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Ratgeber Weltempfänger

Wissenswertes über Weltempfänger
Der Weltempfänger oder auch Kurzwellen-Empfänger ist ein Radiogerät, das besonders für den Empfang von Radiosendern auf Kurzwelle konzipiert wurde. Der kleine Unterschied zwischen einem Weltempfänger und einem Kurzwellen-Empfänger liegt in der Größe der Geräte – ein Weltempfänger ist ein tragbares Radio mit guten Kurzwelleneigenschaften während es sich bei einem Kurzwellen-Empfänger in der Regel um ein stationäres Gerät handelt, das Wellen in einem Frequenzbereich bis circa 30 Mhz empfangen kann. Der große Vorteil eines Weltempfängers liegt vor allem in der Empfangsreichweite. Spezielle Kurzwellenrundfunksender können durch die Kurzwellen ihr Programm über den gesamten Globus ausbreiten. Mit Hilfe eines Weltempfängers können diese Sender prinzipiell weltweit empfangen werden. Im Gegensatz zu normalen Radiogeräten sind Weltempfänger besonders für den Empfang weit entlegener Stationen ausgelegt. Durch die verschiedenen Größen des Geräts kann der Weltempfänger überall mithin genommen werden. Der kleinste Taschenempfänger ist kaum größer als ein Handy und ist mittlerweile schon als digitale Versionen mit digitaler Anzeige und Frequenzdirekteingabemodus erhältlich. Der Vorteil der großen, stationären Geräte liegt in ihrer höheren Leistungsfähigkeit. Oftmals lässt sich aber bei tragbaren Empfängern eine Zusatzantenne anschließen, um deren Leistung zu erhöhen.
Besondere Funktionen eines Weltempfängers
Der Weltempfänger kann Radiosignale über sehr weite Distanzen empfangen. Allerdings werden dafür eine hohe Eingangsempfindlichkeit und eine hohe Trennschärfe benötigt, um Nachbarstationen und sonstige Störungen auszublenden. Für die Aufbereitung sehr schwacher Signale können spezielle Technologien wie ein zuschaltbarer Synchrondetektor eingesetzt werden. Eine einstellbare Eingangsempfindlichkeit oder eine Vorselektionsfunktion dienen der Abstimmung des Antennenvorverstärkers und erleichtern so den Empfang von weit entfernten und stark gestörten Sendern. Einige Modelle besitzen ein zweistufiges Überlagerungsempfängersystem,  auch Doppelsuper genannt. Hochwertigere Ausführungen können sogar mit drei bis vier Mischstufen ausgestattet sein, durch die der Empfang verstärkt und Störungen eliminiert werden können. Die meisten einfachen Geräte sind nur mit einer Zwischenfrequenz beziehungsweise Mischstufe ausgerüstet, weshalb sie im Vergleich zu den mehrstufigen Geräten deutlich weniger empfangsstark sind.  
Geschichtlicher Hintergrund
Ende der 1930er Jahre gab es in vielen Ländern der Welt bereits Kurzwellenrundfunk. Vor allem die damals noch vorhandenen Kolonien konnten so mit Nachrichten aus dem Mutterland versorgt werden. Aber auch Expeditionsteilnehmer waren auf die Funkübertragung in weit entlegene Gebiete angewiesen. Der amerikanische Geschäftsmann Eugene McDonald lies 1923 das erste Kofferradio der Welt entwickeln und testete es auf einer Arktisexpedition. Zwei Jahre später wurde dieselbe Expedition mit einem Kurzwellensender und –Empfänger ausgestattet um weitere Forschungen in diese Richtung zu unternehmen. Der Erfolg war so enorm, dass Ende der 1930er Jahre das Gerät zur Massenproduktion freigegeben wurden.
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