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Ratgeber Wecker

Wissenswertes über Wecker
Morgens halb sieben in Deutschland, Millionen Wecker fangen an zu klingen. War es vor 15 Jahren noch ganz normal, dass der Wecker einen schrillen Ton, ähnlich wie den einer Schulklingel, von sich gab können die Wecker von heute schon singen, sprechen, den Sonnenaufgang nachstellen oder sogar fliegen. Die Zeiten, in denen man den Wecker am liebsten gegen die Wand geklatscht hätte, sind dank der heutigen Technik vorbei. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Für Morgenmuffel gibt es sanfte Musik und einen Sonnenaufgang life im Bett dazu, für Naturliebhaber ein Wellenrauschen oder ein Froschquarken und für den notorischen Weckeraussteller gibt es fliegende und fahrende Wecker.

Geschichte
Als der Erfinder des Weckers galt Gordon Hutchins. Der Lehrling eines bekannten Uhrmachers lebte von 1761- 1855 in England. Er musste jeden Morgen um vier Uhr früh aufstehen, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Er lebte zu Zeiten, in denen man noch mit der aufgehenden Sonne aufstand oder sich von weiteren Hofmitgliedern wecken ließ. Somit hatte er ein Problem, da um vier Uhr morgens die Sonne noch nicht aufging. Er konstruierte ein Gehäuse aus Pinienholz und baute eine Messinguhr darin ein. In Verbindung mit einem Zahnrad löste die Uhr um vier Uhr morgens ein Gongschlag aus. Dieser war laut genug um Hutchins zu wecken. Der einzige Nachteil war, dass andere Weckzeiten nicht eingestellt werden konnten.

Die Zeiten in denen Menschen zum Weckdienst verdonnert wurden, hatten sich nach der weiteren Entwicklung dieser Idee erledigt. Niemand musste mehr Nachts wachbleiben um die anderen Bewohner des Hofes, des Dorfes oder der Stadt zu wecken. Mit Beginn der Industrialisierung entwickelte sich auch der Geschäftssinn der Menschen. Dazu gehörten auch Manieren und ein Gespür für Pünktlichkeit. Es wurden feste Arbeitszeiten eingeführt und die Menschen fingen an, sich zu festen Zeiten zu verabreden. Die genaue Uhrzeit und damit verbundenes pünktliches Aufstehen verstand sich nach und nach von selbst. Die Zeiten, in denen man mit dem Sonnenaufgang und dem Hahnenschrei aufstand, waren vorbei.

Ausstattung
Früher konnte ein Wecker lediglich einen Klingelton von sich geben und wenn man die Austaste betätigte und sich noch mal umdrehte, hat man leider verschlafen. Diesen Luxus gönnen einem die Wecker von heute nicht mehr. Für diesen Fall gibt es die Schlummerfunktion. Nach betätigen der Austaste ist der Wecker für eine gewisse Zeit ruhig und gibt dann auf ein Neues, Töne von sich. Solange bis man aufsteht und den Wecker richtig ausstellt. Zudem gibt es Radiowecker, die mit Musik wecken oder Wecker, die eine Wunschmusik abspielen. Es gibt zudem ganz einfache Wecker, die noch manuell aufgezogen werden müssen, mit Batterie oder elektronisch betrieben. Dazu können die unterschiedlichsten Töne, Geräusche und Lichtspiele ausgewählt werden. Noch relativ neu auf dem Markt sind bewegliche Wecker. Sie fahren durch die Wohnung und müssen zum Abstellen wieder eingefangen werden. Oder ein Propeller fliegt los und muss zum Abschalten des Weckers wieder auf seinen Platz gesetzt werden.