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Ratgeber Standardobjektive

Wissenswertes über Standardobjektive
Ein Objektiv ist ein optisches System, das ein Abbild eines Gegenstandes erzeugt. Es besteht aus mindestens einer Linse. Ein Fotoobjektiv hat mindestens drei Linsen. Sein charakteristisches Merkmal ist die Brennweite, mit der auch der Abbildungsmaßstab bestimmt wird. Die Brennweite ist dabei der Abstand zwischen der Linse und dem Brennpunkt oder auch dem Fokus. Bündelt man das Sonnenlicht mit einer Lupe auf einem Blatt Papier, so entspricht die Brennweite also dem Abstand in Millimetern zwischen Lupe und Papier bei dem es anfängt zu kokeln, daher auch der Name. Wird bei Objektiven eine lange Brennweite verwendet, wird ein relativ kleiner Ausschnitt des Motivsgroß abgebildet. Andersrum bei einer kurzen Brennweite. Ein großer Motivausschnitt wird relativ klein dargestellt.

Die Objektivarten
Im Allgemeinen wird zwischen Standard-, Weitwinkel-, Tele-, Zoom- und Festbrennweiteobjektive unterschieden. Standardobjektive oder auch Normalobjektive verfügen über einen normalen Blickwinkel, der dem des Menschen (ca. 45 Grad) gleichzusetzen ist. Dies entspricht etwa einer Brennweite von 50mm. In der Praxis hat es sich eingebürgert Brennweiten zwischen 40mm und 60mm als normal anzusehen. Weitwinkelobjektive haben eine Brennweite von unter 40mm. Ihr Blickwinkel ist größer und so kann mit einem Weitwinkelobjektiv ein größerer Bereich abgebildet werden als vom menschlichen Auge wahrgenommen. Die dargestellten Objekte werden dadurch deutlich kleiner. Teleobjektive bilden nur einen deutlich geringeren Ausschnitt ab. Das Motiv wird dadurch größer und näher dargestellt. Die Brennweite dieser Objektive geht ab 65mm los und geht bis zu 200mm. Alles darüber fällt in den Bereich der Superteleobjektive.

Die Brennweite von Objektiven
Die gerade beschriebenen Objektive haben oft eine Festbrennweite. Vorteil ist das meist geringere Gewicht und eine größere Lichtstärke. Die Lichtstärke eines Objektivs drückt dabei die aus wie viel Licht bei kleinster Blende durch das Objektiv gelangt. Dementsprechend kann noch in dunklerer Umgebung noch besser ohne Blitz fotografiert werden. Anders die Zoomobjektive, sie haben einen Brennweitenbereich. So reicht dieser je nach Objektiv beispielsweise von 18mm bis zu 135mm oder von 70mm bis zu 200mm. Der Vorteil dieser Allrounder liegt darin, dass jeweils nur ein Objektiv mitgenommen werden muss, da es für die meisten Situation geeignet ist. Jedoch ist es in der Regel schwerer und hat eine geringere Lichtstärke und auch die Abbildungsqualität ist etwas schlechter als bei einem Standardobjektiv.

Der Käfer unter den Objektiven
Bevor die Zoomobjektive ihren Siegeszug antraten, waren die Standardobjektive der Bestseller unter den Objektiven. Millionenfach verkauft gehörten sie Jahrzehntelang zur Grundausstattung einer jeden Fotokameraausrüstung. Dadurch, dass sie meist relativ einfach aufgebaut sind mit nur 4 bis 6 Linsen, liefern sie eine extrem hohe Abbildungsqualität. Weiterhin haben sie meist eine extrem gute Lichtstärke. Und zu guter Letzt sind sie auch verhältnismäßig günstig.
Standardobjektive zeichnen sich nicht nur hinsichtlich der hohen Abbildungsqualität und der meist hervorragenden Lichtstärke aus. Weiterführend kann dadurch sehr viel mit der Blende gearbeitet werden, und das wiederum ermöglicht ein erstklassiges Spiel mit der Schärfentiefe als Gestaltungsmittel. Auch das Fotografieren bei wenig Licht macht mit einem lichtstarken Objektiv sehr viel mehr Spaß. Stimmungen können ohne Blitz sehr gut eingefangen werden. Bewertung.

Bewertung
Alles in allem ist das Standardobjektiv meist eine preisgünstige oft eine sehr hochwertige Alternative gegenüber den normalen Zoomobjektiven. Die Bilder werden durch die Einschränkung der Brennweite überlegter und die ihre Qualität steigt meist durch die besseren Eigenschaften eines Normalobjektivs. Zudem sind die Objektive meist relativ preisgünstig zu erstehen.
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