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Ratgeber Tupfer

Wissenswertes über Tupfer
Tupfer gehören zu den Operationsbestecken und sind saugfähige Stoffe, die Flüssigkeiten, wie beispielsweise Blut, schnell aufsaugen können, um diese zu entfernen. Dabei ist es wichtig, dass diese auch Verunreinigungen beseitigen können, um verschmutzte Wunden schnell und effektiv reinigen zu können. Darüber hinaus ist die Produktion von sterilen Tupfern für den medizinischen Bereich sehr aufwendig.

Herstellung von Tupfern
Die Anwendungsbereiche und die vorgegebenen Eigenschaften von Tupfern sind sehr umfangreich. Dementsprechend aufwendig ist die Produktion dieser kleinen saugfähigen Ballen aus Stoff. So sind die geforderten Eigenschaften eines Tupfers neben Sterilität auch noch Saugfähigkeit und Hypoallergenität. Außerdem dürfen Tupfer keine Fasern verlieren, was mit der atraumatischen Oberfläche erreicht wird. So werden Baumwollfasern geschlichtet und anschließend zu einem Netz verwoben. Danach wird aus kleinen Teilen des Netzes ein Ballen geformt und mit zusätzlichen Fäden gebunden. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Tupfer keine Fasern verliert. Zum Schluss wird ein kleines Metallband eingebunden, der die Tupfer radilogisch markiert und sterilisiert.

Verlust von Tupfern während einer Operation
Schon häufig ist in der Presse darüber berichtet worden, dass Tupfer bei einer Operation im Körper des Patienten verblieben sind. Obwohl das gesamte Operationsbesteck anschließend gezählt wird, kommt es immer mal wieder vor. Aus diesem Grund wurde eine Vorschrift erlassen, die dafür sorgt, dass vergessene Tupfer mittels Röntgengeräten oder Computertomographen aufgespürt werden können. Dieses wird durch zwei der letzten Schritte bei der Herstellung von Tupfern erreicht. Zum einen durch das Einweben eines kleinen Metallbandes und zum anderen durch das Markieren mit einem radiologischen Stoff.