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Ratgeber Rotwein

Wissenswertes über Rotwein
Rotwein wird aus roten oder blauen Weinbeeren hergestellt und unterscheidet sich daher von Weiß- und Rosèwein. Auch der Produktionsprozess ist ein anderer. Bereits 400 vor Christus wurde das alkoholhaltige Getränk bei Herzkreislaufstörungen verschrieben. Vor allem in südlichen Ländern gehört der Rotwein wie das Brot zum Essen mit auf den Tisch und das nicht wegen seiner angeblich gesundheitsfördernden Wirkung. Zudem wird er als Geschmacksträger für Speisen vor allem bei der Zubereitung von Fleisch verwendet.

Herstellung von Rotwein
Rotwein wird im Gegensatz zu Weiß- und Rosèwein nicht sofort nach der Ernte gepresst und von den festen Bestandteilen getrennt. Erst entsteht eine sogenannte Maische aus Traubenhäute, Saft und Kernen. Diese Maische gärt vorerst eine zeitlang. Der in der Zeit der Gärung entstehende Alkohol filtert neben den Farbstoffen viele wertvolle Geschmacksstoffe aus den festen Bestandteilen. Die Aromen und Vitamine können sich aber nur aus der Schale lösen, wenn die Maischegärung mehrere Wochen oder zumindest mehrere Tage andauert. Erfolgt die Lagerung der Maische unter verkürzter Zeit entsteht ein leicht gefärbter Rosèwein.

Aus den Unterschieden in der Herstellung wird deutlich, dass Rotweine gegenüber Weißweinen wesentlich mehr Inhaltsstoffe enthalten. Zudem haben sie ein besseres Alterungspotenzial. So werden Weiß- und Rosèweine überwiegend jung getrunken und ein Rotwein entfaltet sein Bouquet oftmals erst nach längerer Lagerung. Doch nicht jeder Rotwein wird besser umso länger er lagert. Vor allem Massenwaren und zusammen geschütteten unreinen Weinen ist dieses Merkmal oftmals vorenthalten. Dazu kommt es auf die richtige Lagerung, die Rebsorte, den Jahrgang und das richtige Weinglas an.

Lagerung von Rotwein
Rotwein wird überwiegend in Holzfässern gelagert für eine Zeit von drei Monaten bis zu acht Jahren. Nach der Lagerzeit wird der Wein in Flaschen abgefüllt. Eine längere Lagerung wirkt sich wie bereits erwähnt nicht bei allen Weinen positiv aus. Die richtige Lagerung entscheidet über die Qualitätsentwicklung des Weins. Vor allem Kellerräume und mittlerweile spezielle Weinlagerschränke eignen sich besonders für die Aufbewahrung der Flaschen. Eine Temperatur zwischen 10 und 12°C und eine gleich bleibende hohe Luftfeuchtigkeit wirken sich positiv aus. Zudem sollten die Flaschen ruhig ohne viel Bewegung und liegend gelagert werden.

Gesundheit und Rotwein
Während der Gärung des Weins in der Maische lösen sich Polyphenole und Flovonoide aus der Schale der Trauben. Polyphenole wirken sich positiv auf das Herz- Kreislauf- System, haben eine entzündungshemmende Wirkung und beugen Krebs vor. Flovonoide schützen die Körperzellen indem sie Fettablagerungen vermindern und somit Arterienverkalkung vorbeugen. Grundsätzlich muss beachtet werden, dass Rotwein Alkohol ist und nicht übermäßig konsumiert werden sollte, da es dem Körper schadet. Zwar soll Wein weniger schädlich sein als andere Spirituosen, trotzdem bleibt es Alkohol und ein übermäßiger Genuss kann Rauschzustände hervorrufen oder eine Alkoholvergiftung.

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