwand gestartet werden müssen. Bis ein Benzin-Rasenmäher endlich läuft, kann schon mal der erste Schweiß auf der Stirn entstehen und gerade für schwächere Menschen ist der Start bereits eine große Herausforderung. Die Modelle mit Elektrostart sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, dennoch ist der Elektrostart auf jeden Fall eine sinnvolle Investition, um den Aufwand beim Mähen möglichst gering zu halten.

 

Die Schnittbreite des Rasenmähers

Die Schnittbreite des handelsüblichen Rasenmähers beträgt zwischen 30 cm und 60 cmWelche Schnittbreite für dich ideal ist, hängt insbesondere davon ab, wie groß deine Rasenfläche ist. Wenn du eine große Fläche zu pflegen hast, dann empfiehlt es sich eine möglichst große Schnittbreite zu wählen, während du bei verwinkelten und kleineren Rasenstücken eher zu einem schmalen Rasenmäher greifen solltest.

 

Volumen des Fangkorbs

Viele Rasenmäher verfügen über einen Fangkorb, in dem das abgemähte Gras aufgefangen und gesammelt wird. Umso größer das Volumen dieses Fangkorbs ist, desto seltener musst du ihn ausleeren. Das verkürzt deine Arbeitszeit erheblich, da du nicht ständig zum Kompost oder zur Biotonne laufen musst. Wenn dein Fangkorb voll ist, wirst du dies irgendwann unweigerlich merken, weil das Gras sich staut und dein Rasenmäher im schlimmsten Fall zum Stillstand kommt, weil die Messer blockieren. Spätestens dann ist es Zeit, den Fangkorb wieder zu entleeren.

 

 

 

Die Geräuschemission

Der produzierte Lautstärkepegel war ja bereits ein Thema bei der Wahl zwischen Hand-, Elektro- und Benzin-Rasenmähern. Die Geräuschemission wird von den Herstellern in Dezibel (dB) angegeben. Die Benzin-Rasenmäher und Rasenmäh-Traktoren sind deutlich lauter als die Elektro-Variante oder gar der leise Spindelmäher. Leistungsstärke geht hier leider einher mit einer höheren Geräuschbelastung. Wenn du einen lauten Rasenmäher hast, dann solltest du eventuell über einen Lärmschutz in Form von Kopfhörern beim Mähvorgang nachdenken. Außerdem empfiehlt es sich die Ruhezeiten zu beachten, wenn du keinen Nachbarschaftskrieg vom Zaun brechen möchtest.

 

Einstellung der Schnitthöhe

Ein Rasenmäher mit Schnitthöhenverstellung ist in der Regel eine gute Wahl, da du die Länge deines Rasens so optimal an deine Wünsche anpassen kannst. Je nachdem in welchem Rhythmus du deine Rasenflächen stutzen möchtest, kannst du die Schnitthöhe reduzieren oder erhöhen. Die meisten Rasenmäher verfügen über Einstellmöglichkeiten, lediglich sehr kleine oder günstige Geräte verzichten auf dieses Extra.

Exkurs: Rasenpflege

Vertikutieren

Auf deiner Rasenfläche setzen sich nach und nach immer mehr unerwünschte Rückstände ab. Hierbei handelt es sich um Blätter, abgestorbene Grashalme und Moose und andere Pflanzenreste. Diese Rückstände verhindern eine ausreichende Versorgung deines Rasens mit Sauerstoff und eine hinreichende Nährstoffaufnahme. Um dies zu verhindern, ist es notwendig deine Rasenfläche zu vertikutieren. Beim Vertikutieren dringen mehrere kleine Messer 2-3 mm in den Erdboden ein und schneiden oberflächlich in den Rasen hinein. Hierbei werden die abgestorbenen Partikel aus deinem Rasen gekämmt, Lüftungsschlitze in den Boden geritzt und die Wurzeln deines Rasenteppichs teilweise durchtrennt. Dieses Durchtrennen der Wurzeln regt den Rasen zum neuen Austreiben an, auf diese Weise wird dein Rasen wieder dichter. Der ideale Zeitpunkt für das Vertikutieren ist im Frühling, direkt nachdem du das erste Mal deinen Rasen gemäht hast. Bei Bedarf kann im September ein zweites Mal vertikutiert werden. Aber Vorsicht, niemals einen zu jungen oder neu gesäten Rasen vertikutieren, hier wird mehr Schaden angerichtet, als dass dem Rasen geholfen wird. Auf dem Markt gibt es eine Reihe unterschiedlicher Vertikutierer, vom manuellen Gerät bis hin zum Elektro-Vertikutierer.

 

DüngenDüngen

Wenn du einen gesunden sattgrünen Rasen haben willst, dann ist es von Zeit zu Zeit notwendig, ihm eine Portion Nährstoffe zu gönnen. Hierfür gibt es spezielle Rasendünger, die perfekt auf den Nährstoffbedarf von Rasen abgestimmt sind. Diese Rasendünger solltest du idealerweise im Frühjahr nach den Angaben des Herstellers anwenden. Hier gilt definitiv nicht das Motto: “Viel hilft viel”. Eine Überdüngung schadet der Umwelt und auch dem Rasen. Wenn du deinen Rasen vertikutiert hast, dann bringe den Dünger erst danach auf die Rasenfläche auf, um ein optimales Wachstum zu erzielen. Mit dem Düngen verhält es sich wie mit dem Vertikutieren, du kannst bei Bedarf im September einen zweiten Durchgang einlegen. Für eine gleichmäßige Ausbringung deines Düngers gibt es Streugeräte. Für das Düngen solltest du einen Tag auswählen, an dem Regen zu erwarten ist oder du wässerst nach dem Düngen intensiv, damit dein Rasen die Nährstoffe aufnehmen kann.

 

Bewässerung

Im Sommer kann es zu Trockenperioden kommen, in denen dein Rasen zeitweise nicht ausreichend mit Wasser versorgt wird. Besonders in der Zeit von Juni bis August kannst du mit solchen Trockenphasen rechnen. Dann solltest du deinem Rasen eine zusätzliche Bewässerung gönnen, damit er nicht vergilbt und abstirbt. Eine ideale Beregnung sollte ca. 20 Minuten andauern, sodass dein Erdboden circa 10 cm tief durchfeuchtet wird. Bei einer solchen intensiven Bewässerung reicht es ein- bis zweimal die Woche zu bewässern. Du solltest auf jeden Fall nur in den Abendstunden eine Bewässerung vornehmen. In der Sonne wirken die Regentropfen ansonsten wie kleine Brenngläser, die deiner Rasenfläche großen Schaden zufügen können. Alles für die Bewässerung deines Gartens findest du hier bei unserer Kategorie Garten bewässern.

 

 

Bildquellen:

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Damit es nicht nur mit den Nachbarn klappt, sondern auch mit den sattgrünen Rasenflächen in deinem Garten, hat Max dir diesen Ratgeber für den passenden Rasenmäher verfasst.