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Ratgeber Tennisball

Wissenswertes über Tennisbälle
Tennis gehört nach dem Fußball und neben dem Handball und der Leichtathletik zu den beliebtesten Sportarten in Deutschland. Tennis hat allerdings immer den Ruf, eine sehr teure und elitäre Sportart zu sein, diese Auffassung st jedoch längst überholt und Tennis zu einem echten Breitensport geworden.

Die Erstausstattung
So braucht man im Vergleich zum Golf, Reiten oder anderen Sportarten lediglich den Tennisschläger und theoretisch sogar nur einen Tennisball und eventuell Tennisschuhe. Und auch Tennisunterricht ist schon zu erschwinglichen Preisen in einem Sportverein zu bekommen.

Der Tennisball nach der ITF
Beim Tennis wird der Tennisball mit dem Tennisschläger gespielt. Die International Tennis Federation? – die ITF – legt die Beschaffenheit eines Tennisballs in den Tennisregeln fest. Nach diesen muss die Hülle des Tennisballs gleichmäßig und nahtlos sowie weiß oder gelb sein, eine Masse von mehr als 56,7 und weniger als 58,5 g aufweisen, einen Durchmesser von mehr als 6,35 cm und weniger als 6,67 cm haben und eine Sprunghöhe von mehr als 134,62 cm und weniger als 147,32 cm aufweisen, wenn er aus einer Höhe von 254 cm auf eine ebene, harte Fläche fallen gelassen wird.

Herstellung und Aufbau eines Tennisballs
Der Tennisball ist von einer dicht verwobenen und strapazierfähigen Filzschicht umgeben, die aus einem Gemisch aus Schafswolle und Nylon besteht, das zu einem Garn gesponnen und anschließend mit einem Baumwollfaden verwoben wird. Die Fasern werden im Anschluss an die Imprägnierung gekürzt, wodurch Filz entsteht und unter Zugspannung getrocknet, wodurch die gewünschte Festigkeit entsteht. Pro Ball werden zwei hundeknochengroße Stücke aus dem Filz herausgeschnitten und auf die Gummiblase des Balls geklebt.

Der Ballkern
Die Gummiblase stellt den Ballkern dar. Die Gummiblase besteht aus Naturgummi mit verschiedenen Chemikalien wie Magnesiumkarbonat und Tonerde. Die Blase setzt sich aus zwei Halbschalen zusammen, die entweder unter Überdruck oder unter Normaldruck zusammengefügt werden. Je nach Verfahren werden die Tennisbälle als Druckbälle? oder auch drucklose Bälle? bezeichnet.

Druckbälle
Druckbälle zeichnen sich durch bessere Sprungeigenschaften aus, verlieren allerdings mit der Zeit an Druck, wodurch die Sprungeigenschaften abnehmen. Um diesem vorzubeugen, werden die Druck-Tennisbälle in einer Dose aufbewahrt, in der der gleiche Druck herrscht wie innerhalb des Tennisballes.

Drucklose Tennisbälle
Bei den drucklosen Tennisbällen werden die beiden Gummihälften einfach zusammengesteckt, sodass sich normale Luft? in dem Ball befindet und die Sprungeigenschaften allein durch die Gummidichte gewährleistet werden. Drucklose Bälle halten sich daher wesentlich länger als die Druckbälle und lediglich der Filz nutzt sich ab.

Im Profisport und bei Turnieren werden Druckbälle benutzt, da die drucklosen Bälle schon nach wenigen Spielen ihre Eigenschaften ändern.