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Ratgeber Tampon

Wissenswertes über Tampons
Tampons oder auch o.b. genannt, dienen während der Menstruation der Damenhygiene. o.b. steht dabei für ohne Binde und Tampon ist französisch für Watte- oder Mullbausch. Darin besteht auch der Vorteil gegenüber Damenbinden. Sie werden in die Scheide eingeführt und erscheinen dadurch hygienischer. Zudem ermöglichen sie während der Menstruation ein fast uneingeschränktes Lebensgefühl. Die einzelnen Produkte unterscheiden sich nach verwendeten Materialien und Größen. So gibt es beispielsweise Tampons für die leichten, normalen und starken Tage?.

Erfolgsgeschichte von Tampons
Der Tampon ist in Deutschland seit 1950 auf dem Markt. Erfunden wurde das Produkt von der Frauenärztin Judith Esser, die gemeinsam mit einem Forschungsteam das Produkt als Zukunft der Damenhygiene auf den Markt brachte. Mittlerweile schwören fast 70 % der Frauen auf den Tampon und das nicht nur in Deutschland. Doch das Funktionsprinzip eines Tampons war keineswegs neu. Bereits die alten Ägypter und Griechen verwendeten verschiedenste Materialen, um ähnliche Hygieneartikel herzustellen.

So verwendeten die Ägypter beispielsweise Papyrus, um Einwegtampons herzustellen. Die Griechen hingegen umwickelten Holzstückchen mit Stoff. Anderenorts wurden auch Papier, Pflanzenfasern oder Baumwolle verwendet. Zunächst verbreitete sich die Herstellung aus Baumwolle und wurde im Laufe der Zeit durch noch saugfähigere Viskose ersetzt. Mittlerweile gibt es sogar probiotische Tampons, die nicht nur während der Menstruation das Blut aufsaugen, sondern im Anschluss den ph-Wert der Scheidenflora wieder herstellen.