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Ratgeber für Whisky

Bezeichnung des Whiskys nach Getreideart
BezeichnungGetreidearten
GrainWeizen, Gerste, Hafer und/oder Roggen bzw. Mais
Ryeüberwiegend aus Roggen (mindestens 51 Prozent)
Bourbonüberwiegend aus Mais (mindestens 51 Prozent)
Cornüberwiegend auf Mais (mindestens 80 Prozent)
Maltausschließlich aus gemälzter Gerste
BlendedMischung verschiedener Destillate und Whiskys
Whisky - Was zeichnet ihn aus?

Whisky im GlasWhisky ist eine Spirituose, die aus Getreide und durch alkoholische Gärung gewonnen wird. Wenn man es ganz genau und traditionell nimmt, müssen drei Bedingungen zutreffen:

  • Herstellung ausschließlich aus Getreide
  • Reifung mindestens 3 Jahre in Eichenfässern
  • Abfüllung mit mindestens 40 % Alkoholgehalt

Demnach könnte ein thailändischer Reisschnaps aber ebenfalls ein Whisky sein, was den heutigen Vorstellungen natürlich nicht mehr entspricht. Wenn man einen Whisky trinken will, kann man meist zwischen den beliebtesten Sorten Scotch (schottisch) oder Bourbon (amerikanisch) entscheiden. Die Schreibweise "Whiskey" mit dem E vor dem Y kommt häufig in Amerika und Irland vor.

Welchen Whisky man besonders gut genießen kann, hängt vom jeweiligen eigenen Geschmack ab. Im Supermarkt stehen meist nur die günstigen Whisky-Sorten, die aus der Werbung bekannt sind, in den Ladenregalen. Die hochwertigeren Sorten lassen sich in einem gutsortierten Fachhandel finden. Natürlich gibt es auch jede Menge Cocktails mit Whisky, besonders bekannt sind unter anderem:

  • Irish Coffee: Irish Whisky, Zucker, heißer Kaffee, Sahne
  • Hot Toddy: Zitronensaft, Zuckersirup, Bourbon Whiskey, heißes Wasser
  • Morning Dew: Irish Whiskey, Curacao bleu, Creme de Bananes, Grapefruitsaft, Eiweiß
  • New Yorker: Bourbon Whisky, Limette, Grenadine
  • Whiskey Sour: Bourbon Whiskey, Zitronensaft, Puderzucker

Die Herstellung von Whisky

Whiskyfässer

Jeder Whisky schmeckt anders und besitzt ein besonderes individuelles Aroma. Verantwortlich dafür sind die unterschiedlichen Gewohnheiten bei der Herstellung - nicht nur die Rohstoffe, sondern auch der Herstellungsprozess an sich und die Reifung im Fass beeinflussen den Geschmack des Whiskys erheblich. Diese Kriterien unterscheiden sich von Land zu Land und sogar von Brennerei zu Brennerei.

Die Herstellung erfolgt jedoch in der Regel nach folgenden Schritten:


1. Vorbereiten des Getreides (hauptsächlich Mälzen oder auch Kochen)

2. Schroten (Getreide grob zerkleinern)

3. Maischen (Getreide wird mit heißem Wasser vermischt und Stärke wird in Maltose umgewandelt)

4. alkoholische Gärung (Maische wird mit Enzymen zum Gären gebracht, um Ethanol zu erhalten)

5. Destillieren (Abtrennen des Alkohols von der Maische, bei Whisky auch zwei- oder dreifach)

6. Lagern (in gebrauchten oder ungebrauchten Eichenfässern - mindestens 3 Jahre)

Jack DanielsDas heißt aber nicht, dass ganz alter Whisky besonders gut sein muss. Whisky reift in kleinen Fässern zum Beispiel doppelt so schnell, sodass die Reifezeit variieren kann. Vorgabe ist allerdings eine Mindestreifezeit von 3 Jahren. Es empfiehlt sich beim Whiskykauf auf das Herstellungsland zu achten - steht keins auf dem Etikett wurden die Rohstoffe besonders kostengünstig aus mehreren Ländern zusammengestellt und der Whisky ist nicht allzu hochwertig.

Außerdem sind die Namen der Brennereien kennzeichnend für die Qualität des Whiskys. Bekannte Brennereien sind unter anderem die schottischen Aberfeldy, Balblair, Dalmore, Highland Park, Lochnagar, Speyside, Springbank oder Tormore. In den USA unterscheidet man häufig zwischen Kentucky Straight Bourbon (zum Beispiel Jim Beam, Maker´s Mark) und Tennessee Whiskey (zum Beispiel Jack Daniels).

Wie trinkt man den Whisky?

Whiskyglas zur traditionellen VerkostungAuch wenn in Filmen wie Western oft Whisky aus der Flasche getrunken wird, sollte man das hochwertige Getränk wirklich anders genießen. Die hochwertigsten Whiskys der Welt werden direkt vom Fass in die Flasche gefüllt und da wäre es doch viel zu schade, den Whisky einfach herunterzukippen oder mit Cola zu mischen.

Der Geschmack

Whisky ist voll von unterschiedlichen Aromen. Wenn man sich nur einen Moment Zeit und eine Nase nimmt, kann man nicht nur Heu und Gräser, sondern auch Anis, Zedernholz, Honig, Nüsse, Karamell und verschiedene Rauchnoten herausschmecken. Der Abgang vom Whisky kann entweder warm sein oder auch stechend. Wenn der Whisky zu sehr brennt, kann man ihn ohne Probleme mit stillem Wasser verdünnen.

Das Glas

Meist wird ein einfaches Whisky-Glas genutzt - der sogenannte beliebte Tumbler, der auch oft für Rum oder bestimmte Mixgetränke genutzt wird und der eine zylindrische Form aufweist. Besondere Kenner bevorzugen allerdings ein Nosing-Glas, das bevorzugt vor Whisky-Verkostung zum Einsatz kommt. Dieses Glas hat eine Tulpen-ähnliche Form, durch die sich das Aroma im Bauch des Glas ausbreiten kann. Außerdem kann das Getränk im Glas leicht geschwenkt werden.

Die Temperatur

Den Whisky sollte man bei Zimmertemperaturen genießen, denn Eis lässt das Aroma erst sehr spät oder auch gar nicht richtig entfalten. Daher ist eine Raumtemperatur von 18 bis 22 Grad bestens für den Whisky geeignet.

Bildquellen:

  • Bigstock/ Chris_Elwell
  • Bigstock/ pawelk
  • Bigstock/ gemenacom

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