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Ratgeber Rotwein Chile

Einzigartige klimatische Bedingungen bieten dem chilenischen Wein ideale Bedingungen zum guten Gedeihen. Es entwickeln sich kraftvolle, komplexe Weine- Konkurrenz zu französischen Weinen.
Spanische Eroberer brachten den Weinbau Mitte des 16. Jahrhunderts nach Chile. Entsprechend waren es spanische Sorten wie Albilho, Moscatel, Pais und Torontel. Der Cabernet Sauvignon wurde um 1850 von einwandernden französischen Winzern mitgebracht und erfolgreich angebaut.
Die typische chilenische Weinsorte ist die Bordeaux- Rebsorte Carmenère, die hier umfangreich und äußerst professionell angebaut wurde. Aber auch die Rebsorten Cabernet Sauvignon, Shiraz und Merlot wurden hier kultiviert.
Im 19. Jahrhundert wurden durch eine große Reblausplage weltweit viele Rebstöcke vernichtet. Auf Grund seiner geografischen Lage, wurde Chile verschont und es kam zu einem umfangreichen Reimport in alle Welt. Selbst Frankreich hat importiert.
Chile ist bisher frei von Rebläusen und Mehltau. Der chilenische Wein wird mit weitaus weniger Chemikalien behandelt als anderswo.
Trotz langer Tradition war die Qualität der chilenischen Weine bis hin in die Mitte der achtziger Jahre eher unauffällig. Mit zahlreichen Auslandsinvestitionen stiegen Qualität und Erfolg des chilenischen Weines als Exportschlager.