Sekt Preisvergleich: Marken
Top-Marken:
Unsere beliebtesten Produkte im Preisvergleich aus der Kategorie Sekt
| Foto | Beschreibung | Preisvergleich | |
|---|---|---|---|
| Rotkäppchen Sekt HalbtrockenSekt | € 1,38 - € 43,01 | |
| Cinzano AstiSpumante | € 2,89 - € 54,62 | |
| Freixenet Cava Carta Nevada Semi SecoSekt | € 2,49 - € 68,71 | |
| Mumm DrySekt | € 2,15 - € 57,87 | |
| Henkell TrockenSekt | € 1,63 - € 57,87 | |
| Adam Henkell Chardonnay Brut 2005Sekt | € 7,21 - € 79,50 | |
| Rotkäppchen Sekt TrockenSekt | € 1,38 - € 44,50 | |
| Freixenet Cava Carta Nevada SecoSekt | € 2,50 - € 66,78 | |
| Faber Krönung halbtrockenSekt | € 2,75 - € 32,98 | |
| Segura Viudas Brut Reserva HeredadSekt | € 22,50 - € 55,85 | |
| Mumm Jules DrySekt | € 36,25 - € 52,21 | |
| Rotkäppchen Sekt MildSekt | € 30,96 - € 37,07 | |
| Vallformosa Brut ReservaSekt | € 8,49 - € 14,99 | |
| Bollinger La Grand AnneeSekt | € 95,99 - € 135,84 | |
| Fürst von Metternich Rose TrockenSekt | € 2,99 - € 48,10 | |
| Mumm Dry RoseSekt | € 4,99 - € 48,10 | |
| Rotkäppchen Sekt Rose TrockenSekt | € 1,38 - € 42,03 | |
| Rotkäppchen Flaschengärung Extra TrockenSekt | € 6,45 - € 14,46 | |
| Rotkäppchen Flaschengärung Riesling TrockenSekt | € 7,25 - € 48,10 | |
| Geldermann Sekt Carte BlancheSekt | € 2,49 - € 78,66 | |
| Bouvet Ladubay Tresor Rose BrutSekt Bewertung Ø: (1 Bewertung) | € 15,20 - € 36,50 | |
| Mumm Extra DrySekt | € 6,93 - € 49,70 | |
| Fürst von Metternich Riesling BrutSekt | € 13,85 - € 14,50 | |
| Henkell Trocken MagnumSekt | € 16,99 | |
| Mumm Dry MagnumSekt | € 14,99 - € 17,99 | |
Sekt - Wissen, Tipps & Infos
Wissenswertes über Sekt
Sekt ist in Deutschland so beliebt wie in keinem anderen Land. Ob zum Empfang auf offiziellen und privaten Anlässen, zum Anstoßen oder auch als sprudelnde Erfrischung zwischendurch– Sekt lässt sich neben dem Champagner kaum noch wegdenken.
Sektherstellung
Das Wort Sekt stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „trocken“. Im deutschsprachigen Raum wird die Bezeichnung für Qualitäts-Schaumwein benutzt und steht für ein alkoholisches Getränk mit mindestens 10% Alkohol und Kohlensäure.
Schaumwein/Sekt wird in einer Sektkellerei als Veredelungsstufe des Weines durch eine alkoholische Gärung hergestellt. Die sogenannten Sektgrundweine werden aus gesunden, reifen Trauben, die eine reine, frische Säure aufweisen, zubereitet. Sektgrundweine werden vor der allgemeinen Traubenlese geerntet, da der Säuregehalt dann noch am höchsten ist.
Die Sekte der deutschen Traditionsmarken wie Rotkäppchen, Fürst von Metternich, Söhnlein Brillant oder auch Mumm werden meist aus einem Verschnitt verschiedener Grundweine, einem sogenannten Cuvée, zusammengestellt. So wird ein jahrelang gleich bleibender Geschmack gewährleistet.
Über die Gärung
Die Gärung kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Traditionsreich ist die Flaschengärung, bei der der Sekt in eine mit einem Korken verschlossene Flasche gefüllt und neun oder mehr Monate in einem kühlen Keller gelagert wird. Bei der Gärung der Hefe entsteht Kohlensäure. Nach der Reifung hat sich abgestorbene Hefe abgesetzt, die durch ein Rüttelverfahren im Flaschenhals konzentriert wird. Die abgesetzte Hefe wird degorgiert, das heißt, sie wird in eine -20° kalte Sole getaucht, so dass sie zu einem Pfropfen gefriert. Beim anschließenden Öffnen der Flasche schießt die Hefe durch Druck heraus, und die Flasche wird wieder verschlossen. Je nach gewünschtem Geschmack der Konsumenten wird dem Sekt noch Zucker zugegeben. Der Korken wird mit einer Agraffe, dem Drahtbügel, gesichert und die Flasche ist verkaufsfertig.
Alternative Gärverfahren wenden zum Entfernen der Hefe nicht die Rüttelung sondern eine Filtration an. Daneben werden über 90% der heutigen Weine mit Hilfe einer Tankgärung hergestellt, wobei der Sekt nicht in Flaschen, sondern in großen Tanks reift. Der Vorteil der Tankgärung liegt in den deutlich geringeren Kosten sowie der Herstellung eines einheitlichen Produktes.
Es kommt einem das nahe liegende in den Sinn, Wein einfach mit Kohlensäure zu versetzen und so Sekt schnell zu produzieren – diese Methode ist in Deutschland allerdings nicht erlaubt. So hergestellter Wein wird als Perlwein bezeichnet.
Auf den Zuckergehalt kommt es an
Neben den Herstellungsverfahren wird Sekt nach Geschmacksrichtungen unterschieden. Der Geschmack ist abhängig von dem Zuckergehalt. Ist dieser höher als 50Gramm pro Liter, so spricht man von süßem Sekt, zwischen 33 Gramm und 50 Gramm von halbtrockenem und bis 17 Gramm pro Liter von trockenem Sekt. Darunter gibt es noch extratrockenen Sekt bis hin zu naturherben, dem weniger als 3 Gramm beziehungsweise gar kein Zucker zugesetzt werden. Die Bezeichnungen sind in der EU einheitlich festgelegt.
Als Prosecco wird ein Sekt bezeichnet, dessen weiße Rebsorte ausschließlich in der italienischen Region Venetien wächst.
Die junge Geschichte des Sektes
Den ersten bekannten deutschen Schaumwein erzeugte Georg Christian Kessler im Jahre 1826, dessen Kelterei auch heute noch Sekt herstellt. In anderen Ländern wurde das edle Getränk bereits früher hergestellt. So lernte Kessler die Fertigkeit von einem französischen Champagnerhaus. Champagner bezeichnet eine bestimmte Sekt-Rebsorte aus der französischen Champagne.
Die Anfangsschwierigkeiten bei der Sektherstellung lagen darin, dass die Flaschen durch den Druck platzten. Durch diesen hohen Verdruss lassen sich auch der stattliche Preis und die Etablierung als Luxusgetränk erklären. 1902 wurde von Kaiser Wilhelm II. darauf hin die Sektsteuer eingeführt.
Damals noch zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte verbreitet, besteht die Steuer heute immer noch – die Schaumweinsteuer. Im Jahr 2004 brachte diese dem deutschen Fiskus 436 Millionen Euro. Im Vergleich dazu ist die Branntweinsteuer wesentlich höher angesiedelt, beträgt sie pro Liter ungefähr das 13fache und bedeutete 2004 Einnahmen von über 2,2 Milliarden Euro.
Deutschland - Sektland
Bis in die 70er Jahre existierte ein staatliches Sektmonopol, nach dem nur Sektkellereien die Produktion vorbehalten war. Mit der Aufhebung des Monopols explodierte die Anzahl der Sekthersteller seit den Achtzigern von weniger als 100 auf heutzutage über 1300 Betriebe, die zum Teil aus der Weinproduktion stammen. Dabei handelt es sich meistens um kleine Winzer und lediglich sechs große Unternehmen, die allerdings 87,5% der Sektnachfrage in Deutschland befriedigen.
Deutschland ist Spitzenreiter unter den Sekttrinkern. Ein Viertel des weltweiten Sektkonsums fällt auf Deutschland zurück, im Jahre 2007 wurden von weltweit zwei Milliarden Flaschen Sekt 450 Millionen allein in Deutschland getrunken. Am deutschen Sektmarkt hat die Firma Rotkäppchen-Mumm den größten Anteil mit 35%, gefolgt von Söhnlein und Freixenet.
Neben Deutschland erfreuen sich am Sekt ebenso wie am Champagner, hauptsächlich andere europäische Länder wie Frankreich und Italien und nur ein kleiner Teil der restlichen Welt, wie beispielsweise die USA, denen dieses Genusserlebnis nur in Maßen zuteil wird.
Sekt ist in Deutschland so beliebt wie in keinem anderen Land. Ob zum Empfang auf offiziellen und privaten Anlässen, zum Anstoßen oder auch als sprudelnde Erfrischung zwischendurch– Sekt lässt sich neben dem Champagner kaum noch wegdenken.
Sektherstellung
Das Wort Sekt stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „trocken“. Im deutschsprachigen Raum wird die Bezeichnung für Qualitäts-Schaumwein benutzt und steht für ein alkoholisches Getränk mit mindestens 10% Alkohol und Kohlensäure.
Schaumwein/Sekt wird in einer Sektkellerei als Veredelungsstufe des Weines durch eine alkoholische Gärung hergestellt. Die sogenannten Sektgrundweine werden aus gesunden, reifen Trauben, die eine reine, frische Säure aufweisen, zubereitet. Sektgrundweine werden vor der allgemeinen Traubenlese geerntet, da der Säuregehalt dann noch am höchsten ist.
Die Sekte der deutschen Traditionsmarken wie Rotkäppchen, Fürst von Metternich, Söhnlein Brillant oder auch Mumm werden meist aus einem Verschnitt verschiedener Grundweine, einem sogenannten Cuvée, zusammengestellt. So wird ein jahrelang gleich bleibender Geschmack gewährleistet.
Über die Gärung
Die Gärung kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Traditionsreich ist die Flaschengärung, bei der der Sekt in eine mit einem Korken verschlossene Flasche gefüllt und neun oder mehr Monate in einem kühlen Keller gelagert wird. Bei der Gärung der Hefe entsteht Kohlensäure. Nach der Reifung hat sich abgestorbene Hefe abgesetzt, die durch ein Rüttelverfahren im Flaschenhals konzentriert wird. Die abgesetzte Hefe wird degorgiert, das heißt, sie wird in eine -20° kalte Sole getaucht, so dass sie zu einem Pfropfen gefriert. Beim anschließenden Öffnen der Flasche schießt die Hefe durch Druck heraus, und die Flasche wird wieder verschlossen. Je nach gewünschtem Geschmack der Konsumenten wird dem Sekt noch Zucker zugegeben. Der Korken wird mit einer Agraffe, dem Drahtbügel, gesichert und die Flasche ist verkaufsfertig.
Alternative Gärverfahren wenden zum Entfernen der Hefe nicht die Rüttelung sondern eine Filtration an. Daneben werden über 90% der heutigen Weine mit Hilfe einer Tankgärung hergestellt, wobei der Sekt nicht in Flaschen, sondern in großen Tanks reift. Der Vorteil der Tankgärung liegt in den deutlich geringeren Kosten sowie der Herstellung eines einheitlichen Produktes.
Es kommt einem das nahe liegende in den Sinn, Wein einfach mit Kohlensäure zu versetzen und so Sekt schnell zu produzieren – diese Methode ist in Deutschland allerdings nicht erlaubt. So hergestellter Wein wird als Perlwein bezeichnet.
Auf den Zuckergehalt kommt es an
Neben den Herstellungsverfahren wird Sekt nach Geschmacksrichtungen unterschieden. Der Geschmack ist abhängig von dem Zuckergehalt. Ist dieser höher als 50Gramm pro Liter, so spricht man von süßem Sekt, zwischen 33 Gramm und 50 Gramm von halbtrockenem und bis 17 Gramm pro Liter von trockenem Sekt. Darunter gibt es noch extratrockenen Sekt bis hin zu naturherben, dem weniger als 3 Gramm beziehungsweise gar kein Zucker zugesetzt werden. Die Bezeichnungen sind in der EU einheitlich festgelegt.
Als Prosecco wird ein Sekt bezeichnet, dessen weiße Rebsorte ausschließlich in der italienischen Region Venetien wächst.
Die junge Geschichte des Sektes
Den ersten bekannten deutschen Schaumwein erzeugte Georg Christian Kessler im Jahre 1826, dessen Kelterei auch heute noch Sekt herstellt. In anderen Ländern wurde das edle Getränk bereits früher hergestellt. So lernte Kessler die Fertigkeit von einem französischen Champagnerhaus. Champagner bezeichnet eine bestimmte Sekt-Rebsorte aus der französischen Champagne.
Die Anfangsschwierigkeiten bei der Sektherstellung lagen darin, dass die Flaschen durch den Druck platzten. Durch diesen hohen Verdruss lassen sich auch der stattliche Preis und die Etablierung als Luxusgetränk erklären. 1902 wurde von Kaiser Wilhelm II. darauf hin die Sektsteuer eingeführt.
Damals noch zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte verbreitet, besteht die Steuer heute immer noch – die Schaumweinsteuer. Im Jahr 2004 brachte diese dem deutschen Fiskus 436 Millionen Euro. Im Vergleich dazu ist die Branntweinsteuer wesentlich höher angesiedelt, beträgt sie pro Liter ungefähr das 13fache und bedeutete 2004 Einnahmen von über 2,2 Milliarden Euro.
Deutschland - Sektland
Bis in die 70er Jahre existierte ein staatliches Sektmonopol, nach dem nur Sektkellereien die Produktion vorbehalten war. Mit der Aufhebung des Monopols explodierte die Anzahl der Sekthersteller seit den Achtzigern von weniger als 100 auf heutzutage über 1300 Betriebe, die zum Teil aus der Weinproduktion stammen. Dabei handelt es sich meistens um kleine Winzer und lediglich sechs große Unternehmen, die allerdings 87,5% der Sektnachfrage in Deutschland befriedigen.
Deutschland ist Spitzenreiter unter den Sekttrinkern. Ein Viertel des weltweiten Sektkonsums fällt auf Deutschland zurück, im Jahre 2007 wurden von weltweit zwei Milliarden Flaschen Sekt 450 Millionen allein in Deutschland getrunken. Am deutschen Sektmarkt hat die Firma Rotkäppchen-Mumm den größten Anteil mit 35%, gefolgt von Söhnlein und Freixenet.
Neben Deutschland erfreuen sich am Sekt ebenso wie am Champagner, hauptsächlich andere europäische Länder wie Frankreich und Italien und nur ein kleiner Teil der restlichen Welt, wie beispielsweise die USA, denen dieses Genusserlebnis nur in Maßen zuteil wird.
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