Nach oben
zurücksetzen
Sortiert nach: Beliebtheit

 

Anzeige je Seite:


Ratgeber Ski Langlauf

Ski Langlauf

Überblick

Wenn es im Wintersport richtig zur Sache geht, dann gehören auch die Langläufer genannt. Vor allen Dingen die professionellen. Denn die laufen? oder skaten? heute beinahe wie Maschinen. Der Langlaufsport ist nicht zu unterschätzen, denn er erfordert große körperliche Hingabe. Seine Kraft bezieht der Langläufer nämlich nicht aus dem Winkel des Hangs, sondern aus seiner eigenen körperlichen Energie. Im Biathlon zum Beispiel treffen zwei Sportarten aufeinander: Ski Langlauf und das Schießen. Wer hierbei genug körperliche und mentale Konzentration besitzt, dem gebührt alle Achtung, schaut man sich die Laufdistanz und die Schussweite an.

Unterschied

Der Unterschied zwischen dem Langlaufski und einem handelsüblichen Alpinski ist erst einmal die Form. Die ist deutlich schmaler, der Ski um Einiges länger. Dazu ist er nicht tailliert, besitzt keine Stahlkanten und ist viel leichter. Diese ganzen Unterschiede haben ihre Gründe. Hierbei geht es nämlich vor allen Dingen um Bewegungsenergie. Der Alpinskifahrer kann lässig den Berg herunterbrettern?. Dies fordert den Beinmuskeln in den Kurven zwar, je nach Winkel des Hangs und Grad der Kurve, nicht wenig ab, ist dennoch mit den Anstrengungen, die der Langläufer durchmacht, kaum zu vergleichen. Es wirken geringere Kräfte, deswegen die leichtere Konstruktion.

Technik

Was vielen gar nicht so recht bewusst ist: Ski Langlauf erfordert eine gewisse Lauftechnik. Der Langlaufski beschleunigt und bremst nämlich ständig ab. Zudem wirkt eine geringe Massenträgheit, das Gewicht des Menschen sollte deshalb nicht zu hoch sein. Im Ski Langlauf sind große Geschwindigkeiten eine Rarität, meist nur in vorgefertigten Strecken, Loipen, wird gefahren, gedreht wird sich kaum. Deshalb auch die Länge des Skis. Um jegliche auftretende Reibung zu reduzieren, werden die Spur und damit auch der Ski schön schmal gehalten.

Herkunft

Ski Langlauf kommt aus Skandinavien, ist also eine nordische Sportart. Betrachtet man die Entwicklung des Skis als Fortbewegungsmittel an sich, so reist man tausend Jahre zurück in der Zeit. Als richtiger Wettkampf jedoch wurde Ski Langlauf erst Ende des 19. Jahrhunderts in Norwegen ausgeübt. Damals in Oslo, am Holmenkollen. Seit der Winter Olympiade von 1924 ist das Langlaufen eine olympische Disziplin. Doch erst Ende der 70er Jahre entstand die Skate?-Technik, die schnellere Bewegung, sowie mehr Schnittigkeit bedeutete. Mit den richtigen Langlaufschuhen, der richtigen Technik und guten Ski: Besser kann es nicht werden.

Bindung

Die Langlaufbindung ist eine spezielle. Sie befestigt den Schuh nur an der Spitze, die Ferse ist frei?. Eine weitere Schrittbewegung wird ermöglicht und dadurch das schnellere Bewegen. Anmutiger sieht das Ganze auch aus. Dieser heute typische Fahrstil wird heutzutage durch den Doppelstockschub komplettiert. Zwei Skistöcke gehören nämlich zur weiteren Ausrüstung eines jeden Langläufers. Mit ihnen kommen mehr Schwung und Schnelligkeit.