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Ratgeber Wechseljahre Medikamente

Wissenswertes über Wechseljahre Medikamente
Die Wechseljahre, medizinisch auch das Klimakterium, beschreiben den Lebensabschnitt einer Frau, in dem die Hormonumstellung beim Übergang von der reproduktiven in die postmenopausale Phase stattfindet.

Das Klimakterium
Durchschnittlich beginnen die Wechseljahre bei Frauen zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr. Ab 58 sind die meisten Frauen über das Klimakterium hinaus. Die Wechseljahre, die einen natürlichen Lebensabschnitt bei jeder Frau darstellen, lassen sich in verschiedene Phasen einteilen. Die erste Phase (Prämenopause) startet mit Vollendung des 40. Lebensjahrs und endet mit dem Auftreten der ersten ungleichmäßigen Zyklen. Die Menopause, als wichtige Phase, beschreibt den Zeitpunkt der letzten Menstruation. Die Menopause selber liegt innerhalb Perimenopause. Zu ihr werden die ein bis zwei Jahre vor und nach der Menopause gerechnet. Die Menopause kann erst im Nachhinein bestimmt werden, da mindesten 12 Monate seit der letzten Blutung vergangen sein müssen. Als letzte Phase des Klimakteriums ist die Postmenopause zu nennen. Sie dauert längstens bis zum 65. Lebensjahr, danach wird vom beginnenden Alter gesprochen.

Mögliche Beschwerden
Unter der Bezeichnung klimakterisches Syndrom werden zahlreiche Beschwerden eingeordnet, die im Zuge der Wechseljahre auftreten können. Die Häufigsten sind Hitzewallungen und dazugehörige Schweißausbrüche. Weiterhin wird oft ein Rückgang der Libido beobachtet sowie ein Feuchtigkeitsrückgang der Schleimhäute, gerade im Bereich der Scheide, Harnröhre und Harnblase. Weiterhin sind auch starke Gemütsschwankungen zu verzeichnen. Gereiztheit, Müdigkeit, Aggressivität oder Depressionen können teilweise während der Wechseljahre auftreten. Viele dieser Symptome verschwinden wieder mit dem Abklingen des Klimakteriums.

Die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten
Zur Linderung der Beschwerden gibt es mehrere Wechseljahre Medikamente. Grundsätzlich jedoch sollte, wie überall, für ausreichend Bewegung und eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung gesorgt werden. In Zusammenarbeit mit einem Arzt können durch Hormonersatz-Therapien Hitzewallungen und Schweißausbrüche gemildert werden. Eine langfristige Behandlung erhöht jedoch das Risiko von Herzinfarkten, Thrombosen und Brustkrebs. Durch die Einnahme von männlichen Hormonen kann auch die sexuelle Lust wieder gesteigert werden. Besondere Cremes fangen das schnelle Hautaltern, bedingt durch einen Östrogenmangel, ab. Ausgedehnte Sonnenbäder oder Solariumsbesuche sollten vermieden werden.

Pflanzliche Mittel
Eine weitere Maßnahme zur Linderung der Beschwerden kann die Einnahme von pflanzlichen Östrogenen (Phytoöstrogene) sein. Durch Soja oder Rotklee können Hitzewellen vermieden oder abgeschwächt werden. Weiterhin soll der Osteoprose und der Arteroisklerose vorgebeugt werden. Extrakte der Traubensilberkerze wirken nachweislich bei Wechseljahrbeschwerden. Jedoch muss das Präparat über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Ebenso soll die Heilpflanze Mönchspfeffer die Beschwerden mindern.