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Ratgeber Shirts

Das T-Shirt wurde ursprünglich rein von Männern unter Hemden getragen, bis es zunächst auch als Sommerkleidung für Herren und Jungen, später auch für Damen und Mädchen aktuell wurde. Heutzutage findet man das beliebte Kleidungsstück in allen nur denkbaren Farben, Formen und Varianten. 

Gerade in der englischen Sprache ist die Bezeichnung Shirt sehr weitläufig ausgelegt. Sie bezeichnet nicht nur sämtliche Formen des T-Shirts oder Poloshirts, wie es im deutschen Sprachgebrauch meist der Fall ist, sondern umfasst ebenfalls Hemden, Blusen, Pullover und viele Formen von Jacken. Generell bezeichnet das Wort Shirt fast jegliche Form von Oberbekleidung. Die gängigsten Shirt-Formen werde ich dir in den folgenden Textabschnitten noch erklären.

Die vielfältigen Varianten eines Oberteiles

Nicht nur verschiedene Schnitte sind erhältlich, sondern auch ganz unterschiedliche Shirt-Typen. Einen kurzen Überblick erhältst du hier:

 

T-Shirts

T-Shirt:                 

Jeder kennt es, jeder hat es, jeder liebt es - das T-Shirt! Es besitzt Ärmel, die in der Schnittform eines “T” angebracht sind und ist seit Jahren bei Herren, wie auch bei Damen und natürlich Kindern jeden Alters gleichermaßen beliebt. T-Shirts wurden auch von der Wirtschaft als Marketinginstrument entdeckt. Nicht nur pfiffige Designer versehen ihre Kleidungsstücke mit Slogans und Bildern, auch viele Firmen nutzen den T-Shirt-Aufdruck als Werbemittel. Mitarbeiter, Partner oder auch Kunden bekommen ein T-Shirt mit Aufdruck des Firmennamens und -logos geschenkt. Auch Bands und Organisationen aller Art haben die Werbemacht eines T-Shirts erkannt.

 

Poloshirt

 

Poloshirt:           

Ursprünglich als Tennisshirt verwendet, findet man in der heutigen Zeit überall Poloshirts. Dieses Shirt ist die etwas schickere Variante des angesagten Sport-Kleidungsstücks. Sie sind aus einem festeren und wärmeren Material verarbeitet und besitzen einen Kragen und Bündchen am Ärmel, der bis zwischen Schulter und Ellenbogen reicht. An der Vorderseite angebracht ist zudem eine Knopfleiste. Das Poloshirt findest du natürlich auch in den Kollektionen von Modedesignern, die Mode für den Herrn mit hohem Anspruch auf Qualität und Verarbeitung herstellen. Diese Modelabels sind normalerweise in einer recht hohen Preisklasse angesiedelt, allerdings gibt es das Kleidungsstück auch zu günstigeren Preisen in sehr guter Qualität. Typisches Merkmal für diese Shirts ist außerdem eine Brusttasche. Als besonders beliebt gelten die Poloshirts von Lacoste, Tommy Hilfiger und The North Face.

 

 

Longshirt:           

Das Longshirt ergänzt T-Shirt und Poloshirt in dem Bereich, der im wahrsten Sinne des Wortes bei beiden Varianten zu kurz kommt: Die Ärmel.
Longshirts sind nicht so dick wie ein Pullover und bieten sich daher für kühle Sommerabende, den Frühling oder auch den Herbst an. Falls es im Sommer zu warm werden sollte, kannst du die Ärmel einfach hochkrempeln. Das Halsöffnungsdesign entspricht entweder dem eines T-Shirts oder dem eines Poloshirts, spricht du hast entweder ein Longshirt mit Knopfleiste oder ohne. Rugby-Shirts sind mit Langarm-Poloshirts vergleichbar.

 

 

Tank Top:             

Tank Tops ähneln den Achsel- und Muscle-Shirts stark in Aussehen, Form und Tragekomfort. Allerdings handelt es sich um kein Unterhemd oder reines Sportoberteil, sondern vielmehr um einen ärmellosen T-Shirt-Ersatz. In Verbindung mit Jeans und Sneakers kannst du auch in einem Tank Top die sommerliche Innenstadt locker und lässig erkunden. Beim Sport macht ein körperbetontes Tank Top auch eine sehr gute Figur.

 

 

Pullunder:             

Für manch einen mögen sie altmodisch anmuten, aber Pullunder sind gerade im Business-Bereich oft anzutreffen. Kein Wunder, schließlich sind sie ungemein praktisch. Ist das Hemd alleine zu kalt, schafft ein übergezogener Pullunder schnell wärmende Abhilfe. So bleibt der Oberkörper warm und du musst dich nicht in einen Pullover zwängen.

 

Welche Art von Ausschnitt darf es heute sein?

Bei Männer-Shirts ist keine derart große Auswahl wie bei Frauen-Oberteilen gegeben. Unterschieden wird in den meisten Fällen nur zwischen Rundhals- und V-Ausschnitt. Die selben Ausschnittformen triffst du auch bei Herren-Pullovern und Sweatshirts an. Viele Männer bevorzugen eine Ausschnittart, oft völlig unbewusst.

Rundhals- und V-Ausschnitt

 

Rundhals-Ausschnitt:

Der Rundhalsausschnitt ist ohne Frage der Klassiker unter den Shirt-Ausschnitten. Er kommt praktisch nie aus der Mode, umschließt den kompletten Hals und liegt vergleichsweise nah an. Der Bund am Halsausschnitt sorgt dafür, dass sich dieser nicht beziehungsweise kaum weitet. Allerdings sind auch weiter geschnittene Rundhals-Schnitte erhältlich, wie beispielsweise der U-Boot-Ausschnitt. Durch diesen gelangt zwar kein Unterwasserfahrzeug, aber durchaus der ein oder andere freie Blick auf deine Schulter.

 

V-Ausschnitt:               

Mit einem V-Ausschnitt präsentierst du deine Brust stolz der Öffentlichkeit! Spaß beiseite, denn wie der Rundhals- ist auch die V-Ausschnitt-Variante nicht mehr aus der Alltagsmode wegzudenken. Die V-Form versprüht etwas mehr Charakter als ein U-förmiger-Ausschnitt, was aber abhängig von deiner Statur und deinem Hautton ist. Auffällig bei V-Shirts ist die stark variierende Bandbreite der Ausschnitttiefen. Hier sind bei der Auswahl deine persönlichen Vorlieben gefragt.

Schnittsformen für jeden Mann

Nicht nur der Halsausschnitt weist besondere Formen auf, sondern auch die Schnittform an sich. Bevorzugst du als durchtrainierter Sportler wahrscheinlich ein enger anliegendes Shirt, sieht das bei persönlichen Problemzonen schon ganz anders aus. Hier möchte man mit einem weiten Schnitt gewisse Stellen kaschieren. Im Großen und Ganzen gibt es drei Schnittarten, die bei Shirts von Seite des Herstellers angegeben werden:

 

Schnittarten

  • Slim Fit: Schlanke, körperbetonte Passform. Eng am Körper anliegend.
  • Regular Fit: Lockerer, taillierter Schnitt. Breiterer Schulterbereich als bei Slim Fit.
  • Comfort Fit: Luftig-lockerer Schnitt. Die Schulter bekommt nochmals mehr Platz.

Neben diesen Bezeichnungen werden je nach Hersteller auch andere Namen für den jeweiligen Schnitt verwendet. Synonyme wie Body Fit anstatt Slim Fit, Modern Fit für Regular Fit und Loose Fit statt Comfort Fit sind immer wieder anzutreffen. Die Unterschiede beziehen sich aber nicht nur auf die Nähe des Stoffes zum Körper. Auch die Länge eines Shirts ist je nach Schnittart unterschiedlich. So schließt ein Slim-Fit-Shirt möglicherweise schon an der Hose ab, während sich ein Regular- oder Comfort-Fit-Shirt hineinstecken lässt.

Materialien und ihre Eigenschaften

Auch unter den Shirts besteht eine gewisse Materialvielfalt. Dies macht auch Sinn, da verschiedene Textilstoffe auch unterschiedliche Merkmale aufweisen. So ist beispielsweise die starke Dehnbarkeit oder hohe Atmungsaktivität nicht bei jedem Material gegeben. Genau Informationen gebe ich dir im folgenden Textabschnitt:

Das ohne jeden Zweifel beliebteste Material der weltweiten Shirt-Produktion ist BaumwolleDie Nummer eins der Textilproduktion bietet einige Vorzüge: Zuallererst wäre die gute Hautverträglichkeit zu nennen, die nicht zuletzt durch die hohe Atmungsaktivität begünstigt wird. Als nachwachsender Rohstoff sind Baumwollfasern widerstandsfähig, aber nur wenig dehnbar. Ich persönlich lege beim Shirt-Kauf großen Wert auf 100 Prozent Baumwolle. Solltest du besonders umweltbewusst eingestellt sein, kannst du speziell nach Shirts aus Bio-Baumwolle suchen. Oftmals sind diese Shirts als “Fairtrade”- oder “Organic”-Hemden gekennzeichnet.

Neben Baumwolle ist Polyester ein ebenfalls sehr verbreiteter Stoff bei der Shirt-Produktion. Oft wird er zusätzlich zur Baumwolle in das ShirtShirt eingearbeitet. Der Polyester-Anteil liegt dabei zwischen 20 und 50 Prozent. Als pflegeleichter Kunststoff bietet Polyester eine lange Haltbarkeit und ist formbeständig. Polyester bietet jedoch nicht die atmungsaktiven Vorteile von Baumwolle, weshalb sich Baumwolle angenehmer auf deiner Haut tragen lässt.

Ein weiterer chemisch-hergestellter Stoff, der in einigen Shirts mit rund 10 Prozent Materialanteil vertreten ist, ist Viskose. Bei diesem Stoff handelt es sich allerdings um keine Kunstfaser, sondern um ein baumwollartiges Material, welches zu 90 Prozent aus pflanzlicher Cellulose besteht. Wegen seiner hautfreundlichen und weichen Eigenschaften wird der Stoff auch als Kunstseide bezeichnet. Insbesondere bei Sommer-Shirts wird dir Viskose das ein oder andere Mal über den Weg laufen. 

Wenn du auf einen besonders körperbetonten Schnitt Wert legst, solltest du nach einem Shirt mit Elastan ausschau halten. Auch Spandex genannt, stammt Elastan aus synthetischer Herstellung und ist im Gegensatz zu Viskose weit dehnbar. So lässt es sich um das fünffache seiner eigenen Länge dehnen. Daraus leitet sich auch die Reißfestigigkeit des Gewebes ab. Wegen seiner geringen Aufnahme von Feuchtigkeit kommt der Stoff auch besonders gerne bei Sportbekleidung zum Einsatz.

Somit wären die wichtigsten Materialien erklärt. Daneben gibt es beispielsweise noch Wolle, welche aber nur selten bei Shirts zu finden ist oder Jersey, ein aus Wolle bestehender Kunststoff. Zu Verzierungszwecken kommen bei manchen Shirts auch Leder- oder Leder-Imitat-Elemente zum Einsatz.

 

 

Bildquellen:

  • Bigstock/ peshkov
  • Bigstock/ ismagilov
  • Bigstock/ EdwardDe
  • Bigstock/ Wavebreak Media Ltd
  • Bigstock/ ivelly
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  • Bigstock/ Printenfisch
  • Bigstock/ Subbotina Anna

 


Dieser Text stammt von Tobi. Als professioneller T-Shirt-Träger konnte ich dir sicher einige Informationen zu deinen täglichen Oberteilen geben, die du vorher noch nicht kanntest.