Nach oben
zurücksetzen
Sortiert nach: Beliebtheit

 

Anzeige je Seite:


Ratgeber Samen

Wissenswertes über Samen
Es hat schon etwas Faszinierendes, Samen auszustreuen und anschließend zu beobachten, wie daraus neues Leben entsteht. Ob Sie nun Rasen streuen, Blumen anpflanzen oder auch einen Gemüsegarten anlegen wollen, hier finden Sie die jeweiligen Samen dazu.

Von dem Samen zur Pflanze
Ein Samen ist die sogenannte Diaspore einer Samenpflanze, die der Vermehrung dient. Ein Samen besteht aus der Samenschale, der Testa, dem Keimling, Embryo, sowie einem Nährgewebe. Ein Samen entsteht durch die Befruchtung einer in den Samenanlagen sitzenden Eizelle durch eine generative Zelle eines Pollenkorns. Der Aufbau eines Samens lässt sich vor allem bei einer aufgeschnittenen Paprika gut beobachten, die gelben Körner im Innern sind die Samen. Aus den Samen entsteht durch Einwirkung von Licht, Feuchtigkeit und Nährstoffen die neue Pflanze. Der Begriff Samen? stammt aus dem Althochdeutschen Samo?, der die Verbreitungseinheit einer Pflanze bezeichnete.

Die Aussaat von Samen
Gärtner und Landwirte sprechen bei einem Samen auch von Saatgut. Wird dieses ausgestreut, so spricht man von der Aussaat. Der Zeitpunkt der Aussaat ist je nach Pflanze und Wohnort unterschiedlich. Und auch die Methode, mit der die Samen in das Beet gebracht werden, ist unterschiedlich. So können Sie die Samen ordentlich in dem Beet aufreihen und planen, welche Blume neben welcher wachsen soll. Alternativ gibt es auch unterschiedliche Samenmischungen wie beispielsweise Sommerblumen?, in denen die unterschiedlichsten Blumensamen vermischt sind und eine bunte Blumenwiese entsteht. Grundsätzlich können natürlich nicht nur Blumen, sondern auch Gemüsepflanzen aus Gemüsesamen gezogen werden. Es gibt schließlich nichts Leckereres und auch Günstigeres als Salat, Tomaten, Gurken und anderes Gemüse aus dem eigenen Garten.

Ein gepflegter Rasen
Während die meisten Pflanzen und auch Gemüse ausgewachsen im Handel erhältlich sind, wird Rasen in der Regel immer ausgestreut. Erst seit einigen Jahren ist es möglich, Rasen auch in ganzen Stücken zu verpflanzen. Dieses wird vor allem bei Fußballfeldern genutzt, der sogenannte Rollrasen. Im heimischen Garten ist die Aussaat von Samen aber die gängigste Methode und macht viel mehr Spaß. Zunächst ist die Auswahl des richtigen Rasens entscheidend. Die Grassorten werden nach vorgesehener Nutzung und dem Standort ausgesucht, außerdem benötigen alle Rasensorten verschieden viel Licht, Feuchtigkeit und Stickstoff und sind unterschiedlich belastbar durch Tritte. Außerdem sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, wie viel Zeit Sie für das Rasenmähen entbehren können.

Auf die richtige Pflege kommt es an
Und mit dem Ausstreuen des Samens ist es natürlich noch nicht getan. Waren Sie erfolgreich und die Pflanzen sprießen, so gilt es wie bei allen Pflanzen diese entsprechend zu pflegen. Und mit ein bisschen Bewässern ist es in der Regel nicht getan – die Pflanzen wollen gedüngt werden, gestutzt und alte Blüten müssen entfernt werden. Dazu muss der Boden in regelmäßigen Abständen aufgelockert und Rasen gemäht werden. Doch als Dank werden Sie mit einem farbenfrohen Garten sowie eigenem Gemüse belohnt!