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Ratgeber Wasserpflanzen

Wissenswertes über Wasserpflanzen

An dieser Stelle sollen Pflanzen beschrieben werden, die entweder vollkommen oder zum Teil im Wasser leben. Hierzu zählen zum einen solche im heimischen Gartenteich und im Aquarium im Wohnzimmer als auch Algen und Seegras, die im Meer vorkommen. In der Wissenschaft bezeichnet man Wasserpflanzen als Hydrophyten. Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen: Hydro steht für Wasser, Phyto für Pflanze.

Arten von Wasserpflanzen
Eine recht offensichtliche Unterscheidung verschiedenen Arten von Wasser-Pflanzen kann anhand der Form der Blätter durchgeführt werden. Es gibt zum einen solche mit hängenden, pfeil- oder herzförmigen Blättern, die einen kompakten Wurzelstock aufweisen und Sauerstoff über die Blätter aufnehmen. Ein weiterer Wasserpflanzen Typ ist durch runde Schwimmblätter an der Wasseroberfläche gekennzeichnet. Diese sind wiederum durch einem langen Stil mit der Wurzel im Boden verbunden. Eine dritte Variation dieser Pflanzen sind Blattrosetten mit einer rautenähnlichen Blattform. Schließlich existiert unter den im Wasser lebenden Pflanzen das so genannte freischwimmende Fiederblatt, dessen Sprossachse auf der Wasseroberfläche liegt.

Wasserpflanzen in Aquarien
Aquarienpflanzen kann man in Vordergrund-, Mittelgrund- und Hintergrundpflanzen einordnen. Erstere sind recht klein und befinden sich, wie der Name schon sagt, im vorderen Teil des Aquariums. Die Mittelgrundpflanzen sind etwas größer und die Hintergrundpflanzen am größten und somit im hinteren Bereich einzusetzen, damit sie die Sicht auf die kleineren Pflanzen und auf die Fische im Aquarium nicht verdecken. Wassergewächse sind im Aquarium sehr wichtig, da sie zur Verbesserung der Wasserqualität beitragen sowie für die Fische Rückzugsmöglichkeiten, Reviergrenzen und Laichgrund darstellen. Aquaristik kostet seine Zeit: Zu der richtigen Pflege der Aquarium-Pflanzen gehören optimale Leuchten, die richtige Wassertemperatur und ein regelmäßiger Wasserwechsel sowie zum Teil auch der Einsatz von Dünger.

Die Wasserpflanze im Gartenteich
Ein Garten kann in unterschiedlichster Weise gestaltet werden. Verschiedene Blumen wie zum Beispiel Rosen und Rhododendren oder auch Bäume - zum Beispiel für Obst - geben ihm das gewisse Etwas. Viele Gärten werden zudem durch ein Gartenbeet ergänzt, oder es werden Zäune um sie herum angelegt. Ein unverwechselbares Merkmal eines Gartens ist jedoch der Gartenteich. Bevor die Gestaltung des Teiches beginnt, sollte man sich über die drei Pflanzenzonen erkundigen. Bestimmte Wasser-Pflanzen sollten nur in bestimmte Zonen des Gartenteiches gepflanzt werden. Man unterscheidet die Sumpfzone, Feuchtzone, Tiefzone und Wasserzone voneinander. Für die Sumpf- und Feuchtzone gibt es eine große Vielfalt an verschiedenen Wassergewächsen, die für beide Pflanzenzonen geeignet sind. Hierzu gehören unter anderem der Froschlöffel, Rohrkolben, das Schilfrohr, Pfeilkraut sowie die Blumenbinse. In der Tiefzone trifft man vor allem die Seerose an, in der Wasserzone befinden sich Unterwasserpflanzen, wie das Hornblatt, Brachsenkraut oder die Wasserpest.