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Ratgeber für Webcams

Vor- und Nachteile eingebauter oder mobiler Webcams
Wbcamtyp Vorteile Nachteile
eingebaute Webcam

Keine zusätzlichen Kosten durch Anschaffung, platzsparend, keine Kabel

Probleme bei schlechten Lichtverhältnissen, oftmals sehr klein, schlechtere Bildqualität und Auflösung

mobile Webcam

Vielseitig einsetzbar, oftmals bessere Bildqualität, höhere Auflösung

Teurer in der Anschaffung, Kabelsalat, nimmt Platz weg

 
Zweck einer Webcam

Eine Webcam ist heutzutage kaum noch wegzudenken, insbesondere wenn Freunde oder Verwandte etwas weiter weg wohnen.

Sweex USB WC156Mit einer Webcam hat man die Möglichkeit sich nicht nur zu hören, sondern dabei auch noch sehen zu können. Dennoch ist Webcam nicht gleich Webcam, gilt es doch beim Kauf auf einige wichtige Punkte zu achten.

Die Geschwindigkeit

Beim Kauf einer Webcam ist auch die Schnelligkeit des Internets relevant, schließlich braucht man bei einer recht langsamen Verbindung keine Webcam mit einem riesigen Auflösungsvermögen. Wer hingegen über eine schnelle DSL-Verbindung verfügt, der kann somit auch eine große Datenmenge schnell transferieren, somit spricht nichts gegen eine Webcam mit einer hohen Auflösung. Möchte man hingegen eine Webcam für das Aufzeichnen von Videos für den heimischen Gebrauch nutzen, dann lohnt sich eine Webcam mit hoher Auflösung auf jeden Fall. Das garantiert gute und detaillierte Bilder.

Die Auflösung

IMG_1693 copiaJe höher die Auflösung ist, desto mehr Details sind sichtbar und desto besser ist zudem die Bildqualität. So lautet eigentlich der Grundsatz, jedoch sieht das in der Realität auch manchmal ein bisschen anders aus, denn weitere Einflussfaktoren sind der Sensor und das Objektiv. Auch Kameras mit einer niedrigen Auflösung können somit eine gute Bildqualität aufweisen. Darüber hinaus können auch Modelle mit einer angeblich hohen Auflösung qualitativ schlechtere Bilder machen, weil sie nämlich hochskaliert werden. Das bedeutet eine geringe Auflösung wird in eine höhere umgerechnet, jedoch sieht man das spätestens bei der Wiedergabe. Eine hohe Pixelzahl bedeutet noch lange nicht, dass die Bilder auch wirklich gut werden, denn die Bildrate ist auch entscheidend. Dennoch sollte die Auflösung nicht größer als 640 x 480 sein, ansonsten ist die Datenmenge zu umfangreich um schnell übertragen werden zu können.

Bildqualität/Bildrate

Je mehr Bilder pro Sekunde die Webcam liefert, desto flüssiger erscheint das Video. Unter 30 Bildern pro Sekunde, englisch Frames per Second und abgekürzt einfach fps, sollte eine Webcam nicht aufweisen, ansonsten wird das Video sehr ruckelig. Die Internetverbindung als auch der PC-Anschluss haben Einfluss auf die Bildqualität, so dass die angegebene Bildqualität nur unter optimalen Bedingungen zu erreichen ist. Eine Verbesserung der Bildqualität erreicht man auch mit der Brennweite, hierbei sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass der Weitwinkel mindestens 28 Millimeter misst. Auch die Lichtsituation ist entscheidend, aus diesem Grund besitzen einige Webcams eine eigene Beleuchtung, die sich insbesondere für Unterwegs eignet.

 

Sweex WC252 Cherry RedAuch die Sensoren üben einen großen Einfluss auf die Bildqualität aus, so dass darauf geachtet werden sollte, welche Sensoren der Hersteller verwendet hat. Üblich sind CMOS-Sensoren, die jedoch einen Hang zum Bilderrauschen aufweisen. Insbesondere günstige Webcams beinhalten oftmals eher einen einfachen CMOS-Chips, so dass die Bildqualität leidet. Wesentlich besser sind hingegen CCD-Chips, die einige Hersteller mittlerweile verwenden.

 

Hier ein paar Fakten zu den einzelnen Sensoren (Bildaufnehmer):

 

CMOS: Ist die Abkürzung von Complementary Metal Oxide Semiconductor, und ist ein aus Halbleiterelementen bestehender Chip, der empfindlich auf Licht reagiert. Die Sensoren sind günstig herzustellen und werden auf Grund dessen eher bei günstigen Webcams verwendet, jedoch leidet hierbei die Bildqualität.

 

CCD: Ist die Abkürzung für Charge-coupled Device. Den CMOS-Sensoren ähnlich reagieren auch diese Halbleiter-Chips auf Licht, jedoch sind sie in der Herstellung teurer und liefern auch eine wesentliche bessere Bildqualität, insbesondere bei wenig Licht macht sich der Vorteil eines CCD-Sensors bemerkbar.

Die Software

Die mitgelieferte Software ist zwar für die Inbetriebnahme nicht relevant, jedoch kann bei gleichwertigen Webcams die Software den entscheidenden Unterschied ausmachen. So beinhalten einige Webcams eine Bildbearbeitung, mit der sich Video- oder Standbilder verändern lassen, oder es gibt Programme mit denen sich der Hintergrund austauschen lässt. Darüber hinaus gibt es Webcams die als Überwachungskameras fungieren können, oder mit einem Videoschnittprogramm aufwarten. Beim Kauf sollte man also wissen, was genau man mit der Webcam anstellen möchte und sich dementsprechend für die Passende entscheiden.

Die Farbtiefe

Bezeichnet die mathematische Basis der tatsächlichen Farbinformationen und wird in bits angegeben. Je mehr bits eine Webcam besitzt, desto mehr Farbmöglichkeiten sind machbar. 8 bits ist die wohl gebräuchlichste Farbtiefe, die 256 Zustände realisieren kann. Es gibt jedoch auch Webcams, die über eine Farbtiefe von 64 bits verfügen und somit ein äußerst umfangreiches Farbspektrum beinhalten.

Das Netzwerk

Um eine Webcam in einem speziellen Netzwerk betreiben zu können, bedarf es eines entsprechenden Anschlusses. Zudem gibt es die Möglichkeit drahtlos oder per Kabel ins Netzwerk integriert zu werden. Dies lohnt sich insbesondere, wenn die Webcam zusätzlich als Überwachungskamera genutzt wird, da alle angeschlossenen Computer somit einen Zugriff auf die Kamera bekommen.

Die Schnittstelle

Die meisten Webcams, falls sie nicht schon im Notebook integriert sind, werden per USB-Schnittstelle angeschlossen. Ältere Kameras eignen sich zwar auch für die parallele Schnittstelle, jedoch ist die Datenrate im Vergleich zu den neuen Webcams einfach zu gering. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit mit Hilfe eines Ethernet- oder Firewire-Anschlusses die Kamera einstöpseln zu können. Möchte man zum Beispiel die Kamera in ein lokales Netzwerk oder ins Internet einspeisen, ist ein Ethernet-Anschluss die bessere Alternative.

Die Halterung

Bei einer nicht integrierten Webkamera benötigt man eine gute Halterung, ansonsten nützt auch die beste Kamera nichts, wenn diese nicht auf dem Notebook oder PC hält. So gibt es zum einen die Möglichkeit die Webcam mit einem Klemmfuß oder einem Clip zu befestigen. Weiterhin kommt auch ein Standfuß in Frage oder einer Universalhalterung. Beim Kauf sollte man sich dennoch vorher überlegen, an welchem Notebook oder PC die Kamera zumeist befestigt wird, denn nicht jede Halterung eignet sich für jeden Monitor. Ein Standfuß ist hingegen von einem eventuellen Monitor unabhängig und eignet sich somit immer.

Das Mikrofon

Neben einem guten Bild ist natürlich auch der Ton entscheidend. Ob beim Telefonieren oder beim Drehen von Filmen, ohne ein gutes Mikrofon taugt auch die beste Kamera relativ

Hama Full HD Messenger-Set Digital Eye II Prowenig, außer man möchte sich nur sehen, jedoch nicht miteinander sprechen. So ist es beim Kauf ratsam, darauf zu achten, dass die Webcam auch ein integriertes Mikrofon besitzt. Ansonsten lohnt es sich zusätzlich noch in ein Headset oder ein Mikrofon mit PC-Lautsprecher zu investieren. Möchte man hingegen unterwegs telefonieren oder ein Video drehen, empfiehlt es sich zu einem Notebook mit integrierter Webcam und Mikrofon zu greifen, möchte man doch nicht mehr als nötig mit sich herumschleppen. Beim Telefonieren unterwegs ist ein Headset von Vorteil, wird hier der Ton doch direkt ohne störende Nebengeräusche an den Empfänger übertragen.

Zusatzoptionen

Auslöser: Die meisten Webcams besitzen einen Auslöser für Standfotos. Damit lassen sich also prima Fotos schießen, was sich vor allem Unterwegs positiv bemerkbar macht.

 

Kabellos: Möchte man eine kabellose Webcam benutzen, braucht man auf jeden Fall WLAN nach WiFi-Standard, ansonsten ist eine Kommunikation nur schwer möglich. Außer man benutzt einen Empfänger per Funk, jedoch darf hierbei die Entfernung zum PC nur sehr gering sein. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass sich diese Kameras nichts ins Netzwerk integrieren lassen und somit nicht über das Internet gesteuert werden können.

 

Im Notebook integriert: Eine ins Notebook integrierte Webcam ist vor allem unterwegs praktisch, muss doch hierbei auf keinerlei Zubehör geachtet werden und das Anschließen und der dadurch entstehende Kabelsalat fallen vollständig weg.

 

Autofokus: Eine Webcam mit Autofokus eignet sich hervorragend für das Schießen von Fotos. Aber auch beim Telefonieren ist eine von sich aus scharfstellende Kamera von Vorteil. Neben dem passiven Autofokus gibt es auch noch den aktiven Autofokus, mit dem sich selbst bei absoluter Dunkelheit ein gutes Foto schießen lässt.

 

Facetracking: Bei dieser Funktion lokalisiert die Kamera die sich davor befindliche Person und wandert bei Bewegung, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, mit. So bleibt das Gesicht der Person im Fokus des Bildes, was den Gesprächsablauf erleichtert, müssen doch die anwesenden Personen nicht permanent darauf achten, möglichst mittig im Bild zu bleiben.

 

Full HD: Mit einer Full HD Webcam lassen sich gestochen scharfe Bilder und Videos aufnehmen. Dennoch sollte man nicht erwarten, dass sich die Bilder beispielsweise einem Bild auf einem Full HD Fernseher ähneln. Insbesondere die, wie oben schon erwähnte, Leistung der Datenübertragung ist ausschlaggebend, reicht diese nicht aus, nützt auch die höchste Pixelanzahl relativ wenig.

 

Überwachungskamera: Einige Webcams lassen sich als eine Überwachungskamera einsetzen um bei Abwesenheit die Räumlichkeiten überwachen zu können. Über das Internet bekommt man die Möglichkeit zu schauen, ob zu Hause alles in Ordnung ist obwohl man sich am anderen Ende der Welt befindet. Dennoch eignet sich nicht jede Webcam als Überwachungskamera, deswegen muss beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Webcam über einen Netzwerkanschluss und eine Internet-Software verfügt. Weiterhin ist es relevant, ob nur ein Teilbereich überwacht werden soll, dann reicht eine Kamera mit starrem Blickwinkel vollkommen aus, oder ob der Blickwinkel weiter sein sollte, dann ist eine dreh- und schwenkbare Kamera von Vorteil. So können Bewegungen registriert werden, und die Webcam kann diese zudem bis zu einem bestimmten Punkt weiter verfolgen.

 

Bildquelle:


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