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Ratgeber Ringe

Ringe
Der Fingerring zählt nicht nur zu den bekanntesten Schmuckstücken, sondern auch zu den bedeutungsvollsten. Ein schöner Fingerring dient nicht alleine zur Zierde der Hand, sondern ist ebenfalls Ausdruck von Wohlstand, Stellung in der Gesellschaft oder auch familiären Standes. So ist ein Ehering beispielsweise nicht nur stetige Erinnerung an den Partner sondern gleichermaßen der äussere Ausdruck der inneren Zusammengehörigkeit.
Beim Kauf eines Ringes sind in Sachen Form, Material und natürlich auch Preis keinerlei Grenzen gesetzt. Um auch dauerhaft Freude am neuen Schmuckstück zu gewährleisten, ist es somit sehr wichtig, die entsprechenden Ringgröße zu wählen, die dem Umfang des Fingers entspricht. Goldschmiede und Juweliere nutzen zur Messung der Ringgröße ein genormtes Ringmaß oder eine Schablone mit entsprechenden Lochungen. Man kann seine Ringgröße aber auch ohne weiteres selbst ermitteln, indem man ein Papierstück zu Hilfe nimmt. Dieses wird um den entsprechenden Finger gewickelt, an dem man den Ring später tragen möchte und an der Schnittstelle markiert. Anschliessend kann man den Abstand der Markierungen ganz einfach mit einem Lineal abmessen. Beachtet werden sollte bei dieser Methode allerdings, dass der Fingerring etwas größer gekauft werden sollte, damit er auch bequem über den Fingerknöchel geschoben werden kann. Zudem ist es wichtig daran zu denken, dass Finger im allgemeinen wegen der niedrigeren Temperaturen im Winter etwas schmäler sind als im Sommer.
Geschichtliches
Seit mehr als 21.000 Jahren werden Fingerringe nicht nur als Schmuckstücke getragen, sondern in vielen Kulturen auch als Tausch- und Zahlungsmittel verwendet. Die ersten bekannten Ringe waren aus Materialien wie Holz oder Stein, mit Erfindung der Metallverarbeitung später dann aus Eisen, Bronze oder Edelmetallen. Im Mittelalter kristallisierte sich der Fingerring nicht nur als Zeichen der sozialen Stellung heraus, sondern gewann auch seine Bedeutung als Ehe-, Trauer- oder Siegelring.
Am bedeutungsträchtigsten ist der Ring heutzutage sicherlich als Zeichen der Ehegemeinschaft. Abgesehen von den Fingerringen, die von beiden Ehepartnern am Finger getragen werden und oftmals mit Inschriften versehen sind, sind zwei ineinander verkettete Ringe auch das Symbol der Ehe als Zeichen von Verbundenheit und Unendlichkeit.
Fingerringe wurden allerdings nicht immer nur als Schmuckstück und Symbol verwendet, sondern sie wurden auch durchaus praktisch angewendet. Bereits in der Antike wiesen sich Personen durch das Tragen so genannter Siegelringe als Angehörige beziehungsweise Gesandte eines bestimmten Adelsgeschlechtes aus. Das auf dem Ring angebrachte Siegel diente auch dazu Nachrichten zu verschliessen. Dazu wurde zunächst Wachs auf den Umschlag einer Botschaft geträufelt und danach durch Aufdruck des Siegels gekennzeichnet. Somit wurde gewährleistet, dass die Nachricht nicht unbemerkt von Drittpersonen gelesen werden konnte, bevor sie beim Empfänger ankam.
Die Bedeutung des Ringes spiegelt sich auch seit jeher im allgemeinen Erzählgut verschiedenster Kulturen wider. Liebende werden durch den Diebstahl der Fingerringe von Vögeln getrennt (Magelone) oder Unschuldige werden des Diebstahls beschuldigt (Grimms Märchen). Selbst eine der beliebtesten Geschichten der Moderne basiert und dreht sich um die Bedeutung des Schmuckstücks: Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien.
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