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Ratgeber Warzenmittel

Wissenswertes über Warzenmittel
Warzenmittel sind in der Regel Tinkturen, welche Wucherungen auf der Haut, die Warzen, entfernen sollen. Diese Wucherungen sind gutartige Hauttumore, die durch Papillomaviren verursacht werden und meistens keine Schmerzen verursachen. Oft betreffen sie Hände, Füße, das Gesicht und den Anal- bzw. Genitalbereich. Warzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Haut überhaupt und können nicht nur auf das ästhetische Empfinden störend wirken, sondern auch die natürlichen Abläufe beeinträchtigen wie etwa das Gehen durch Warzen an der Fußsohle.

Behandlung mit Warzenmittel
Warzenmittel werden insbesondere verwendet, wenn sich eine kosmetische Korrektur durch einen Arzt nicht rechtfertigt oder die Krankenkasse einen solchen Eingriff nicht bezahlt. In der Regel setzen sich Warzenmittel aus chemischen Flüssigkeiten und Gelen zusammen, die als Ätzmittel eine hautauflösende Wirkung entfalten. Als Säure wird meistens Mono-Chloressigsäure verwendet. Dadurch soll die Haut eingetrocknet werden und absterben. Diese abgestorbene Haut wird im Anschluss von dem gesunden Gewebe abgestoßen.

Zu berücksichtigen ist, dass die säurehaltigen Warzenmittel nicht in die Augen, Schleimhäute oder an andere empfindliche Körperteile geraten. Ebenso sind Nebenwirkungen möglich, da Warzenmittel zu Rötungen und juckenden Reizungen führen können. In diesem Fall können Ärzte und Apotheker weitere Hinweise geben.