Nach oben
zurücksetzen
Sortiert nach: Beliebtheit

 

Anzeige je Seite:


Ratgeber Tischtennisschläger

Wissenswertes über Tischtennisschläger
Vom Einsteigermodell bis zur Profiausführung finden Sie hier Ihren Wunschschläger. Je nach dem, auf welchem Stand Sie sich befinden, wobei die hochwertigeren Tischtennisschläger auch dem Ungeübten etwas mehr Spielkontrolle bieten können. Aber für die Wahl des individuellen, richtigen Schlägers hilft nur ausprobieren, da jede Hand andere Anforderungen an der Tischtennisplatte fordert.

Schlägerholz
Bei Tischtennisschlägern verhält es sich sehr ähnlich wie bei den Tennisschlägern. Es spielen bei der Wahl des richtigen Spielgeräts mehrere Eigenschaften eine Rolle. Die Wahl des Holzes kann schon die Spielfähigkeit erweitern oder beeinträchtigen. Harte Hölzer werden von angriffslustigen Spielern eher gewählt, da diese ein temporeicheres Spiel zulassen. Die weicheren Hölzer verlangsamen die Schläge, wodurch sie von Defensivspielern eher zum Einsatz gebracht werden sollten.
Aktuell stellt ein Spieler die Holzarten für seine persönlichen Bedürfnisse selber zusammen. So werden viele Holzarten in sehr dünnen Schichten verarbeitet und auch harte und weiche Hölzer gleichzeitig, um hohe Geschwindigkeiten und großes Ballgefühl zu haben.

Griff
Auch hier haben Sie die Qual der Wahl. Der geübte Spieler weiß, welche Möglichkeiten sich ihm bei einer bestimmten Griffform geben. Für Einsteiger gestaltet sich dies eventuell etwas schwieriger. Der gerade Schlägergriff eignet sich vor allem für die eher defensiveren Spieler, da hier eine rasche Drehung der Spielflächen Vor- und Rückhand ermöglicht wird und generell eine größere Variation ins Spiel eingebracht werden kann.

Für die Spieler, die eher den Angriff oder die aggressivere Speilweise bevorzugen, haben sich die drei anderen Formen, anatomisch, konisch und konkav, als vorteilhaft erwiesen. Hier wird eine weniger ermüdende Handhaltung gewährt, da sich das Griffende einfacher halten lässt. Außerdem sollte sich, aufgrund des niedrigeren Rutschverhaltens, ein unlackierter Griff zugelegt werden. Zusätzlich wird hier der Schweiß besser absorbiert.

Beläge
Bei den Belägen verhält es sich ähnlich. Hier gibt es auch ein sehr breites Spektrum, welches zur Verfügung steht. Die Grundregel ist, dass eine Seite schwarz und die andere rot sein muss, wobei nicht zwingend ist, dass beide Seiten einen Belag vorweisen. Wird nur eine Seite zum Schlagen benutzt, darf die andere auch ohne sein, muss dann aber in der entsprechenden Farbe gefärbt werden.

Außenliegende kurze Noppen sind für Effetschläge weniger anfällig und bieten daher aber auch weniger eigenen Effet. Der Vorteil aber ist, dass sie sehr hohe Geschwindigkeiten des Tischtennisballs zulassen und somit beim schnellen Spiel zu empfehlen sind. Die langen Noppen reagieren auf Spins auch eher unempfindlich, können aber durch ihre Griffigkeit, die sehr variabel gehalten ist, vielseitiger eingesetzt werden, also zum Abwehrspiel, aber auch zum Kontern.

Die Noppen können auch innen liegen, sodass sich außen eine eben Fläche zum Spielen ergibt. Hierbei ist zu unterscheiden, zwischen sehr schnellen Belägen, die weniger Griffigkeit an den Tag legen und den extrem griffigen, dadurch aber sehr langsamen, Belägen. Jene ermöglichen ein sehr spinreiches Spiel. Nicht zu unterschätzen sind allerdings auch die Noppengröße, Noppenbreite und die Schwammunterlagen, die zwischen Holz und Belag geklebt wird. Jede Änderung dieser Faktoren bietet eine andere Spielanlage. Heutzutage gibt es Spieler, die komplett unterschiedliche Beläge bei ihrem Schläger verwenden, um noch mehr Variabilität in ihr Spiel zu bringen.