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Ratgeber Strandspielzeug

Wissenswertes über Strandspielzeug
Das älteste bekannte Spielzeug allgemein ist die Puppe, die sich schon in der Steinzeit aus Ton gefertigt oder als Schnitzerei nachweisen lässt. Daneben wurden schon in der Steinzeit Klappern, Rasseln und Pfeifen gefunden, die jedoch zunächst hauptsächlich Gräbern beigelegt wurden, wohl um böse Geister zu vertreiben.

Heute ist Spielzeug ein fester Bestandteil in jedem Kinderzimmer und dient, neben dem Spaß am Spiel an sich, der Vorbereitung der Geschlechterrolle sowie der Sozialisation in der Gesellschaft.

Und so dauerte es auch nicht lange bis Spielzeug seinen Einzug am Strand fand. Heute findet Strandspielzeug unter Kindern sowie auch Erwachsenen gleichermaßen seine Anhänger.

Sandburgen bauen
Als beliebteste und wohl auch älteste Strandbeschäftigung ist wohl das Sandburgen bauen zu erwähnen. Schon im alten Ägypten als Modell für die Pyramiden genutzt, wurden Sandburgen in Deutschland bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem gebaut, um sein Territorium am Strand klar abzugrenzen.
Heute finden sogar Sandskulpturen-Wettbewerbe in der ganzen Welt statt. Bekannte deutsche Sandskulpturenparks und –festivals sind u.a. das alljährlich stattfindende Sandsation in Berlin oder das Sandfestival Ruhr. In Travemünde fand von 2002 bis 2007 die Sand World statt.

Aber auch bei Kindern steht das Bauen von Sandburgen mit Schaufel, Eimer und Sandformen sowie Gießkanne weiter hoch im Kurs. Während Eltern sich auf Ihren Strandlaken ausruhen und entspannen, beschäftigen sich die Kinder allein mit Ihrem Strandspielzeug. Die von Kindern errichteten Burgen werden meist Kleckerburg genannt, da die Kinder nassen Sand aufeinander türmen, bis eine komplette Burg, oft inklusive einer Wasserleitung zum Meer, entsteht.

Wasserpistolen und Wasserbomben
Neben Schaufel, Eimer und Sandformen sind auch die Wasserpistolen und Wasserbomben vom Strand sowie auch aus dem Garten und von Kindergeburtstagen nicht mehr weg zu denken. Neben der Form von Handfeuerwaffen haben sich in den letzten Jahren auch viele andere Formen, z.B. Tiere, ein Quietscheentchen als Wasserspritzer oder aber auch Trendfiguren wie u.a. die Wilden Kerle? etabliert.

Seit den 1990ern sind, vor allem bei etwas älteren Kindern, Super Soaker, sehr beliebt. Die Super Soaker zeichnen sich durch Tanks von mehreren Litern und eine hohe Reichweite aus.
Neben den Wasserpistolen erfreuen sich vor allem Wasserbomben großer Beliebtheit. Wasserbomben sind mit Wasser gefüllte Luftballons, die beim Aufprall zerplatzen.
Neben der Freude am Fang- und Kriegsspiel bieten die Wasserpistolen sowie Wasserbomben eine nette Abkühlung an heißen Sommertagen.

Ballspiele
Ebenfalls von Stränden nicht mehr weg zu denken und bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt, sind Ballspiele am Strand.

Darunter fallen bei Kindern neben dem Klettballspiel, das sich vor allem auch an stürmischeren Tagen eignet, Federball und auch Wasserball.
Bei den Erwachsenen haben sich Beachvolleyball und Beachsoccer durchgesetzt.

Beachvolleyball hat sich in den 1920er Jahren in den USA als Funsportart aus dem Volleyball entwickelt und wird seit 1994 bei den Olympischen Spielen und seit 1997 bei Weltmeisterschaften ausgetragen. Allein in Deutschland gibt es mehr als 800 Beachvolleyball-Anlagen, die nicht mehr nur auf Strände beschränkt sind.
Beachsoccer wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts von europäischen Seeleuten an brasilianischen Stränden gespielt. Dort fanden 1957 auch die ersten Beachsoccer - Turniere statt.