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Ratgeber Tuben

Wissenswertes über Tuben
Die Tuba ist die Königin der Blechblasinstrumente! Sie verfügt über sechs Ventile und aufgrund ihrer weiten Mensur und der entsprechend stark konisch verlaufenden Bohrung gehört sie zu der Familie der Bügelhörner. Von allen gängigen Blechblasinstrumenten ist die Tuba die tiefste und erreicht den größten Tonumfang mit mehr als vier Oktaven. Besonders oft finden Tuben in Orchestern Anwendung. Viele denken, die Tuba sei ein schweres und unbeholfenes Instrument, doch das hängt stark von dem Spieler der Tuba ab. Die Tuba kann auch dynamisch klingen und als Soloinstrument dienen.

Geschichtliches
Als Tuba wurden im Römischen Reich Blasinstrumente bezeichnet, die aus Messing oder Bronze waren. Sie sah etwas anders aus als heutzutage und ähnelte eher einer Fanfare. 1835 wurden die ersten Tuben mit Ventiltechnik erfunden und im gleichen Jahr erhielten Wilhelm Wieprecht und Carl Wilhelm Moritz ein Patent auf eine Basstuba in F gestimmt mit fünf Ventilen. Die Vorgänger der Tuba wurden schnell ersetzt, da die Tuba wohlklingender und präziser war. Im Bereich des Jazz wurde die Tuba bis ca. 1925 verwendet, bis sie vom Kontrabass ersetzt wurde.

Formen
Tuben sind in zahlreichen Ausführungen und Bauformen erhältlich. Die Basstuba ist die verbreitetste Bauweise in E oder F und hat ungefähr die gleiche Lage wie ein Kontrabass. Auch die Kontrabasstuba ist eine gängige Bauweise und in B oder C die größte und tiefste ihrer Art. Eine Kombination aus Basstuba und Kontrabasstuba ist die Doppeltuba in B/F oder C/F. Oft in Blaskapellen verwendet wird das Helikon in Es. Das Helikon kann eine Bass- oder Kontrabasstuba sein und wird um den Oberkörper liegend gespielt. Es hat eine kreisrunde Form und einen großen sonoren Klang. Eine Abwandlung des Helikons ist das Sousaphon. Dieses wird oft als Show-Instrument in der Marschmusik verwendet und hat einen großen nach vorne gebogenen Trichter. Die Subkontrabasstuba ist noch eine Oktave tiefer als die Kontrabasstuba in B. Zum Teil produziert dieses Instrument Töne, die unterhalb der Hörgrenze liegen. Subkontrabasstuben sind jedoch sehr selten und werden fast ausschließlich augrund von Einzelaufträgen gebaut.