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Ratgeber Wasserspender

Wissenswertes über Wasserspender

Besonders an heißen Sommertagen sind Wasserspender in Kaufhäusern, im Supermarkt, beim Arzt oder am Arbeitsplatz eine willkommene Erfrischung der Sinne. Zumal diese Erfrischung in der Regel umsonst ist. Auch wenn Wasserspender im Haushalt noch eher selten zu finden sind, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie auch bald zu der Grundausstattung der Küchenkleingeräte gehören. Noch mehr als in Deutschland findet man die wasserspendenden Automaten in den USA in den Gängen von Bibliotheken, Schulen und Universitäten. Während man hierzulande das Wasser aus kleinen nach unten hin spitz zulaufenden Papier- oder normalen Plastikbechern genießt, beugt man sich in den Vereinigten Staaten über den Wasserhahn und trinkt von dem Wasser, das in einem kleinen Bogen nach oben entlassen wird. Mit Blick auf die Umwelt erfüllt dieses Verfahren den gleichen Zweck wie die spitzen Papierbecher, die fast zwangsläufig in einen Mülleimer geworfen werden müssen, da sie nicht einfach abgestellt werden können. Das beliebte öffentliche Küchengerät bietet meist eine Auswahl von stillem, ungekühltem, still gekühltem oder im Wassersprudler zuvor mit Kohlensäure versetztem Wasser. Zudem gibt es Wasserspender, die an eine Leitung gebunden sind, und andere die als wiederum Flaschen-Wasserspender bezeichnet werden. Bei letzteren wird in der Regel Quellwasser verwendet oder Wasser, das aus einem Umkehrosmose-Prozess gewonnen wird.

Wasser ist nicht Wasser

Bei dem Umkehrosmoseverfahren handelt es sich um eine spezielle Aufbearbeitungstechnik, die garantiert, dass das Wasser frei von Schadstoffen ist und rein und natürlich schmeckt. Wie frisch aus der Quelle. Anzeigen, die damit werben, dass ihr Wasser besonders viele Mineralstoffe enthalte, sollte nicht geglaubt werden. Das würde dem Wasser nicht nur einen unangenehmen Beigeschmack verleihen, auch die durstlöschenden Eigenschaften des durchsichtigen Erfrischungsdrinks würden dadurch verloren gehen. Es gilt also ganz im Gegensatz: Je weniger Mineralstoffe desto besser. Die Umkehrosmose in dem Kleinküchengerät ermöglicht dabei das Wasser so sehr zu filtern, dass das es so rein und aufnahmefähig ist, dass es den Körper von Schadstoffen reinigt.

Hygiene über alles

Wie sonst auch bei allen Geräten im Haushalt, die zur Verarbeitung von Lebensmitteln benutzt werden oder nur in deren Kontakt kommen, muss besonders auf die Reinigung von Wasserspendern geachtet werden. Die Zapfhähne und Wasser-Auffangschalen sollten jeden Tag mit speziell angefertigten Reinigungstüchern gereinigt werden. Wer Wasserspender bei einem größeren Unternehmen bestellt, bekommt in vielen Fällen einen Wartungsservice angeboten, der den strengen Hygiene-Auflagen der offiziellen Hersteller-Vereinigungen entspricht. Zudem wird empfohlen, mindestens einmal jährlich bei den Flaschen-Wasserspendern alle Teile auszuwechseln und dieses Küchengeräte Zubehör, die mit Wasser in Berührung kommen. Noch fällt dieses aufwendige Verfahren bei leitungsgebundenen Wasserspendern weg.