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Ratgeber Pullover

Pullover
Auch umgangssprachlich Pulli genannt, ist dieses Kleidungsstück vor allem im Winter sehr beliebt. Das Wort hat seinen Ursprung im Englischen und ist zusammen gesetzt aus den Worten 'pull' und 'over' und heisst so viel wie überziehen, da das Kleidungsstück meist über den Kopf gestreift werden muss. Wie bei fast allen modernen Kleidungsstücken haben sich verschiedenste Varianten in Form, Muster, Verarbeitung und Schnitt entwickelt. Vor der Entwicklung der maschinell und industriell hergestellten Pullover, wurde das beliebte und warme Kleidungsstück gestrickt. Heutzutage findet man selbst gestrickte Pullis nur noch sehr selten, dafür ist allerdings der maschinell hergestellte Strickpullover noch immer sehr beliebt. Die bekanntesten Varianten sind hierbei sicher der 'Norwegerpulli', der ursprünglich entgegen des heute geläufigen Namens seine Herkunft in Island, den Färöer und den Shetlandinseln hat und das Aranmuster, das seinen Weg von den irischen Araninseln und auch aus Irland selbst in die weite Welt gefunden hat. Diese Strickpullover mit den kennzeichnenden Zöpfen, Noppen und Rhomben, die plastische gestrickt in den Pullover eingearbeitet sind, dienten früher zur Kennzeichnung der Familie und Sippe, hatten aber auch den praktischen Vorteil sehr wetterfest und windundurchlässig zu sein.
Lange Zeit war der Pulli ein rein praktisches Kleidungsstück der ärmeren Bevölkerung und galt als unvereinbar mit seriöser und modischer Kleidung. Erst im 20sten Jahrhundert konnte sich das Kleidungsstück in der Gesellschaft etablieren, zunächst im Sport und in den 30er Jahren als Oberteil des beliebten 'Twinsets' für Damen.
Als in den 70ern und 80ern die Öko- und Alternativbewegung aufkam, wurde der Strickpullover aus Naturmaterialien wie Biowolle wieder neu entdeckt. Ein Markenzeichen dieser Bewegung war über lange Zeit der freiwillige Verzicht auf Bequemlichkeit und modische Optik zu Gunsten natürlicher Materialien, somit waren die damals produzierten Pullover optisch absichtlich nicht seriös oder etabliert gestaltet, um ein Zeichen zu setzen. Dieses Ökoimage haftet gerade Norwegerpullis heute noch an.
In anderen sozialen Gruppen waren damals glatt gestrickte Pullis aus feinen und edlen Materialien wie Kaschmirwolle angesagt, die bald auch von namhaften Modeherstellern wie Lacoste hergestellt wurden. Ebenfalls setzte sich das so genannte Sweatshirt mehr und mehr in der Mode der Jugend durch. Von Ideologie und Sozialverhalten her zwar sehr unterschiedlich sind Sweatshirts bis heute beliebt bei Skatern und Boardern, in der Hip-Hop Szene aber auch bei Hooligans und Autonomen. Besonders attraktiv ist der Pullover mit Kapuze dadurch, dass er durch seine glatte Oberfläche die Möglichkeit und Plattform für den Aufdruck von Slogans, Grafiken und Parolen bietet, die weitläufig zum Ausdruck der Zugehörigkeit einer bestimmten Gruppe genutzt wird.
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