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Ratgeber Schach

 

Die Ursprünge des Schachspielens lassen sich über 1500 Jahre zurück ins alte Indien verfolgen, wo die Urversion des Brettspiels einst als Spiel für vier Personen erfunden wurde.

Die meisten Regeln haben sich seitdem immer wieder verändert und weiterentwickelt. Andere Aspekte, wie etwa das besondere Zugverhalten des Springers, waren schon von Anfang an Teil des Spiels und haben es relativ unverändert bis in die Neuzeit geschafft. Heute ist dieses strategische Brettspiel als Sport anerkannt, es werden Turniere und Weltmeisterschaften abgehalten und in vielen Regionen der Erde hat Schach eine kulturelle Bedeutung erlangt.

Ich möchte dir hier einen kleinen Einblick in dieses faszinierende Spiel geben und dir ein paar Tipps geben, wie du deine Figuren am effektivsten über das Schachbrett bewegst.

 

Wie spielt man Schach?

Schachspielen ist recht schnell gelernt doch nur Wenige bringen es zum Meister. Das liegt nicht nur an den fast unendlichen taktischen Möglichkeiten des Spiels, sondern auch daran, dass es am Anfang recht frustrierend sein kann, gegen erfahrenere Spieler zu verlieren. Oft machen neue Spieler Fehler in der Handhabe ihrer Figuren, spielen die falsche Figur zur falschen Zeit oder schöpfen das Potential wichtiger Figuren nicht voll aus. Um dir den Einstieg etwas zu erleichtern, haben wir dir in den folgenden Zeilen eine kleine Anleitung zu Aufstellung, Figuren und Taktik zusammengestellt.

 

 

Das richtige Schachbrett und Zubehör

Ein Schachbrett besitzt 64 Felder in abwechselnd heller und dunkler Farbe. Man spricht von weißen und schwarzen Feldern, auch wenn die Felder der meisten Schachbretter in unterschiedlichen Brauntönen gehalten sind. Neben roll- und klappbaren Schachspielen aus Holz, Kunststoff oder Metall sind vor allem die praktischen Schachkassetten beliebt, die sich zum Spielen aufklappen lassen und in ihrem Inneren Platz für die Figuren bieten.

Für unterwegs gibt es das Spiel der Könige auch im Taschenformat und mit magnetischen Figuren. Spätestens, wenn dich der sportliche Ehrgeiz packt, solltest du auch über die Anschaffung einer Schachuhr nachdenken, denn lange Grübeln kann jeder. Mehr Dynamik und Spannung kommt erst unter Zeitdruck auf.

 

Aufstellung

Das Spielbrett wird vor Beginn einer Partie so ausgerichtet, dass jeder Spieler vor sich in der unteren linken Ecke ein schwarzes Feld liegen hat. Die Felder werden in waagerechte Reihen und senkrechte Linien eingeteilt um das Ansagen und die Verschriftlichung von Schachpartien zu vereinfachen. Den Reihen sind Zahlen, den Linien Buchstaben zugeordnet.

Auf der Grundlinie werden nun von außen nach innen die Türme, Springer und Läufer aufgestellt. Bei den beiden verbleibenden Feldern in der Mitte der Grundlinie gilt die Regel “weiße Dame, weißes Feld - schwarze Dame, schwarzes Feld”. Der König nimmt dann das verbleibende letzte Feld der Grundlinie ein. In der nächsten Reihe werden die zu entbehrenden Bauern wie ein Schutzwall vor den                                                                                                     anderen Figuren aufgestellt.

 

Die Figuren und ihre Fähigkeiten

Will man ganz korrekt sein, so spricht man beim Schach von Spielsteinen, statt von Schachfiguren. in diesem Text bedienen wir uns aber der Einfachheit halber der geläufigen Bezeichnung. Jeder Spieler verfügt zu Beginn einer Partie über einen König, eine Dame, zwei Läufer, zwei Türme, zwei Springer und acht Bauern. Schach wird also mit insgesamt 32 Figuren gespielt.

 

Der König

Um ihn dreht sich alles. Wird ein König matt gesetzt, ist das Spiel vorbei. Dies ist der Fall, wenn er auf seinem gegenwärtigen Feld von einer gegnerischen Figur bedroht wird und sich auf kein freies Feld retten kann, weil diese entweder auch bedroht oder durch eigene oder fremde Figuren besetzt werden und die Bedrohung auch nicht durch einen Schlag abgewehrt werden kann. Das Umwerfen des Königs ist oftmals die letzte symbolische Handlung einer Schachpartie. Um zu verhindern, dass es dein König ist, muss er gut geschützt werden, denn seine Zugmöglichkeiten sind gering. Er kann sich jeweils nur ein Feld in jede Richtung bewegen. Daher wird zu Beginn einer Partie meist versucht, den verwundbaren König hinter den Bauern in Sicherheit zu bringen. Meist kommt ihm erst zum Ende eines Spiels eine aktivere Rolle zu. Da nun bereits viele Figuren geschlagen sind, sinkt die allgemeine Bedrohung für den König.

 

Die Dame

Sie ist die stärkste und vielseitigste Schachfigur. In ihren Zugmöglichkeiten vereint sie die Fähigkeiten von Turm und Läufer. Sie kann also sowohl linear, als auch diagonal auf jedes freie Feld rücken, insofern keine andere Figur den Weg versperrt. Dadurch ist die Dame besonders wendig im Spiel. Gerade zusammen mit einem Springer, Turm oder Läufer erlaubt die Dame zahlreiche offensive Möglichkeiten, um dem Gegner das Leben schwer zu machen. Die meisten Schachtaktiken setzen die Dame erst ab dem Mittelspiel ein. Nachdem sich das Spiel ein wenig entwickelt hat, lässt sie sich am besten aus der Mitte des Bretts spielen. Auch zum Mattsetzen des gegnerischen Königs eignet sich die Dame aufgrund ihrer Zugmöglichkeiten hervorragend. Die stete Zunahme an freien Felder gegen Ende eines Spiels macht sie immer stärker und in vielen Fällen spielentscheidend.

 

Der Läufer

Ein Läufer kann diagonal auf jedes beliebiges Feld ziehen, wenn der Weg frei ist. Hieraus ergibt sich, dass ein Läufer, der auf einem weißen Feld startet, nie auf ein schwarzes Feld gelangen kann und umgekehrt. Schachprofis sprechen daher auch von weißfeldrigen und schwarzfeldrigen Läufern. Ähnlich wie der Springer ist auch der Läufer nur dann wirkungsvoll, wenn er viele Möglichkeiten hat, sich zu bewegen. Je offener das Spiel wird, desto stärker wird der Läufer gegenüber dem Springer, da ersterer seine Reichweite dann voll ausspielen kann. Ein vollständiges Läuferpaar ist einem Springerpaar oder einem Läufer und einem Springer in den meisten Fällen überlegen. Zu Beginn ist es wichtig, die Läufer möglichst schnell in strategisch günstige Positionen zu bringen und eine Blockade durch feindliche und eigene Figuren zu vermeiden. Gerade in der Mittel- und der Endphase eines Spiels werden Läufer sowohl zum Schutz wichtiger Figuren, als auch für die eigenen Offensivbemühungen eingesetzt.

Der Turm

Der Turm gilt nach der Dame als zweitstärkste Schachfigur. Er kann sich sowohl vertikal als auch horizontal beliebig weit auf dem Brett bewegen. Überspringen kann der Turm weder eigene, noch gegnerische Spielfiguren. Eine Ausnahme bildet die so genannte Rochade. Dies ist ein besonderer Schachzug, bei dem sich Turm und König aus ihrer Ausgangsstellung heraus aufeinander zu bewegen und dann die Plätze wechseln. Dieser einmalige Doppelzug ist nur möglich, wenn Turm und König zuvor nicht gezogen wurden die Felder zwischen ihnen frei und nicht durch feindliche Figuren bedroht sind und der König weder vor noch nach der Rochade im Schach steht. Zu Beginn einer Partie ist der Turm in seinen Möglichkeiten noch sehr beschränkt. Mit fortschreitendem Spielverlauf wird er aber immer wichtiger. Je mehr Figuren aus dem Spiel genommen werden, desto besser kann die Reichweite des Turms ausgespielt werden. Viele Spieler setzen den Turm gerne am Ende einer Partie ein, um den gegnerischen König Stück für Stück in die Enge zu drängen.

 

Der Springer

Der Springer, oft auch Pferd genannt, ist in seiner Stärke wie kaum eine andere Figur von ihrer Position auf dem Brett abhängig.  Als einzige Figur ist es dem Springer möglich, gegnerische und eigene Figuren zu überspringen. Dabei darf er sich immer zwei Felder waagerecht oder senkrecht und dann ein Feld senkrecht, beziehungsweise waagerecht bewegen. Dieser Rösselsprung kann jeden Springer im Laufe einer Partie auf jedes Spielfeld befördern. Je zentraler der Springer steht, desto mehr Bewegungs- und Schlagmöglichkeiten eröffnen sich für ihn. Je weiter er am Rand positioniert ist, desto eingeschränkter lässt er sich führen.

Der Springer wird häufig als erste Figur nach den Bauern gezogen, um dessen besonderen Fähigkeiten zum Spielaufbau zu nutzen. Sein besonderes Zugverhalten sorgt außerdem dafür, dass Bedrohungen schwerer erkannt werden können.

 

Der Bauer

Die entbehrlichste Figur auf dem Brett ist der Bauer. Er kann sich nur geradeaus, dem Gegner entgegen und in den meisten Fällen nur ein Feld pro Zug bewegen. Er ist somit die einzige Figur im Schach, welche sich nur in eine Richtung bewegen kann. Dafür kann ein Bauer aus seiner Ausgangsstellung heraus wahlweise auch einen Doppelschritt nach vorne gehen, wenn sowohl das Zielfeld, als auch das Feld direkt vor dem Bauern frei sind.

Er ist die einzige Schachfigur, die in eine andere Richtung schlägt, als sie zieht.Der Bauer kann jede gegnerische Figur schlagen, die sich diagonal direkt vor ihm befindet. Eine weitere Besonderheit ist der Schlag en passant. Bei diesem kann ein gegnerischer Bauer quasi im Vorbeigehen geschlagen werden, wenn dieser einen Doppelschritt vollführt und dabei ein Feld passiert, welches vom eignen Bauern bedroht wird. Direkt nach dem Doppelschritt ist es nun erlaubt, den gegnerischen Bauern aus dem Spiel zu nehmen und seinen eigenen Bauern auf das zuvor bedrohte Feld zu bewegen. Das Schlagen en passant ist nur zwischen Bauern möglich.

Schafft man es, einen seiner Bauern im Laufe des Spiels bis auf die Grundlinie des Gegners zu schleusen, kommt es zur Bauernumwandlung. Man darf es sich nun aussuchen, ob der Bauer durch Dame, Turm, Läufer oder Springer ersetzt werden soll. Wenig überraschend werden die allermeisten Bauern durch eine Dame ausgetauscht, wenn sie es bis zur anderen Seite schaffen. Der umgewandelte Bauer erhält sofort die Eigenschaften der neuen Figur, das heißt, mit dem Moment der Umwandlung kann es auch direkt zu einem Schachmatt kommen. Die Bauernumwandlung kann auch dafür sorgen, dass mehr Springer, Türme uns Läufer im Spiel sind, als dies in der Grundaufstellung der Fall ist.

Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften können Bauern gerade zum Ende einer Schachpartie immer wichtiger werden, während sie anfangs vor allem eingesetzt werden, um zentrale Felder zu blockieren, den Gegner in Fallen zu locken oder aber um als sprichwörtliches Bauernopfer zu enden, damit wichtigere Figuren gerettet werden können.

 

 

Das Ziel des Spiels

Eine Partie wird meistens dadurch entschieden, dass es einem der Spieler gelingt den gegnerischen König schachmatt zu setzen. Hierzu muss der König nicht nur auf seiner aktuellen Position bedroht sein (matt gesetzt), der gegnerische Spieler darf auch keine Möglichkeit mehr haben, ihn in Sicherheit zu bringen oder die Bedrohung durch einen anderen Zug oder Schlag abzuwenden. Hieraus ergeben sich zwei grundlegende Spielprinzipien: Zum einen muss der König des Gegenspielers geschickt in die Enge getrieben werden, zum anderen muss der eigene König vor den Angriffen und Fallen des Gegenübers geschützt werden.

Schachpartien können auch unentschieden ausgehen, der Fachbegriff hierfür lautet Remis. Dies kann einfach dadurch geschehen, dass sich beide Spieler darauf einigen oder es ergibt sich aus dem Spielverlauf. Zum Beispiel wenn ein Spieler - dessen König sich nicht im Schach befindet - keinerlei Zugmöglichkeiten mehr hat oder wenn beide Spieler nicht mehr genug Figuren übrig haben, um sich gegenseitig matt zu setzen. Wenn fünfzig Züge lang keine Figur geschlagen und kein Bauer bewegt wurde, kann ebenfalls ein Remis deklariert werden.

Die professionellen Turnierregeln kennen noch weitere Fälle, in denen eine Schachpartie als Remis gewertet wird. Laien bedienen sich dieser Regeln jedoch eher selten.

 

 

 

Bildquellen:

  • Bigstock/ Rawpixel.com
  • Bigstock/ alexvav
  • Bigstock/ Sergey Kolesov
  • Bigstock/ hookmedia
  • Bigstock/ Orla

 


Diesen Ratgeber, der dir hoffentlich ein paar neue Tipps zum Schachspielen liefern konnte, hat Max für dich geschrieben, ein begeisterter Freizeit-Schachspieler und dein persönlicher Kategoriemanager für die Kategorie Schach.