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Ratgeber Urinbeutel

Wissenswertes über Urinbeutel
Urinbeutel sind Sammelbehälter für Urin. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen, um dadurch den verschiedenen Ansprüchen der Anwender gerecht zu werden. Für Kinder sind Urinbeutel auch erhältlich. Darüber hinaus existieren sterile und unsterile Urinbeutel. Unsterile finden meistens gemeinsam mit Kondom-Urinalen Anwendung wenn sterile Bein- oder Bettbeutel nicht erforderlich sind. Die sterilen Beinbeutel werden hingegen mit Dauerkathetern eingesetzt. Sie sollen das Infektionsrisiko minimieren und sind besonders für Langzeit-Dauerkatheterträger von Vorteil.

Arten von Urinbeuteln
Beinbeutel werden in der Regel von mobilen Patienten in Verbindung mit einem Kondom-Urinal oder einem Dauerkatheter verwendet. Je nach Anwendungsart und Tragedauer sind verschiedene Ausführungen dieses Urinbeutels mit Vliesbeschichtung erhältlich. Besonders hochwertige Beinbeutel können bis zu 14 Tage verwendet werden. Für Rollstuhlfahrer existieren Beinbeutel, die an die sitzende Anatomie angepasst sind.

Bei Bettbeuteln mit Tropfkammer ist das Risiko einer Infektion nur sehr gering. Sie können daher regelmäßig zusammen mit Kondom-Urinalen bis zu 14 Tage verwendet werden. Am Bettbeutel sollten sich jedoch Aufhängevorrichtungen befinden. Zudem sollte das Ablaufventil leicht zu bedienen und eine Maßeinteilung zur Übersicht über die abgegebene Urinmenge vorhanden sein.
Urinbeutel als Hüftbeutel gelten als neues Hilfsmittel und werden ebenfalls in Verbindung mit Dauerkathetern verwendet. Die Hüftkonstruktion ermöglicht es, den Beutel auf Höhe der Blase an der Hüfte zu tragen. Gestützt wird er mit einem speziellen Gurt. Der besondere Vorteil ist die Diskretion, weil der Patient beispielsweise auch eine kurze Hose tragen kann ohne dass der Urinbeutel sichtbar ist. Für die Nachtversorgung kann mithilfe eines Adapters ein Bettbeutel angeschlossen werden. Dabei muss der Katheter nicht vom Hüftbeutel getrennt werden.