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Ratgeber Tuch

Tuch

Beliebtes Accessoire
Ein Tuch – ursprünglich schlicht Bezeichnung für gewalkten Webstoff aus Materialien wie Seide, Baumwolle oder Leinen, aus denen schließlich Kleidung jedweder Art gefertigt wurde – hat sich im Laufe der Zeit zu einem sowohl äußerst praktischen als auch hinsichtlich des Betonens der sonstigen Bekleidung besonders populären Accessoire entwickelt. Kratzt es im Hals, ist ein Seidentuch eine angenehme und leichte Variante gegenüber dem Schal und kann rund um die Uhr getragen werden. Doch auch ohne medizinische Konditionen wird das Tuch sowohl im Alltag, als auch beim abendlichen Ausgehen äußerst gerne aus dem Schrank genommen und umgebunden – das vielseitige Mode Utensil gibt zusätzlichen Pfiff und kann je nach Wunsch der Trägerin einen sportlichen oder eleganten, lässigen oder auch klassischen look verleihen. Doch auch Herren nutzen Tücher inzwischen nicht mehr einzig in Form eines Gehrocks, als Krawatte oder Einstecktuch in der Brusttasche der Jacke, denn für das männliche Geschlecht bietet sich ebenfalls ein Spektrum an Einsatz-Spielarten. Und für die ganz Kleinen sind Tragetücher, Wickeltücher oder einfach ein gemütliches Tuch als Unterlage beim Schlafen in Babybett oder Kindersitz einfach himmlisch bequem.

Tragevarianten
Tücher an sich bewirken demnach nicht nur durch ihre Bandbreite an Formen, Farben und Mustern bereits angenehme Tragegefühle sowie anerkennende Blicke in der Öffentlichkeit, sondern können durch originelle Gebrauchsarten noch zusätzlich aufgepeppt werden. Je nach Größe – hier reicht die Spannbreite von einigen Zentimetern bis zu meterlangen Stoffen, aus denen z.B ein Pareo gewunden oder ein Pashmina umgelegt wird – als auch Materialien, finden sich beim Tuch neben den traditionellen und klassischen Bindeweisen zahlreiche andere Methoden zur Verwendung dieses Accessoires. Von einem Kopftuch aus Polyester als zusätzlicher Schmuck zur Frisur über Tücher, die beim Abendkleid den schweren Gürtel ersetzen und locker um die Taille gebunden werden bis zum Tuch, das schlicht um den Henkel der Abendtasche geschlungen wird. Und sollte man sich plötzlich dazu entscheiden, doch lieber auf den Einsatz des umgebundenen Tuches zu verzichten, so gestaltet sich dies äußerst unproblematisch: einmal zusammengefaltet, passt so gut wie jedes Tuch in die jeweils mitgebrachte Tasche.

Das indische Tuch
Nicht zum Nachahmen empfohlen ist hingegen der Gebrauch eines Tuches zum Erwürgen unliebsamer Mitmenschen – so wie in Edgar Wallaces berühmtem Kriminalroman, in welchem ein Halstuch-Mörder seine Opfer auf einem düsteren Schloss im Wohnzimmer oder düsteren Gang stets mittels eines indischen Seidentuches stranguliert. Sollten Ihnen allerdings selbst weitere Anwendungsmöglichkeiten nicht auf Anhieb einfallen oder Sie zusätzliche Informationen über das Tuch an sich und seinen Einsatz auch als Segeltuch, Taschentuch, Wandtuch oder Reinigungstuch erfahren wollen, so lohnt sich eine Reise nach Neumünster – in das ortsansässige Tuch und Technik Textilmuseum!