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Gibbon Classic Line X13 XL

Bewertung:
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Dein Klettershop Slackline 10 + 2 m "Evolution 2.0 " BB-Sport

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Slackline Tools Fit'n Slack Set 10 m

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Slackline Tools Slack Biner

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AustriAlpin Slackline-Set

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Corvus Slackline

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Slackstar Basic 2-teilig 10m

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Gibbon Classic Line X13 Tree Pro Set

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Eduplay Kinder Komplett Set Baumschoner Slackline Halteseil Ratschenschutz

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Slackstar Zebra 2-teilig 25m

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Gibbon Classic Line X13 XL Tree Pro Set

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Slackline Tools 45 m SlackTivity Set

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Simond Slackline

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Slackline Tools Clip 'n Slack Set (15m)

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Sport Thieme Slackline 15 m

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Gibbon Fun Line X13 Tree Pro Set

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Mountain Equipment Extension 1.5

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Gibbon Fun Line

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Elephant Slackline Freak Flashline-Set Slackline 25m

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Slackstar Freaky Design Coconut Set 10m

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Sport Thieme Slackline 25 m

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Legler Slackline Set

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Gibbon Elliments

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Slackline Tools Niro-Schäkel 14mm

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Slackstar Super Distance Slackline Set 20m

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Relags Band 50mm

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Gibbon Travel Line X13

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Gibbon Fitnessline

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Mountain Equipment Slackline Set Passion 18 m

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Slackstar Basic 6-teilig 10m

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Gibbon Classic Line X13

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Elephant Slackline Freak Flashline-Set Slackline 25m pink

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AustriAlpin JumpLine Slackline-Set 15m

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Elephant Slackline Freak Flashline-Set Slackline 25m neon-gelb

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Simond Slackline 25 m

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ab 49,99

 

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Ratgeber Slacklining

 

Bei Spaziergängen durch den Park entdeckt man sie immer wieder – meist junge Erwachsene, die zwischen den Bäumen auf einem gespannten Seil balancieren und dieses zunehmend spielerisch überqueren. In den letzten Jahren gewann die Trendsportart des Slacklinings immer weiter an Beliebtheit. Dabei sind die Voraussetzungen für die sportliche Betätigung auf den ersten Blick sehr gering. Alles was dafür benötigt wird ist ein breiter Gurt, die sogenannte Slackline, und dazu noch das entsprechende Befestigungsmaterial, einen Anfangs- und Endpunkt sowie eine freie Fläche. Doch aller Anfang ist schwer. Da man ohne jegliche Übung bereits relativ schnell ungewollt das Seil wieder verlässt, braucht man vor allem eines: Geduld. Denn nur durch häufiges regelmäßiges Training schafft man es, zwischen den Bäumen problemlos über den Gurt zu spazieren. Doch ist dies erst einmal geschafft, beginnt die Freude an dem neuen Sport. Wenn das stolzieren zwischen den Befestigungen keinerlei Schwierigkeiten mehr darstellt, gibt es eine Vielzahl von Tricks, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden.

Neben den Freizeitaktivitäten nutzen auch viele Leistungssportler eine Slackline in ihrem Trainingsplan. Das Balancieren stärkt die Fähigkeiten der Konzentration und der Koordination, die in vielen Sportarten eine hohe Bedeutung darstellt. Aus diesem Grund machen sich verschiedene Kampfsportler, Skifahrer, Surfer oder auch Reiter das Trainingsgerät zu schaffen, um ihre Motorik und Balance zu stärken. Bei vielen Sportlern ist das Slacken so beliebt, da sich die Line auf die eigenen Bedürfnisse einstellen lässt. Durch die Variationen von Länge und Spannung findet jeder eine neue Herausforderung, ohne Gefahr zu laufen, sich zu übernehmen. So kannst auch du den Schwierigkeitsgrad in kleinen Schritten erhöhen und schon bald erste Erfolge in den Lüften feiern.

In diesem Ratgeber erhältst du eine Übersicht über die benötigten Artikel, verschiedene Arten von Slacklining und was es sonst noch mit dieser Trendsportart auf sich hat.

Benötigte Artikel für den Start

Als Anfänger auf diesem Gebiet brauchst du vor den ersten Versuchen weder viel Grundkenntnisse noch eine große Ausrüstung. Am allerwichtigsten ist es, dass du von Beginn an mit Spaß und Freude an die Sache herangehst und nach den ersten unerfolgreichen Tagen nicht sofort die Flinte ins Korn wirfst, sondern ein wenig Durchhaltevermögen besitzt. Neben diesen Charaktereigenschaften sind vor allem die folgenden Produkte wichtig, um mit deinem neuem Hobby zu starten:

 

 

 

 

 

Die Slackline

Wenn du dich dazu entscheidest mit dem neuen Hobby zu beginnen und bereits verschiedene Videos im Internet über das Thema verfolgt hast, kommst du vielleicht ins Grübeln, ob der Sport nicht doch zu anspruchsvoll oder gefährlich sein könnte. Dabei darfst du allerdings nicht vergessen, dass sich in der noch recht kurzen Zeitspanne viele Arten des Slacklinings aufgetan haben. In der folgenden Tabelle erhältst du einen kleinen Überblick über die Varianten der Slacklines und für was man diese noch benutzen kann:

 

Art der Slackline Beschreibung
Lowline „Normale“ Slackline, flach über dem Boden, nicht allzu lange Distanzen
Highline Line in atemberaubenden Höhen (bis hin zu einer Höhe von mehreren hundert Metern)
Longline Längere Strecken auf einer Line absolvieren (Die Longline beginnt ab einer Distanz von 50 Metern)
Freestyle Line Durchhängendes Seil sorgt für einen höheren Schwierigkeitsgrad und fordert auch erfahrenere Slackliner
Jumpline Ein sehr straffes Seil verstärkt den Trampolin-Effekt und bietet die Möglichkeit für spektakuläre Sprünge
Waterline Die Line wird über das Wasser gespannt und fordert die Konzentration und Balance der Slackliner heraus, da eine feste Fixierung fehlt

 

Für die Anfänger dieser Beschäftigung ist die Lowline, also die gebräuchliche Verwendungsweise der Line, empfehlenswert. Hier wird der Gurt weder übermäßig lang noch hoch angebracht. Um die vielen Stürze, die jeder am Anfang erleben wird, so verletzungsfrei wie möglich zu überstehen, wird den Einsteigern näher gelegt, den Gurt nicht über Kniehöhe zu spannen. Auch die Entfernungen der Rookies sollten sich zunächst auf maximal sechs bis acht Meter beschränken.

 

 

Doch welche Slackline ist für einen Einsteiger nun die richtige? Die Länge spielt bei der Wahl der ersten Line nur eine untergeordnete Rolle, da sie erst Recht zu Beginn noch nicht komplett entfaltet wird. Die meisten Hersteller bieten ihre Produkte ab einer Komplettlänge von ungefähr 15 Metern an, die zunächst als zu lang betrachtet werden. Doch die Länge lässt sich natürlich durch die richtige Befestigungstechnik am Start- und Endpunkt leicht minimieren. Und ist der erste Schritt erst einmal gemacht, bieten die Seile eine stetige Herausforderung. Viel bedeutsamer als die Länge ist die Entscheidung der Breite des Gurtbandes. Eine breitere Line erleichtert den Einstieg überhaupt nicht. Zwar bietet eine breite Line dem Fuß eine höhere Standfestigkeit, allerdings auf Kosten des Kippverhaltens des Seils. So brechen die breiteren Lines (ab circa 50 mm) leicht seitlich weg und verlieren ihre Stabilität auf der Gesamtstrecke. Daher wird für die ersten Gehversuche eine etwas schmalere Slackline empfohlen, die eine Breite von circa 25 bis 35 mm aufweisen. Denn obwohl der feste Stand sich auf diesen als schwieriger erweist, sorgt die zusätzliche Stabilität für erste schnelle Geherfolge. Die etwas breiteren Gurte eignen sich somit eher für sehr junge Kinder bis zu einem Alter von ungefähr 5 Jahren sowie für ältere Herrschaften und körperlich eingeschränkteren Menschen, die das Erlebnis des in der Höhe stehen erleben wollen. Solltest du auf die Idee kommen, das Seil als Jumpline zu verwenden, geben dir die breiteren Ausführungen wiederum spezielle Vorteile, wie zum Beispiel die bessere Standfestigkeit.

 

Das Slackline-Set

Um so richtig durchzustarten, sind Slackline-Sets sehr gut geeignet, da neben einer Slackline auch der zusätzliche Bedarf abgedeckt wird. Anstatt sich mühsam die einzelnen Teile selber zusammenzustellen, wird dir mit einem Set die Grundausrüstung bereits zur Verfügung gestellt. In den meisten Sets ist das folgende Equipment enthalten:

  • Slackline
  • Befestigungsmaterialien
  • Rundschlingen
  • Baumschutz
  • Transporttasche
  • Anleitung

 

Besonders der Baumschutz hat sich in der Szene der Slackliner etabliert und gehört mittlerweile zum guten Ton. Denn wenn zusehend Bäume in Wäldern oder Parkanlagen durch die Seile geschädigt werden, vollziehen manche Städte oder Regionen gewisse Verbote gegenüber dem Freizeitsport. Daher muss der Baumschutz zu jeder Ausrüstung dazugehören.

Im Falle des Befestigungsmaterials unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter am häufigsten. Fast jeder Hersteller bietet sein eigenes System zum Spannen und Festbinden an den beiden Endstationen des Seils. Das verbreitetste System ist die Spannart mit einer mechanischen Ratsche, da sich die Länge und Spannung der Line manuell am einfachsten variieren lässt. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, da die Ratsche zum einen sicher verriegelt werden muss und zum anderen es des Öfteren passiert, dass ungeübte Aufbauer sich schnell einen Finger einklemmen. Und nichts ist ärgerlicher als sich vor dem eigentlichen Start bereits zu verletzen.

 

Weiteres Zubehör

Falls einige Bestandteile der Ausrüstung ihre ersten Gebrauchsspuren aufzeigen oder in deinem Set noch ein entscheidendes Einzelstück gefehlt hat, kannst du die jeweiligen Artikel auch separat nachkaufen. Für das Zubehör sind für dich unter anderem die folgenden Einzelteile erhältlich:

  • Hilfeseile zum eigenen Schutze
  • Gurt-Extensions
  • Schraubverschlüsse
  • Ratschenschutz
  • Polsterungen

Verhaltensrichtlinien und Workshops

Bevor du nun hinausgehst und deine Slackline wahllos im Park befestigst, gibt es einige Hinweise, die du davor beachten solltest. Da es in immer mehr Städten Streit über die Verwendungen von Bäumen vorherrscht, stellten verschiedene Experten eine Art Kodex zusammen, nach denen sich jeder Slackliner richten sollte, egal wie erfahren er ist. In der Übersicht folgen die wohl wichtigsten Regeln, die man sich einprägen sollte:

 

  • Keine Lines über Wege für Fußgänger oder Radfahrer befestigen: Um das Risiko von Außenstehenden auszuschließen, benutze nur unbenutzte Flächen, die nicht als Weg oder Überquerung dienen könnten
  • Bäume schützen: Ohne große Bäume erweitert sich das Equipment auf große, unhandliche Pfeiler, die man mit sich rumschleppen muss. Da es in den meisten Großstädten immer weniger brauchbare Bäume gibt, sollten diese mit einer Unterlage zwischen Gurt und Rinde, dem Baumschutz, getrennt werden.
  • Aufsicht bewahren: Hast du für den Tag genug geleistet oder brauchst du eine kurze Verschnaufpause, dann achte darauf, dass die unbenutzte Slackline von allen Personen wahrgenommen wird und keiner über die Stolperfalle stürzt.
  • Umsichtig mit den Mitmenschen und der Umgebung sein: Da viele Parks für das Slacklining verwendet werden, solltest du verständnisvoll mit Unbeteiligten umgehen, weil die Anlagen gerne zur Entspannung genutzt werden. Auch die Anlage an sich sollte nicht unter dir leiden, darum verhindere am besten eigenen Lärm und entsorge deine Müllabfälle.

 

Festivals, Events und Workshops

 

Solltest du dich bereits sicher auf dem Gurt bewiesen haben und du suchst eine neue Herausforderung, dann werden in zahlreichen deutschen Großstädten regelmäßig Workshops sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene angeboten. Experten geben dir Ratschläge und zeigen dir Schwächen auf, an denen es zu feilen gilt. Andere wiederum nähern dich dem sogenannten Tricklining an, mit dem du viele neue Herausforderungen erleben wirst. Auch wenn du denkst, du seist bereits ein Experte auf der Line, helfen dir die Tricks und Tipps der Leiter sicherlich weiter.

Wenn du schließlich genügend gelernt und trainiert hast, kannst du den weltbesten Athleten auf vielen Festivals oder Events über die Schulter blicken. Auf den Festivals trifft sich die Crème de la Crème für mehrere Tage, an denen sie sich und die ganze Szene bei Musik sowie ein paar Kaltgetränken selbst feiern. Doch natürlich kommt hier auch der Sport nicht zu kurz und du wirst atemberaubende Varianten und Tricks der Profis zu Gesicht bekommen. Um dies mitzuerleben, ist der Weg oftmals gar nicht so weit. Immerhin finden viele der Veranstaltung im europäischen Umfeld sowie in Deutschland selbst statt. Des Weiteren finden hier meist auch Wettbewerbe statt, in denen es darum geht, wer die beste und gewagteste Performance abliefert.

Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene

Beherrscht du erst einmal die Balance auf dem wackligen Untergrund, den dir das Gurtband bietet, sind deiner Phantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Um dich langsam zu steigern, solltest du mit ein paar ungefährlichen Tricks für Anfänger beginnen. Hierzu zählen beispielsweise die Folgenden:

  • Rückwärts gehen

  • Hinknien

  • Hinsetzen und Aufstehen

Bevor du aber mit den Tricks startest, achte auch auf den eigenen Schutz. Neben der richtigen Sicherung und Befestigung der Slackline, gehört auch eine möglichst weiche Landung dazu. Sorge dafür, dass du nicht direkt auf den harten Boden fällst und leg eine Matte oder eine ähnliche Polsterung unter das Seil. Wenn dir die kleineren Tricks und Spielereien gelingen, bist du bereit für die schwierigeren Aufgaben. Da es aber alle Arten von Kunststücken gibt, ist die folgende Aufzählung nur ein kurzer Ausschnitt von den unterschiedlichsten Tricks:

 

Trick Erklärung
Seitliches Stehen und Fortbewegen Klingt leichter als es ist, da sich die gewöhnte Haltung des Gleichgewichtes verschiebt. Bei entsprechenden Übung kann auch ein Spagat probiert werden.
Knee Drop Kniefall auf der Line, wobei das nach unten gestreckte Knie das Seil verlässt und nur die beiden Füßen das Gewicht halten.
Buddha Eine Art Schneidersitz auf dem Seil, die für viele Buddha-Statuen bekannteste Geste.
Surfen Durch Schwünge des Gurtes erschwert sich die Standhaltung (wie beim echten Surfen).
Butt/ Chest Bounce Sich auf eine Körperteil beispielsweise Gesäß oder Brustkorb fallen lassen und wieder in den Stand wechseln
Sprünge Verschiedene Varianten von Sprüngen ausprobieren und die Slackline als Trampolin verwenden.

 

Hierbei solltest du noch beachten, dass für die unterschiedlichen Bewegungen andere Spannungen von Vorteil sind. Die kleineren Finessen wie Gehen, Hinsetzen oder auch das Surfen sind auf einer gebräuchlichen lockereren Line zu probieren, für die Sprünge benötigst du einen besonders festen Gurt, der dich auch entsprechend abfedert.

Auch wenn diese kleinen Übungen fehlerfrei verübt worden sind, bietet das Portfolio unbeschränkt viele Möglichkeiten. Wie wäre es mit verbundenen Augen eine Distanz auf dem Gurt zu überbrücken oder während des Gehens mit mehreren Bällen zu jonglieren? Beherrscht du erst die Grundschritte und die Sicherheit auf der Höhe, kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und dich an verschiedene Herausforderungen heranwagen.

 

 

 

Bildquellen:

  • Bigstock/ pxhidalgo
  • Bigstock/ shevtsovy
  • Bigstock/ kasto
  • Bigstock/ mbolina
  • Bigstock/ Guas
  • Bigstock/ shevtsovy

 


Für diesen Ratgeber machte sich Malte auf den Weg in verschiedene Parks und Strände dieser Republik, um sich dem Thema Slacklining genauer zu widmen und um unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln.