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Ratgeber Weingläser

Wissenswertes über Weingläser
Die heutige Form der Gläser entwickelte sich erst im letzten Jahrhundert, als man begann, die physikalischen und biochemischen Eigenschaften des Weins näher zu erforschen. Davor gibt es sehr unterschiedliche Formen, welche auf die Möglichkeiten der Glasherstellung zurückzuführen sind. Außerdem spielt der zeitliche Stil eine große Rolle, wie die Gläser auszusehen hatten.

Ein Weinglas besteht, ähnlich einer Biertulpe, aus einem Fuß, einem Stil, der als Griff dient, und einem Kelch, in den der Wein eingefüllt wird. Der Griff ist allerdings länger als bei den Biergläsern, da er die Erwärmung des Weins durch die Hand verhindern soll. Weißwein wird im Allgemeinen bei 8-10° Celsius getrunken und Rotwein eher bei einer Temperatur von 16-18° Celsius.

Rotwein
Innerhalb der Rotweingläser gibt es Unterscheidungen, denn jeder Wein braucht ein eigenes Glas, welches zur vollen Entfaltung des Geschmacks und der Aromen dienen soll. Der Kelch eines Rotweinglases ist sehr bauchig, um eine große Fläche an der Luft zu bieten, damit die Aromen sich besser entfalten können. Die breite Öffnung des Glases sorgt dafür, dass der Wein sich beim Trinken im ganzen Mund verteilt, um auch hier die starken Aromen bestens zur Geltung zu bringen. Außerdem sollten die Gläser nicht mehr als ein Drittel mit Rotwein gefüllt werden, teilweise sogar noch weniger.

Weißwein
Weißweingläser zeichnen sich durch eine schlankere Form als Rotweingläser aus. Man kann sagen, dass sie eine Mischung aus einem Sektglas und dem Rotweinglas sind. Der Vorteil hier ist, dass die Duftstoffe nicht so schnell entweichen. Außerdem sind die Gläser kleiner, da Weißwein kühler als Rotwein getrunken wird. Aufgrund der geringen Füllmenge wird das Glas schneller leer, was nicht dazu führt, dass der Wein sich zu schnell erwärmt. Auch hier gibt es wieder verschiedene Ausführungen, damit der Wein beim Genießen genau in die Mundregion gelangt, für der sein Geschmack ausgelegt ist.