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Ratgeber Sommerreifen

Was bedeutet der Code auf meinen Reifen? (Bsp. 195/65R15 91 H)
Codierung Bedeutung
195 Gesamtbreite des Reifens
65 Prozentuales Verhältnis zwischen Höhe & Breite des Reifens
 R Bauweise des Reifens
15 Felgendruchmesser
91 Tragfähigkeitsindex
H Geschwindigkeitsindex
 
Über Sommerreifen

Europäische Fahrzeuge sind beim Kauf meist mit so genannten Sommerreifen ausgestattet. Diese bestehen aus einer speziellen, sehr harten Gummimischung – so wird die Bereifung auch bei höheren Temperaturen nicht zu weich und sorgt selbst bei hohen Geschwindigkeiten für einen optimalen Rollwiderstand. Die Abnutzung wird damit gering gehalten und die Lebensdauer der Reifen verlängert. Einen Kompromiss zwischen möglichst geringem Rollwiderstand – also hohem Fahrkomfort und niedrigem Kraftstoffverbrauch – und guter Haftung auch bei nasser Fahrbahn zu schaffen, ist der Anspruch guter Sommerreifen.

Hier nochmal die Vorteile auf einen Blick:


  • Hohe Fahrstabilität, auch in Kurven

  • langlebiger als Winterreifen

  • reduzierter Kraftstoffverbrauch

  • kurze Bremswege auf nasser und trockener Fahrbahn

 

Perfektes Produkt

Nicht jedes Auto kann mit jedem beliebigen Reifen gefahren werden, daher sollte man vor dem Kauf im Fahrzeugschein/Zulassungsbescheinigung nachsehen, welches Modell für den eigenen Wagen zugelassen ist. Eine weitere Möglichkeit ist, auf den jetzigen Reifen die vulkanisierten Informationen abzulesen.

 

Die Angabe 195/50R1582V ist beispielsweise wie folgt zu entschlüsseln:

 

  • 195: dabei handelt es sich um die Reifenquerschnittsbreite in Millimetern, d.h. Die Gesamtbreite des unbelasteten Reifens an seiner breitesten Stelle

  • 50 bezeichnet das prozentuale Verhältnis zwischen Reifenhöhe und Reifenbreite

  • R steht für die Bauweise, in diesem Fall Radialreifen/Gürtelreifen (Radialreifen haben heutzutage die ehemaligen Radialreifen beinahe komplett ersetzt, da sie eine deutlich höhere Lebenserwartung bewiesen haben)

  • 15: Zollangabe des Felgendurchmessers


  • 82: Kennzahl für die Reifentragfähigkeit, auch Tragfähigkeitsindex oder Loadindex genannt (82 steht in diesem Falle für eine maximale Last zwischen 450 und 515 kg pro Reifen - um genau zu sein 475 kg)


Traglastindex 55 60 65 70 75 80 85 86 87 88 89 90 91 92
Last pro Reifen (kg) 218 250 290 335 387 450 515 530 545 560 580 600 615 630
Traglastindex 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106
Last pro Reifen (kg) 650 670 690 710 730 750 775 800 825 850 875 900 925 950
Traglastindex 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117
Last pro Reifen (kg) 975 1000 1030 1060 1090 1120 1150 1180 1215 1250 1285


Die angegebenen maximal zugelassenen Lasten beziehen sich auf einen Reifendruck von 2,5 bar. Liegt der Druck niedriger, sinkt dadurch auch die Tragfähigkeit. Reifen mit niedrigeren Werten können durch solche mit höheren ersetzt werden. Dies gilt jedoch nicht in umgekehrter Weise.

  • V: Der Buchstabe am Ende steht für die maximal zulässige Geschwindigkeit. Die Klassifikation V im Geschwindigkeitsindex / Speedindex erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h


Klasse J K L M N P Q R S T U H V VR W ZR Y
Km/h 100 110 120 130 140 150 160 170 180 190 200 210 240 210 270 240 300


 

  • RunFlat-Reifen sind mit so genannten Notlaufeigenschaften ausgestattet, welche im Fall einer Panne die Weiterfahrt von bis zu 300 Kilometern zulassen. Mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h kann so ohne lästigen Ersatzreifen und dessen Wechsel eine naheliegende Werkstatt aufgesucht werden. Je nach Hersteller sind derartige Reifen mit den Abkürzungen ROF, RFT, EMT, RSC, SSR, ZP, DSST, BSR oder PAX gekennzeichnet.


  • Die Abkürzungen MFS / FSL kennzeichnen Reifen, welche über eine spezielle Gummikante verfügen und so die Felge bei zu nahem Heranfahren an den Bordstein vor Schäden schützt


Lebensdauer

Selbst der Gummi des besten Reifens wird mit der Zeit spröde und porös. Um stets die optimale Sicherheit das Fahrzeuges und dessen Insassen zu gewährleisten, sollten Sommerreifen - selbst wenn sie längere Zeit nur gelagert wurden - zirka alle fünf Jahre erneuert werden. Kalenderwoche und Jahr der Herstellung können ganz einfach auf den Reifen selbst abgelesen werden. So kann das Datum für den Neukauf unkompliziert und schnell errechnet und längerfristig eingeplant werden. Eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern ist gesetzlich vorgeschrieben, doch ist dann der Schutz vor Aquaplaning 4/5 niedriger als bei Neureifen. Es empfiehlt sich daher Sommerreifen bereits bei einem Restprofil von 3 Millimetern zu erneuern.

Wechselzeitpunkt

Der beste Zeitpunkt für den Reifenwechsel ist ein viel diskutiertes Thema. Ausschlaggebend ist eigentlich die Temperatur und nicht der Zeitpunkt an sich, auch wenn die Regel „O bis O – Ostern bis Oktober“ eine recht hilfreiche Eselsbrücke ist. Ab 7° C empfiehlt es sich, die Sommerreifen aus dem Winterlager zu holen und entweder selbst oder durch einen Fachmann montieren zu lassen.

Zur Erinnerung: Seit kurzem ist es sogar gesetzlich festgelegt, dass die Autobereifung den Wetterverhältnissen angepasst werden muss, denn mit der adäquater Bereifung ist man sicherer im Straßenverkehr unterwegs.

 

 

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