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Kauftipps für Rucksack

Thessis Favoriten unter den Rucksäcken vom September 2016

 

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Ratgeber Rucksack

Nicht nur dem Ruf, in erster Linie praktikablen Gesichtpunkten zu entsprechen, wird der Rucksack mehr als gerecht, denn überdies bietet diese multifunktionale Tasche eine so umfangreiche Bandbreite an Farben, Designs und Materialien, die zu jedweder Bekleidung und den verschiedensten Anlässen kombiniert werden können, dass sie den reinen Aspekt der Funktionalität schon lange überschreitet. In den unterschiedlichsten Situationen erweisen sich Rucksäcke als ausgesprochen nützlich, und in der Welt der Mode hat sich die Beliebtheit dieses Beutels inzwischen ebenfalls bemerkbar gemacht. Somit sind Rucksäcke schon lange nicht mehr nur Behälter mit gepolsterten Gurten für den Transport von Gegenständen. Je nach Qualität, Einsatzgebiet und Komfortanspruch finden sich Rucksäcke für jedermanns Bedarf und Geschmacksrichtung. 

In erster Linie erfreut sich der Rucksack im Vergleich zu anderen Taschen seiner Popularität, weil er aufgrund seines Tragesystems die Möglichkeit bietet, beide Hände frei bewegen und gut Balance halten zu können. Dies ist insbesondere für Fahrradkuriere und Kletterer von hoher Bedeutung, spielt allerdings auch im sonstigen
roter RucksackOutdoor Bereich und in der Freizeit eine große Rolle.
Ein weiterer Vorteil dieser Taschen liegt im gesundheitlichen Aspekt. Hinsichtlich optimaler Körperhaltung und Gewichtsverteilung gelten Rucksäcke als bevorzugte Transportmittel gerade bei Kindern im Grundschulalter. Fotografen müssen ihre Materialien nicht einseitig schultern, das Notebook kann problemlos verstaut werden. Pfadfinder sind in der Lage, vom Kompass bis zum Bunsenbrenner alles Elementare unterzubringen. Langstreckenläufer und Rennfahrer erfreuen sich am Trinkrucksack und noch immer kommt der Tornister bei militärischen Märschen zum Einsatz. Wer es einfach nur modisch angehen möchte, der kann mit seinem Rucksack für den Alltagsgebrauch in gestylten Formen und unzähligen Farben Eindruck schinden.

Einer für alles - Modellübersicht:

Es gibt sie alle: Vom Kinderrucksack über den Schulranzen, den Daypack, Fahrrad-, Foto- und Laptoprucksack über den Kofferrucksack bis hin zu speziell entwickelten Touren- oder Trekkingrucksäcken zum Wandern – seine es kurze Wege oder tagelange Expeditionen. Dies endet allerdings in einem nahezu endlosen Meer aus verschiedenen Rucksackarten, das kaum unübersichtlicher sein könnte.

Deshalb möchte ich dir in der folgenden Tabelle einen kurzen Überblick über die Rucksackarten und deren durchschnittliche Volumen geben:

Welche Rucksackart? Für wen? Wie viel passt rein?
Alpin-, Wander- und Trekking-rucksäcke Für Abenteuerlustige und Naturliebhaber, Wanderer und Bergsteiger. Dies kann stark variieren. Alpinrucksäcke bieten ein Volumen von meist 20 Liter und mehr, Wanderrucksäcke 30 Liter auswärts. Am meisten kannst du in einem Trekkingrucksack verstauen. Diese bieten 60 Liter Volumen und mehr.
Fahrradrucksäcke Sie bieten in der Regel extra Stauraum für Getränke, deinen Helm, Werkzeug und ein LED-Licht. Meist bieten Fahrradrucksäcke rund 20 Liter Volumen.
Daypack- und Notebookrucksäcke Für alle, die einen Rucksack für alltägliche Aufgaben suchen. Notebookbesitzer greifen zu einem Rucksack mit entsprechendem Laptopfach. Daypack-Rucksäcke haben in der Regel ein Volumen von rund 20 Litern. Das genügt beispielsweise für Einkäufe.
Kinderrucksäcke Geeignet für alle kleinen Rucksackträge, die zusätzlich zum Schulranzen einen Rucksack für die Freizeit benötigen. 10-15 Liter Volumen bieten die meisten Kinderrucksäcke.

Für Backpacker, Wanderer und Outdoorbegeisterte

Heute ein gemütlicher Ausflug in den Wald, morgen eine Tageswanderung und bald die Reise zum Polarkreis. Wenn du einen Rucksack für Outdoor-Aktivitäten suchst, solltest du dir besonders über seine Wetterbeständigkeit und sein Tragevermögen Gedanken machen. Verschiebst du deinen Ausflug bei schlechtem Wetter oder muss dein Begleiter auf dem Rücken auch bei tagelangen Regenfällen dicht bleiben? Müssen im Grunde nur Wasserflasche und Proviant Platz finden oder gleich ein kompletter Satz Kleidung, Hilfsmittel und die Isomatte muss sich auch anbinden lassen? Für Tagestouren, die nur ein Minimum an mitgeführten Materialien erfordern, eigenen sich Alpinrucksäcke. Diese schlank-geschnittene Rucksackart ist auf Hochgebirgswanderungen ausgelegt, mit dem Ziel möglichst leicht und komfortabel zu sein. Dafür wird am Gewicht gespart, allerdings zwangsläufig auch am Volumen. Nichtsdestotrotz kannst du Verpflegung, eine Regenjacke und weitere Utensilien in den meisten Modellen verstauen.

Mehr Volumen bieten Wanderrucksäcke. Dafür sind sie im Gegensatz zu Alpinrücksäcken eher für freies Geländer und weniger für engeren Raum ausgelegt. Das macht Wanderrucksäcke etwas wuchtiger, bietet aber eben auch mehr Stauraum.

Für großangelegte Expeditionen solltest du zu einem Trekkingrucksack greifen. Sie bieten das größtmögliche Volumen. Hier findet auch eine mehrtägige Ausrüstung Platz. Auch für Fahrradfahrer gibt es passende Rucksäcke. Ein Fahrradrucksack sitzt fest am Rücken und verrutscht optimal eingestellt auch bei akrobatischen Fahrstilen nicht. Viel Material passt in die meisten Fahrradrucksäcke nicht, aber für ein Getränk, Fahrradzubehör und ein bis zwei Kleidungsstücke reicht das Volumen.

In der Sparte der Outdoor-Rucksäcke sind die Hersteller Deuter, Fjällräven und Vaude besonders beliebt und verfügen über ein großes Produktsortiment.

Rucksäcke für den Stadtalltag

Auch wenn du prinzipiell den  Trekking- oder Wanderrucksack für eine Shopping-Tour oder ins Büro mitnehmen kannst, so möchtest du im Alltag vielleicht doch auf eine praktischere Variante zurückgreifen. Hier ist ein Rucksack eine willkommene Abwechslung zu den  Hand- und UmhängetaschenFür allgemeine Aufbewahrungs- und Transportzwecke bietet sich ein sogenannter Daypack-Rucksack an. Diese Variante gibt es für Damen und Herren gleichermaßen. Es handelt sich dabei um einen einfach aufgebauten Rucksack, der meist ein großes Hauptfach und zahlreiche kleinere Fächer bietet. Ausgestattet mit einem Reißverschluss lässt er sich schnell öffnen, um Einkäufe und Co. schnell zu verstauen. Wenn du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, wirst du deinen Daypack schnell lieben lernen.

Bist du aus berufstechnischen oder freizeitlichen Gründen auf deinen Computer angewiesen, solltest du auf ein Notebookfach Wert legen. Wenn es sich dabei um ein größeres Modell handelt, solltest du auf einen Rucksack für 17 Zoll Notebooks achten. Die meisten herkömmlichen Notebookfächer sind nämlich nur für 15 Zoll Laptops ausgelegt. Eine besondere Gattung sind die Trolley Rucksäcke, die über einen ausziehbaren Griff und Rollen am Boden verfügen. Beim Transport schwerer Lasten kannst du deinen Rücken schonen, indem du den Rucksack einfach abnimmst und hinter dir herziehst. Zudem sind viele dieser Modell handgepäcktauglich und somit auch auf Reisen ein guter Begleiter.

Materialien

Urformen des Rucksacks waren die so genannte Kraxe mit einem einfachen, offenen Holzgestell für alle Landbewohner. Moderne Rucksäcke bestehen zumeist aus Leichtmetall, flexiblem Kunststoff wie Schaumplatten oder Leder und sind je nach Ausführung robust und wasserdicht. Leder wird allerdings meist nur als Zusatzmaterial eingesetzt, da es alleine sehr schwer ist und nur langsam trocknet. Bei der Verarbeitung sind Polyamidgewebe und Polyesterstoffe beliebt, da sie robust, wasserabweisend und gleichzeitig leicht sind. Polyester ist zudem UV-beständig, während Polyamid für die Beständigkeit gegen ultraviolettes Licht beschichtet wird. Als sehr reißfest haben sich Nylon-Gemische, wie Cordura-Nylon, herausgestellt. Oftmals sind Klappen sowie Außenfächer oder Trageschlaufen mit verarbeitet. Ein bogenförmiges Polster in Hüfthöhe sorgt für den notwendigen Luftraum zwischen Rücken und Rucksack. Und für ein unkompliziertes Auspacken der verstauten Gegenstände sorgen doppelt genähte Klett- und Reißverschlüsse.

Richtig packen

Für unbeschwerten Tragekomfort sollte der Inhalt eines jeden Rucksackes schwerpunkttechnisch dicht am Körper und möglichst in Schulterhöhe liegen. Um ein körpernahes Anliegen zu gewährleisten sind viele Rucksäcke mit Gurten, die sich auf Bauch- und Hüfthöhe abschließen lassen, ausgestattet. Dabei sollte das Gewicht des auf den Rücken geschnallten Rucksacks nicht mehr als ein Viertel deines eigenen Körpergewichtes betragen. Eine optimale Gewichtsverteilung wird aber auch durch entsprechende Einordnung in die zahlreichen Fächer erreicht: Der Schlafsack gehört ins Boden- und das Zelt ins Hauptfach. Kleinigkeiten wie Ferngläser oder Sonnencreme sind im Deckelbereich zu verstauen und Zeltgestänge oder Isoliermatten können mit umlaufenden Spanngurten befestigt werden. Getränkeflaschen lassen sich meist an den Seiten verstauen.

Wichtige Dinge, wie Schlüssel oder Handy, sollten in einem der oberen Taschenbereiche verstaut werden.Du könntest auch annehmen, dass die schwersten Gegenstände ganz nach unten in den Rucksack gehören. Das ist allerdings körpertechnisch nicht optimal, da der Körper beim Gehen das Gewicht des Rucksacks ausgleichen muss. Dies ist am ehesten gegeben, wenn sich der Schwerpunkt des Gewichtes in Nähe deines Rückens befindet.

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Schwere Gegenstände möglichst nah an den Rücken, leichtere Utensilien in die Seitentaschen und weiter weg vom Rücken.

 

 

Bildquellen:

  • Bigstock/ soloway
  • Bigstock/ flippo
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  • Bigstock/ Marina Pissarova

 


Diesen Text hat Tobi für dich zusammengestellt. Nach dem Lesen bist du hoffentlich auf deinen nächsten Rucksackausflug bestens vorbereitet.