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Ratgeber Sauna

Wissenswertes über eine Sauna
Vor allem im Winter ist das Saunieren sehr beliebt. Wenn es so richtig kalt ist, freut man sich umso mehr auf die heiße Sauna. Im Anschluss kann man sich prima an der kalten Luft draußen abkühlen. Zudem war man den Sommer über meist gar nicht oder nur höchst selten saunieren. Allerdings gehen viele Leute ungern in eine öffentliche Sauna – sich nackt vor anderen Leuten präsentieren und zudem der Schweiß und eventuelle noch Geruch von anderen Leuten ist nicht jedermanns Sache. Abhilfe schafft eine Sauna im eigenen Haus oder Garten.

Die eigene Sauna
Zur Auswahl stehen Einbausaunen für den Innenbereich oder auch Saunahäuser für den Garten. Die Einbausaunen werden bevorzugt in einem Kellerraum oder auch im Anschluss an ein Badezimmer eingebaut. Je nach verfügbarem Platzangebot stehen Saunen mit Fronteinstieg, Rundeinstieg als auch Eckeinstieg zur Auswahl. Eine Sauna besteht in der Regel komplett aus Holz. Die verschiedenen Hersteller bieten die sogenannte Elementsauna an. Bei dieser handelt es sich um eine Holzwand mit innenliegendem Isoliermaterial oder auch die Massivholzsauna, die aus Vollholz-Blockbohlen gefertigt wird. Das Isoliermaterial der Elementsauna sollte den heißen Temperaturen angepasst sein und aus Naturmaterialien wie Kork, Steinwolle oder Mineralfaser bestehen. Im Innenraum der Sauna werden Bänke in unterschiedlichen Höhen befestigt, für die sich vor allem Pappelholz empfiehlt, da sich dieses nicht erhitzt und zudem splitterfrei ist. Außerdem wird der Saunaofen aufgestellt.

Der Saunaofen
Heute werden, vor allem im Innenbereich, meist Elektroöfen eingesetzt. In Gartensaunen finden aber weiter traditionelle Holzöfen ihren Einsatz. Daneben werden auch Öl- oder Gasöfen angeboten, allerdings ist für diese eine Kaminvorrichtung notwendig. Der Saunaofen steht in der Regel an der Wand oder in der Mitte des Raumes, bei kleineren Saunen kann dieser aber auch unter der Bank deponiert werden.

Temperatur in der Sauna
Die Temperatur in der Saune beträgt in der Regel 80-100°C, kann aber auch bis zu 130°C erreichen. In der Biosauna herrschen lediglich Temperaturen von 45-60°C, wodurch sie als kreislaufschonender gilt. Von entscheidender Bedeutung für eine konstante Temperatur in der Sauna ist die Luftzirkulation. Um die Luftfeuchtigkeit konstant zu halten, wird regelmäßig Wasser auf heiße Steine gegossen, die auf den Saunaofen gelegt werden. Dadurch entsteht Wasserdampf, dem in Deutschland gerne ätherische Öle zugefügt werden.

Finnische Sauna
Die Sauna stammt aus Finnland, wo das Saunieren ein Teil der Kultur darstellt. In Finnland ist in fast jedem Haus eine Sauna vorhanden, die der Entspannung sowie der Reinigung des Körpers dient. In der traditionellen Form ersetzte die Sauna sogar das Badezimmer, in moderneren Haushalten werden die Sauna und das Bad mittlerweile zusammengelegt oder sie befindet sich wie bei uns auch im Keller oder aber auch in einem Extragebäude. In Mehrfamilienhäusern werden alternativ Gemeinschaftssaunen eingebaut, die von allen Bewohnern nach einem Saunaplan besucht

Medizinische Wirkung der Sauna
Die Sauna wirkt sich positiv auf das vegetative Nervensystem und das allgemeine Wohlbefinden aus und stärkt das Immunsystem Zudem bessert sich das Hautbild, da die Haut schonend und gründlich gereinigt wird - in Finnland heißt es: Die Frauen sind am schönsten nach der Sauna?. Die Körpertemperatur erhöht sich zudem auf 39°, was dem Zustand mit Fieber gleicht und dadurch Krankheitserreger abgetötet werden. Das anschließende Kaltbad entspannt die Muskulatur, senkt den Blutdruck und regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und die Atmung an.