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Ratgeber Steigeisen

Wissenswertes über Steigeisen
In der Kategorie Steigeisen finden Sie alles für einen sicheren Halt im Gebirge. Zu einer soliden Grundausrüstung eines jeden Bergsteigers sollten, neben Kletterhelm oder auch Klettergurt, auch Steigeisen gehören, da es durchaus sein kann, dass Steigeisen in manchen Situationen oder auf bestimmten Terrains ein klarer Vorteil sein können. Für eine lange Klettertour ist es ratsam, mehrere unterschiedliche Steigeisen mitzuführen.

Bauweisen
Es gibt verschiedene Arten dieser Helfer. Für die extremen Touren im Eis oder auf Gletschern können starre Steigeisen verwendet werden, da die Schnee- oder Skischuhe ebenfalls eine harte Schale haben. Die Zacken unter den Steigeisen gibt es entweder in der langen Version oder in einer etwas Kürzeren. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Zacken in ausreichender Zahl vorhanden sind, circa acht bis zwölf Stück.

Wenn Sie im Vorfeld schon wissen, dass Sie keinesfalls auf Eis treffen werden und normale Bergsteigerschuhe gebrauchen werden, sollten Sie bei den Steigeisen darauf achten, dass sie aus zwei miteinander verbundenen Metallplatten bestehen, da ein Bergsteiger- oder Wanderschuh keine starre Sohle hat und dementsprechend auch das Steigeisen beweglich sein sollte, sonst leidet der Komfort.

Für die kleineren Touren empfehlen sich die Leichtsteigeisen, die nur sechs bis acht Zacken auf der Unterseite haben. Sie eignen sich ebenfalls für kleinere Gletscherüberquerungen. Die Grödel sind eine noch kleinere Variante und bestehen aus einer Metallplatte mit vier bis sechs Zacken. Diese Art des Steigeisens ist als kleine Steighilfe angesehen und nicht für Extremtouren gedacht.

Es gibt auch noch andere Steigeisen, die aber nicht für den Bergsteiger entworfen worden sind. Masteisen und Baumeisen finden beim Baumfällen Verwendung oder bei Arbeiten an Masten aus Holz. Sie bestehen aus einer Metallplatte und einem Dorn, der in das Holz getrieben werden muss.

Bindungen
Für Steigeisen gibt es zwei verschiedene Typen von Bindungen, die gängig sind. Entweder die Riemenbindung, bei der mit Hilfe von Nylonriemen die Steigeisen am Schuh befestigt werden. Die Hebelbindung ist das zweite Befestigungssystem. Der Schuh wird vorne mit einem Bügel befestigt und hat hinten einen Kipphebel.

Zusätzlich sollte eine gute Hebelbindung noch einen Fangriemen haben, mit dem das unbeabsichtigte Lösen oder Verlieren des Steigeisens vermieden werden soll. Die Hebelbindung hat den Vorteil, dass sie nicht zu einer Beeinträchtigung der Zirkulation des Blutes führt, wie es bei der Riemenbindung passieren kann.