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Ratgeber Solarium

Wissenswertes über Solarium
Gerade in der Winterzeit, wenn es im November dunkel und grau wird, fehlt die Sonne. Nicht jeder kann sich einen Urlaub auf die Kanaren leisten, wo der Körper mit Sonnenstrahlen gefüllt werden könnte. Dabei hebt die Sonne die Stimmung und wirkt gegen Depressionen. Viele richten sich zuhause eine eigene Bräunungsanlage ein und umgehen somit die Kosten von einem Solariumstudio. Mit einem eigenen Solarium sind Sie das ganze Jahr über schön gebräunt und sparen sich teure Sonnenstudio-Besuche. Doch mehr als 50 Sonnentage sollten niemand genießen und ein Besuch auf dem heimischen Solarium zählt wie ein Tag Sonne.

Wie funktioniert ein Solarium?
Ein Solarium oder auch Sonnenbank genannt, ist ein elektronisches Gerät zum Bräunen des Körpers. Der menschliche Körper wird dazu mit UV- Licht bestrahlt wird. Der Körper erhält dadurch eine gleichmäßige Bräune. Der kosmetische Aspekt steht meist im Vordergrund. Vereinzelt empfehlen auch Hautärzte einen Besuch des Solariums, was aber keine kassenärztliche Leistung darstellt. Eine Sonnenbank besteht im Wesentlichen aus vier technischen Komponenten. Dabei handelt es sich um eine künstliche UV- Strahlenquelle, verschiedene Reflektoren, mehrere Filter und einen mechanischen Aufbau mit einer Nutzungsfläche. Um die Haut zu bräunen, wird UV-Bestrahlung eingesetzt. Dabei unterscheiden sich die Strahlen im Solarium in UV-A und UV-B Anteile. Die UV-A-Strahlen gehören zu den sogenannten langwelligen Strahlen und erzeugen eine schnelle Bräune. Die UV-B Strahlung hingegen sorgt für eine lang anhaltende Bräune.

Verschiedene Solarien für zuhause
Im Angebot für zuhause stehen Gesichtsbräuner und Bräunungsgeräte für einzelne Körperpartien wie den Oberkörper. Die Bräunungsgeräte für einzelne Partien eignen sich ideal zum Bräunen weißgebliebener Stellen durch zum Beispiel einen Abdruck durch Schwimmkleidung. Das ermöglicht nahtlose Bräune ohne den Besuch des FKK-Strandes.

Gesundheitsrisiko von Solarien
Ein Besuch im Solarium ist so alltäglich in Deutschland wie der Gang zum Friseur. Viele denken sogar, dass der Solariumbesuch auf die natürliche Sonne vorbereitet und gehen daher vor dem Urlaub ins Solarium. Dabei ist es wissenschaftlich erwiesen, dass ein Besuch im Solarium die Hautalterung verschnellert, das Hautkrebsrisiko erhöht sowie Schädigungen an den Augen hervorruft. Besonders hellhäutige Menschen sollten vor dem ersten Besuch eines Solariums ihren Hautarzt aufsuchen, um das individuelle Risiko und den Hauttyp abzuklären.

Sicherheitstipps für die Gesundheit
Damit der Besuch nicht zur Gefahr wird, sollten Menschen, die einer Risikogruppe angehören, generell auf den Solariumbesuch verzichten und stattdessen alternative Mittel wie Selbstbräuner verwenden. Wer sich für einen Sonnenbankbesuch entscheidet, sollte eine Schutzbrille für die Augen tragen. Diese befinden sich in den Kabinen oder sind am Empfang erhältlich. Die Kundenberatung stellt einen wichtigen Aspekt dar. Unerfahrene sollten ein Solariumstudio aufsuchen, in dem Fachpersonal zur Verfügung steht und gut berät. Die Beratung vor dem Erstsonnen und die Einstufung des Hauttyps sind besonders wichtig. Außerdem bieten diese besondere Pflegeprodukte an, die die Haut schützen. Jugendlichen unter 18 Jahren wird geraten, von einem Solariumsbesuch abzusehen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde am 10 März 2009 vom Bundesumweltminister verabschiedet. Erst erfahrene Solarienhasen sollten über den Kauf eines Solariums für zuhause nachdenken.