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Ratgeber Westerngitarren 12-Saiter

Wissenswertes über Westerngitarren 12-Saiter
Eine klassische Westerngitarre verfügt über sechs Saiten. Die Gitarren, die Sie in dieser Kategorie finden sind 12-fach besaitet. Durch die doppelte Besaitung ergibt sich ein vollerer und voluminöserer Sound. Unter den Rhythmusgitarren ist die Westerngitarre die Beliebteste und die am weitesten verbreitete. Der Spieler benötigt ausreichend Kraft um die Stahlsaiten der Westerngitarre zu spielen und ausreichend Hornhaut auf den Fingerkuppen. Am besten ist diese Gitarre für Folk-, Rock-, Blues- und Jazz-Musik geeignet und wird gerne bei Unplugged Einsätzen genutzt, sowohl im Studio als auch auf der Bühne.

Westerngitarren
Westerngitarren haben Stahlseiten und ihr Hals ist schmaler als der einer Konzertgitarre. Das Griffbrett ist leicht gewölbt und der Hals ist meist mit einem Stahlstab stabilisiert, weil die Saiten aus Stahl unter einer wesentlich höheren Spannung stehen als Nylonsaiten. Dadurch klingt eine Westerngitarre kerniger und brillanter als eine mit Nylon bespannte Gitarre. Die Entwicklung der Westerngitarre hat man der US-Firma Martin Guitar Company zu verdanken. Fast alle Formen heutiger Gitarren leiten sich von der Martin Gitarre ab. Die Form des Korpus einer Westerngitarre und deren Taille sind ausschlaggebend für den Sound, der dann entweder lauter, weicher, heller, mehr oder weniger metallisch klingt. Der Korpus ist meist aus Holz und größer als der einer Konzertgitarre. Neben der klassischen Dreadnought-Form gibt es die Jumbo-Gitarre. Ihr Korpus ist tiefer und somit der gesamte Klang voluminöser. Außerdem unterscheidet man zwischen Auditorium mit einer Korpusbreite von circa 38 cm, die einen optimalen Kompromiss aus Lautstärke, Klangdichte und Spielkomfort darstellt und der Parlour-Form, deren Korpus wieder etwas anders gebaut ist.

12-Saiter
Durch die 12 Saiten der Westerngitarre entsteht ein wunderschöner heller und harmonischer Sound. Zu den regulären Saiten E, A, D und G kommt jeweils eine Oktavsaite hinzu, während H und das hohe E lediglich um die gleiche Saite nochmals verdoppelt werden. Die Doppelbespannung erfordert viel Kraft in der Griffhand, da man mit einem Finger zwei Saiten gleichzeitig herunterdrückt. Ansonsten wird eine 12-saitige Westerngitarre jedoch genauso gespielt, wie eine 6-saitige. Für Anfänger ist es vorerst schwierig mit einem 12-Saiter zu spielen, es ist aber auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.