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Ratgeber Untersuchungshandschuhe

Wissenswertes über Untersuchungshandschuhe
Untersuchungshandschuhe gehören zu der Gruppe der Einweg- oder Einmalhandschuhe. Die am häufigsten verwendeten Materialien bei Untersuchungshandschuhen sind Latex, Nitril und Vinyl. Die unterschiedlichen Materialien werden je nach Einsatzgebiet ausgewählt. Zusätzlich werden Handschuhe unterschieden, die entweder steril und im Paar verpackt sind oder unsterile Einmalhandschuhe, die meist in 100er Paketen vertrieben werden.

Einsatzgebiete von Untersuchungshandschuhen
Im Gesundheitswesen werden Untersuchungshandschuhe eingesetzt, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion so gering wie möglich zu halten. In Laboren in denen biotechnologische Arbeiten durchgeführt werden oder auch in Chemielaboratorien kommen meist Latex- oder Nitrilhandschuhe zum Einsatz. Hierbei wird jedoch zusätzlich noch unterschieden, dass in manchen Laboren säure- und basenbeständige Handschuhe verwendet werden müssen. Aber auch in anderen Bereichen, wie bei Tätowierern oder in Friseursalons nutzen die Angestellten Einmalhandschuhe.

Verwendete Materialien bei Untersuchungshandschuhen
Die einzelnen Materialien haben alle ihre Vor- und Nachteile. So kann der häufige Einsatz von Latexhandschuhen zu Allergien führen, da die Handschuhe zum Teil zusätzlich gepudert sind, um das Anziehen zu erleichtern. Allerdings sind auch Vinylhandschuhe nicht problemlos verwendbar. Diese enthalten potentiell gefährliche Weichmacher und sind somit auch nicht unbedingt zu empfehlen. Nitrilhandschuhe sind in diesem Zusammenhang die beste Wahl. Sie weisen eine höhere Reißfestigkeit gegenüber Latexhandschuhen sowie zusätzlich eine hohe Festigkeit gegenüber Chemikalien auf. Obwohl die Untersuchungshandschuhe aus Nitril nicht steril verpackt werden können, sind diese die erste Wahl bei Rettungsdiensten, da diese hauptsächlich dem Selbstschutz dienen.