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Ratgeber Tenorsaxophone

Wissenswertes über Tenorsaxophone
Das Saxophon gehört zu der Familie der Holzblasinstrumente und nicht, wie der Korpus vermuten lässt, zu den Blechblasinstrumenten. Die Gruppierung erfolgt dadurch, dass der erzeugte Ton des Saxophons durch ein schwingendes Rohrblatt entsteht. Das Tenorsaxophon ist in der mitteltiefen Lage und in B gestimmt. Besonders in der Jazzmusik wird gerne zu den Tönen des Tenorsaxophones gejammt. Aber auch in Orchestern oder Marschkapellen kommt das Tenorsaxophon zum Einsatz. Anstatt zarten und süßlichen Tönen wurde das Tenorsaxophon rauer und heiser gespielt, was von Coleman Hawkins eingeführt wurde. Seitdem ist das Tenorsaxophon, neben dem Altsaxophon, das beliebteste. Es hört sich tiefer an, als das Altsaxophon und das Mundstück und die Ligatur sind etwas größer. Man kann es leicht an der Krümmung, kurz hinter dem Mundstück, erkennen.

Geschichte des Tenorsaxophones
Das Tenorsaxophon ist eines der vierzehn Instrumente aus einer Familie, die 1846 von Adolphe Sax patentiert wurde. Adolphe Sax ist ein belgischer Instrumentenbauer und Musiker. Als Grundidee für das Saxophon gelten die Klarinette, die Flöte sowie die Oboe und sollte vom Ton her die Lücke zwischen Klarinette und Blechblasinstrumenten füllen, da es derzeit keine tief klingenden Holzblasinstrumente gab, die gut klangen. Das Saxophon wurde zunächst vornehmlich in Militärkapellen verwendet, bis es durch den Jazz in die populäre Musik einzog.

Aufbau
Das Tenorsaxophon hat, wie alle Saxophone, einen Körper aus dünnem Blech. Die Öffnung ist der einer Glocke ähnlich und der schmale Kopf ist mit einem Mundstück verbunden, das dem der Klarinette ähnlich ist. Da das Mundstück und der Korpus des Tenorsaxophones etwas größer sind, benötigt man auch mehr Lungenvolumen, um das Instrument spielen zu können. Dafür muss die Mund- und Lippenmuskulatur nicht ganz so stark ausgeprägt sein, wie bei kleineren Saxophonen. Die Tonerzeugung erfolgt durch die Tonlöcher, die mit Metallklappen abgedeckt sind. Wenn man das Saxophon spielt, wird das Rohrblatt in Schwingungen versetzt und ein Ton entsteht. Durch das Öffnen und Schließen der Tonlöcher können die produzierten Töne verändert werden.