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Ratgeber Schweiz Fanartikel

Wissenswertes über die Schweizer Nationalmannschaft
Die Schweiz war das zweite europäische Land, indem Fußballsport ausgeübt wurde. 1860 wurde durch britische Studenten der Lausanne Football und Cricket Club gegründet. Neben England war die Schweiz maßgeblich an der Ausbreitung des Fußballs in Europa beteiligt.

Die erfolgsarme Geschichte der Schweizer Nationalmannschaft
Die Schweizer Fußballnationalmannschaft, auch Nati genannt, absolvierte ihr erstes Länderspiel 1905 gegen Frankreich, das sie mit 1:0 verloren. Erfolge konnte die Nati bisher noch nicht für sich verbuchen. Einschließlich 2010 konnte sich die Schweiz neunmal für die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft und dreimal für eine Europameisterschaft qualifizieren. Als einzige Errungenschaft der A-Mannschaft gilt die Silbermedaille der Olympischen Spiele 1924. Nach dieser schafften sie erst 1934 die Qualifikation für die WM, allerdings nur über den grünen Tisch. Sie scheiterten dann im Viertelfinale. Als eines der bedeutendsten Spiele in der Schweizer Geschichte, gilt das Spiel gegen das Deutsche Reich im Zuge der WM 1938. Im Wiederholungsspiel siegten die Schweizer 4:2, wodurch sie vor allem im eigenen Land hoch angesehen wurden. Die Austragung der Weltmeisterschaft 1954 wurde an die Schweiz vergeben, die es bis ins Viertelfinale schaffte. Auf diesen Erfolg folgte wieder eine lange Durststrecke, die nur durch die Teilnahme an den Weltmeisterschaften 1962 und 1966 unterbrochen wurde, bei denen sie jedoch in der Vorrunde ausschieden.

Der Aufwärtstrend der Nati
Mit der Verpflichtung Uli Stielikes 1989 begann wieder ein Aufwärtstrend, der 1992 durch Roy Hodgson fortgesetzt wurde. Bei der WM 1994 überstand die Nati die Vorrunde, musste sich jedoch im Achtelfinale den Spaniern geschlagen geben. In den folgenden Jahren gelang der Schweiz die Qualifikation zur EM 1996 und dann erst wieder zur EM 2004, die jedoch bereits nach der Vorrunde für sie zu Ende waren. Die Qualifikation zur WM 2006 schafften sie durch das Relegationsspiel gegen die Türkei, das aufgrund der Ausschreitungen nach Spielende in Erinnerung blieb. Mehrere türkische Spieler sowie der Schweizer Benjamin Huggel erhielten Sperren. Mit dem Ausscheiden im Achtelfinale war Huggels Sperre mit der WM abgegolten. Die Schweiz trägt seit dieser WM den traurigen Rekord, die einzige Mannschaft zu sein, die ohne ein Gegentor in der regulären Spielzeit ausschied sowie die einzige Mannschaft zu sein, die beim Elfmeterschießen kein einziges Tor erzielte.

Österreich und die Schweiz waren Austragungsort der EM 2008 und somit automatisch qualifiziert. Doch das Team startete schlecht ins Turnier, was auch mit dem verletzungsbedingten Turnier-Aus des Nationalmannschaft Kapitäns und damaligen Dortmunders Kapitäns Alexander Frei im ersten Spiel in Zusammenhang zu setzen ist. Nach dem Scheitern in der Vorrunde trat Jakob Kuhn, der die Mannschaft seit 2001 trainierte, zurück. Sein Nachfolger wurde der ehemalige Bayern Coach Ottmar Hitzfeld. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnte er sein Team als Gruppensieger durch die Qualifikation zur WM 2010 bringen.

Fanartikel
Doch können nicht nur die leiderprobten Fans bald mit anderen Ergebnissen und vor allem Erfolgen der Schweizer Fußballnationalmannschaft rechnen, denn die Nachwuchsförderung trägt Früchte. Die U-17-Nationalmannschaft wurde 2002 und 2009 Weltmeister. Wer also die Eidgenossen anfeuern möchte, tut dies am besten im klassisch-roten Heimtrikot oder schwenkt die Fahne mit dem weißen Kreuz.