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Ratgeber Pumpen

Wissenswertes über Pumpen
Pumpen begleiten uns schon sehr lange in unserem Alltag. Bereits im alten Ägypten wurden Pumpsysteme genutzt, um das Wasser des Nils auf die flussnahen Felder zu befördern. Auch fanden Archäologen in alten Römersiedlungen, wie Köln oder Trier Wasser- und Kanalisationssysteme, die mit Pumpen versehen waren. Generell werden mit Pumpen Gase oder Gemische, aber in der Mehrzahl Flüssigkeiten gefördert und bewegt.

Einteilung nach Funktion der Pumpen
Pumpen oder aber auch Verdichter und Gebläse werden aufgrund ihrer Funktionsprinzipe in zwei Gruppen unterteilt. Die sogenannte Verdrängerpumpe fördert das Medium (Gas oder Fluid) über eine in sich geschlossener Volumina. Hierbei wird das Zurückströmen des Mediums durch Ventile oder Klappen verhindert. In der Mehrzahl sind Verdrängerpumpen selbstansaugend. Dies bedeutet, dass sie auch für einen kurzen Zeitraum in der Lage sind Gase zu fördern und so ein zum Ansaugen hinreichendes Vakuum aufbauen können.

Die Größte hierbei zu erreichende Ansaughöhe ist die sogenannte geodätische Saughöhe. Sie wird begrenzt durch das zu erreichende Vakuum, den örtlichen Luftdruck, die Dichte des Mediums und die zu überwindenden Strömungswiderstände. Bei Verdrängungspumpen sollte es vermieden werden die Druckseite abzusperren, sofern nicht geeignete Schutzmaßnahmen wie etwa Rutschkupplungen, Überdruck- und Bypassventile vorhanden sind, die eine Beschädigung der Pumpe, des Antriebs oder eine Leistungsverminderung verhindern. Des Weiteren unterscheidet man Pumpen noch zwischen Konstantpumpen und Verstellpumpen. Das Merkmal der Konstantpumpe besteht in dem immer gleichen zu verdrängendem Volumen. Hingegen kann bei Verstellpumpen das zu verdrängende Volumen eingestellt werden.

Die Strömungspumpe
Die sogenannte Strömungspumpe verhält ganz anders als die Verstell- und Konstantpumpe, denn hier wird die Energieübertragung nur über den strömungsmechanischen Vorgang bewirkt. Hierbei durchströmt das Medium, ob nun Gas oder Fluid, die Maschine ohne Klappen und Ventile. Daher müssen bei Strömungspumpen, je nach Anwendung Schieber, Ventile oder Rückschlagklappen eingesetzt werden. Strömungspumpen sind grundsätzlich nicht selbstansaugend. Dies bedeutet, dass für die Saugleistungen die Pumpe stets mit Flüssigkeiten gefüllt sein muss. Die maximale Saughöhe bei Strömungspumpen wird wie bei Verdrängungspumpen durch den örtlichen Luftdruck und die auftretenden Strömungswiderstände beeinflusst.

Der NPSH-Wert für Pumpen
Der aus den Vereinigten Staaten kommende Begriff NPSH (Net Positive Suction Head) bedeutet Haltedruckhöhe″ und wird in Deutschland frei übersetzt mit Mindestzulaufhöhe über Sättigungsdruck. Nach deutschen DIN-Vorschriften lautet der deutsche Ausdruck Haltedruckhöhe″ und wird in Meter (m) angegeben. Beim NPSH-Wert werden die Druckunterschiede zwischen dem Dampfdruck und dem Druck im Saugstutzeneingang der Pumpe, bei der Haltedruckhöhe der Dampfdruck mit dem Druck am Laufradeingang verglichen und gegenübergestellt.

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