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Ratgeber Schraubenschlüssel

Wissenswertes über Schraubenschlüssel
Schraubenschlüssel sind Werkzeuge, mit denen Schrauben oder Muttern befestigt oder gelöst werden können. Je nach Antriebsprofil kommen dabei unterschiedlich große Schraubenschlüssel zum Einsatz, die je nach Bedarf in eine Richtung gedreht werden. Im Gegensatz zum Schraubendreher werden Schraubenschlüssel nicht auf der Stirnseite aufgesetzt, sondern um die Mantelflächen gesteckt. Die Bezeichnung des 17ers oder 19ers bedeutet, dass die parallelen Flächen diese Zahl in mm voneinander entfernt sind. Dabei ist darauf zu achten, dass die Weite des Schraubenkopfes oder der Mutter mit der Schlüsselweite übereinstimmt.

Gabelschlüssel oder Maulschlüssel als Schraubenschlüsselart
Der Maul- oder Gabelschlüssel ist im Bereich der Schraubenschlüssel sehr verbreitet, da mit ihnen sowohl Vierkant- und Sechskantschrauben als auch Muttern gedreht werden können. Ein großer Vorteil ist zusätzlich die Tatsache, dass auch Verbindungselemente gedreht werden können, die über zwei parallele Flächen verfügen und zwischen die Gabeln eines entsprechenden Schlüssels passen. Um auch in engen Arbeitsräumen sicher hantieren zu können, ist das Schlüsselmaul um 15° oder 75° von der Werkzeugachse abgewinkelt. Sonderformen der Maulschlüssel stellen umgangssprachliche Engländer dar, die eigentlich die Bezeichnung Rollgabelschlüssel tragen. Bei diesen wird mittels einer kleinen Rolle die Schlüsselweite variabel verstellt.

Ringschlüssel als Schraubenschlüsselart
Der Ringschlüssel stellt eine weitere Art des Schraubenschlüssels dar. Dieser ist statt mit einer Gabel mit einem Ring ausgestattet, der auf der Innenseite über ein Sechskant- oder Doppelsechskant-Profil verfügt. Der Vorteil von Ringschlüsseln gegenüber anderen Schraubenschlüsseln ist, dass der Ring den Schraubenkopf oder die Mutter vollständig umschließt, sodass der Kraftschluss möglichst vollständig ist. Um eine bessere Handhabung zu gewährleisten, sind manche Ringschlüssel abgewinkelt, während andere gekröpft sind. Dies bedeutet, dass diese, wie auch schon die Maulschlüssel, um einige Grade horizontal von der Werkzeugachse abweichen, während gekröpfte um einige Millimeter vertikal von der Achse abgewinkelt sind. Für zusätzlichen Komfort können Ringschlüssel mit einem Freilauf in eine Richtung oder über eine Ratsche verfügen, sodass ein Umsetzen nicht mehr nötig ist.

Steckschlüssel als Schraubenschlüsselart
Steckschlüssel sehen von Außen wie kleine Rohre aus, weshalb sich der Name Rohrschlüssel unter Handwerkern eingebürgert hat. Im Inneren befindet sich in der Regel ein Innensechskantprofil, das genau auf die dafür vorgesehenen Schraubenköpfe oder Muttern passen soll. Die nötige Drehung erfolgt über entsprechende Steckgriffe, Gelenkgriffe, Kurbeln oder Knarren. Diese werden einfach auf den Steckschlüssel, auch Nuss genannt, aufgesteckt. Um schlecht zugängliche oder weit entfernte Stellen trotzdem zu erreichen, lassen sich zwischen Werkzeug und Nuss Verlängerungen aufstecken, die eine variable Längenänderung zulassen. Darüber hinaus lassen sich für eine bessere Hebelwirkung längere Kurbeln oder Ratschen aufsetzen, mit denen sich sehr hohe Drehkräfte auf das Verbindungselement übertragen lassen.