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Ratgeber Tamponade

Wissenswertes über Tamponade
Tamponaden sind Tupfern ganz ähnlich. Der große Unterschied ist, dass diese nicht als Ballen, sondern meist als Zylinder geformt sind. Damit wird erreicht, dass hinter einer relativ geringen Oberfläche ein großes Volumen vorhanden ist. Durch dieses große Volumen ist die enorme Saugfähigkeit der Tamponade gegeben. Außerdem wird der Begriff Tamponade in der Medizin noch anderweitig verwendet. So findet man ihn auch als das Auffüllen eines Hohlraumes oder einer Öffnung, die künstlich oder natürlich ist.

Aufbau und Einsatzgebiete von Tamponaden
Tamponaden entsprechen im Aufbau in der Regel einem normalen Tampon, wobei diese an einer Seite abgerundet sind. Tamponaden sind meist Mullbausche, die unter hohem Druck in eine Form gepresst wurden und hauptsächlich in der Medizin verwendet werden. In seltenen Fällen handelt es sich auch um gepresste Watte. Die Medizin setzt diese meist zum Aufnehmen von Flüssigkeiten ein. Dabei sind Speichel und Blut die häufigsten Flüssigkeiten. Aber auch das Stillen einer Blutung oder die Verabreichung von Arzneimitteln wird mit Hilfe der gepressten Mullbausche realisiert. Am häufigsten ist jedoch die Verwendung der Tamponade als Hygieneartikel und wird zur Aufnahme der Regelblutung bei Frauen verwendet.

Unterscheidung bei Tamponaden
In Europa haben sich verschiedene Hersteller zusammengeschlossen und eine europäische Richtlinie verfasst, die die Saugfähigkeit von Tamponaden und Tampons zum Thema hat. So ist diese in sechs Grade eingeteilt die von eins, wenig Saugkraft, bis zu sechs, hohe Saugkraft, geht. Um die Unterscheidung sichtbar zu machen, wird bei Tampons eine Tröpfchenskala aufgedruckt. Bei Tamponaden ist die maximale Saugmenge auf der Verpackung in Milliliter angegeben.