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Produktkatalog TV & Foto

TV & Foto - Wissen, Tipps & Infos

Wissenswertes über TV und Foto
Während sich TV sehr komplex mit dem ganzen Prozess von der Bildaufnahme über die Übertragung bis hin zur nahezu zeitgleichen Wiedergabe des bewegten Bildes beschäftigt, beansprucht die Fotografie den Raum des stehenden Bildes in aber mindestens genauso vielschichtiger Weise. Ihr Begriff ist aus dem Griechischen herzuleiten. „Photos“ bedeutet Licht und „graphein“ zeichnen, malen. Die Buchstaben TV sind bekannter Weise die Abkürzung für TeleVision -FernSehen - ein griechisch-lateinisches Kunstwort.

Die Entstehung des TV
Geschichtlich begegnen wir den ersten Schritten der Bildübertragung im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Kurz nach experimentierten von Paul Nipkow gelang Ferdinand Braun die Entwicklung der Kathodenstrahlröhre, die uns heute als Braunsche Röhre bekannt ist.
In den zwanziger Jahren konnten auf Basis der Braunschen Röhre erste Bilder über mehrere Kilometer übertragen werden. Zu dieser Zeit liefen viele Entwicklungen und Schritte parallel. 1928 stellte August Karolus auf der Deutschen Funkausstellung in Berlin seinen Fernseher mit einer Bildschirmauflösung von 10000 Bildpunkten bei einer Größe von 8x10cm vor. Gesellschaftliche Umstände wie die Weltwirtschaftskrise, hohe Preise und schlechte Qualität verzögerten den Fernsehboom.

Bis zum Farbfernsehen
Bis Mitte der dreißiger Jahre waren sämtliche Länder in die Entwicklung des Fernsehens eingestiegen, während des zweiten Weltkriegs kamen diese allerdings teilweise zum Erliegen. Weltweit ohne Standard in Zeilen und Bildern pro Sekunde hatte Deutschland mit den meisten Nachbarländern 1965 endlich auf die noch immer gängigen 525 Zeilen bei 30 Vollbildern pro Sekunde umgerüstet. Das Fernsehen begann mit Hörfunk und Kino zu konkurrieren.
1963 gründet sich zur ARD das ZDF, außerdem entstehen die regionalen, dritten Programme. 1967 verbreitete Willy Brand mit dem symbolischen Drücken des roten Knopfes in der Bundesrepublik Deutschland das Farbfernsehen. Die DDR nutzte das Ereignis des 20. Jahrestages 1969 als festlichen Auftakt des Farbfernsehens.

Das Fernsehen heute
Heute haben rund 95% aller deutschen Haushalte mindestens ein Fernsehgerät. Es gehört zum Alltag aller Altersgruppen und Schichten, bietet sogar Struktur und Orientierung. So wie das Fernsehen einst die Besucher aus den Kinos fernhielt, vermag es ihm allerdings heute mit dem Computer und Internet selbst ergehen und so schließt man trotz großer Verbreitung nicht aus, dass auch das Fernsehprogramm seinen zukünftigen Vertriebsweg über das Internet findet.

Über den Beginn der Fotografie
Die Geschichte der Fotographie reicht äußerst weit zurück. Beginnend sei hier die Camera obscura erwähnt. Die heißt aus dem Lateinischen übersetzt: Dunkle Kammer. Sie ist seit dem 11 Jahrhundert bekannt als ein geschlossener, dunkler Raum, mit einem winzigen Loch, durch das die von draußen hereinfallenden Lichtstrahlen auf die Innenseite des Raumes ein auf dem Kopf stehendes, seitenverkehrtes Bild projizieren. Früher nutzten Maler diese Möglichkeit um realistisch abzuzeichnen. Später war man soweit, das Papier durch lichtempfindlich beschichtete Platten zu ersetzen und das entstandene Bild im Anschluss zu fixieren. Das kleine Loch ergänzte man durch eine Linse, die Helligkeit und Schärfe erzeugte. Erste Fotografien in dieser Art sind seit 1826 bekannt.

Die Entwicklung der Fotografie bis heute
In dieser Zeit waren die Kameras sehr unhandlich. Erst 1924 gab es den ersten Rollfilm, der bei einer Breite von 35mm dem noch heute verwendeten Kleinbildfilm entsprach. Stetig wurden die einzelnen Faktoren der Fotografie optimiert, die Objektive wurden lichtstärker, das Papier wahlweise empfindlicher, die Kameras mobiler, selbst die komplizierte Filmentwicklung im Labor übernimmt heute eine Maschine.

Wichtiges Zubehör
Vor allem Objektive benötigt jeder Fotograf. Es handelte sich dabei um die ersten Fernrohre. Heute sind Objektive wesentlich komplizierter aufgebaut in einem Linsensystem, das zur Steigerung der Bildqualität, Verbesserung der Lichtstärke und nach Möglichkeit auch zur bestmöglichen Verringerung des Streulichtes sorgen sollte.
Zweck eines Stativs ist die sorgfältige Stabilisierung und fixe Ausrichtung der Kamera. Je nach Art und Weise, lassen sich zudem besondere Perspektiven einnehmen und festigen. Beim Einsatz langer Brennweiten ist das Risiko des Verwackelns durch das Stativ geringer, genauso bei schlechten Lichtverhältnissen und daraus resultierender langer Belichtungszeit.

Was wird aus der analogen Fotografie
Heute nimmt der Anteil digitaler Fotoapparate noch immer gewaltig zu und verdrängt die Analogen. Selbst im professionellen Filmbereich und der Werbung, die bis vor kurzem noch von Filmmaterial bestimmt waren, steigt die Anzahl der digitalen Kameras. Der Aufwand scheint geringer und weniger kompliziert, aber jede Form dieser Fotografie hat ihre Vor- und Nachteile.

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