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Ratgeber Thrombosestrümpfe

Wissenswertes über Thrombosestrümpfe
Thrombosestrümpfe werden zur Vorbeugung gegen Thrombose verwendet. Diese ist eine Gefäßerkrankung, bei welcher sich ein Blutgerinnsel innerhalb eines Gefäßes bildet. Thrombosen können in allen Gefäßen auftreten, dennoch wird umgangssprachlich zumeist die Thrombose der Venen (Phlebothrombose), insbesondere der tiefen Beinvenen gemeint. Dagegen treten arterielle Thrombosen deutlich seltener auf.

Erscheinungsformen von Thrombosen
Je nach Ausdehnung und Lage der Thrombose können die Symptome sehr unterschiedlich und zum Teil sehr schwach sein. Teilweise werden Thrombosen von den Betroffenen gar nicht erkannt. Dabei ist besonders kritisch, dass selbst eine schwere und im späteren Verlauf zu einer Lungenembolie führende Thrombose fast symptomfrei verlaufen und entsprechend unentdeckt bleiben kann. Typisch sind jedoch Schwellung sowie Wärmegefühle an dem betroffenen Körperteil, gespannte und gerötete Haut mit eventueller Blaufärbung und Spannungsgefühl sowie Schmerzen in Fuß, Kniekehle und Wade.

Risikofaktoren von Thrombose
Die besonderen Risikofaktoren von Thrombosen sind weit bekannt, sodass auch schwache Symptome in Kombination mit folgenden Auffälligkeiten den Betroffenen bereits aufmerksam machen sollten: Einnahme von Empfängnisverhütungspräparaten (besonders in Kombination mit Rauchen), Übergewicht, Flüssigkeitsmangel, Krebserkrankungen, Thrombosen in der Vergangenheit, Verletzung der Blutgefäße durch intravenösen Drogengebrauch.

Therapie und Nachsorge durch Thrombosestrümpfe
Um den Thrombus am Lösen und dadurch eine Lungenembolie zu verhindern, können die Beine des Betroffenen mit Kompressionsverbänden eingewickelt und mit einen speziellen Kompressionsthrombosestrumpf gestützt werden. Durch die andauernde Kompression des betroffenen Körperteils durch Thrombosestrümpfe oder Thrombosestrumpfhosen soll der Flüssigkeitsdruck im Gewebe und damit die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht werden. Diese Ruhigstellung der Beine als Therapie ist besonders umstritten, da das nicht-mobil sein als ein Auslöser für die Thrombose gilt.